Huhu,
versuch dir bewusst zu machen was du schon erreicht hast - vielleicht macht es dann wieder laut "Klick" oder so. Dabei helfen kann z.b. das du wirklich mal siehst wieviel 15 Kilo sind. Ich habe das mal fotografiert als ich genau 15,7 Kilo abgenommen hatte. Ich habe mir für das Gewicht Zeitschriften gestapelt und es dann gehalten. Das war wahnsinnig schwer und anstrengend - und der Wahnsinn. Vielleicht machst du auch mal so einen Test - mit Mehl, Zeitungen, Kartoffeln oder Büchern, etc.
(Hier mal der Beitrag wo ich das Bild veröffentlicht habe falls es dich interessiert:
http://www.abnehmen.com/showpost.php...5&postcount=35)
Was helfen könnte - bzw. wie ich es machen würde um wieder reinzukommen: Erstmal alles aufschreiben - jede Kleinigkeit - auch Sünden. Dann schauen das du in den Punkten bleibst und anschließend die FitFormeln nach und nach einbauen. Einfach so, das du nicht gleich auf alles achten musst. Vielleicht ist das einfacher?
Und du musst dir bewusst machen was dein Ziel ist - und es positiv formulieren. Also sag dir z.b. nicht: "Ich will so gerne 15 Kilo abnehmen" sondern sag dir "Ich werde 15 Kilo abnehmen". Positive Zielformulierungen fördern eine positive Herangehensweise. Glaub an dich und daran das du es schaffen kannst. Und überleg dir Möglichkeiten wie - such dir Unterstützung. Z.b. in deinem Umfeld. Du kannst ja im Treffen auch so eine Joker-Karte ausfüllen - vielleicht motiviert die auch etwas?
Wegen den Fressattacken: Entweder ist es ein Zeichen deines Körpers das ihm etwas fehlt: Wichtige Nährstoffe, Vitamine, Calcium, gesunde Fette, etc.
Oder sie kommen aus emotionalen Gründen. Z.b. durch Stress, durch Angst, durch Frust, etc.
Diesen "Hunger" nennt man emotionalen Hunger und er kommt gar nicht so selten vor.
Versuch mal in dich reinzuhören was du fühlst wenn du was Essen willst was in dem Moment einfach nicht passend ist. Was fühlst du dann? Willst du vielleicht irgendwas betäuben damit? Dich trösten? Wenn ja: Such dir eine andere Möglichkeit wie du damit umgehen kannst - etwas ohne zu essen.
Dabei hilft übrigens sich eine "Notfall"-Liste zu machen auf die man schreibt was einem helfen würde - sodass man draufschauen kann. In solchen Momenten fällt es ja oft schwer etwas zu finden.
Das mit dem Schwimmbad könnte glaub ich von mir sein

Mir geht es da wie dir, auch, wenn ich laut Waage und Meinung anderer nicht mehr übergewichtig bin. Mir ist bewusst geworden wie sehr ich mich an anderen orientiere - das ich mich total beeinflussen lasse von den Medien und deren "Bild" von Schönheit und Ideal. Wie man davon los kommt weiß ich nicht genau - aber ich versuche es gerade herauszufinden. Das ist bestimmt schwierig - aber nicht unmöglich wie ich denke.
Versuch dich vielleicht etwas darauf zu konzentrieren was dir an dir gefällt und nicht darauf was dir nicht gefällt.
Und ein Gedankengang noch: Im Schwimmbad - wie auch überall sonst - laufen nicht nur schlanke und schöne Menschen rum - aber es kommt einem immer so vor. Die Menschen die dem Ideal nicht entsprechen die fallen einem gar nicht so auf - aber gerade wenn man sich durch Menschen die diesen Idealen nicht so entsprechen bewusst macht das eben nicht alle perfekt und markelos sind . vielleicht fällt es einem dann einfacher selbst diesen Perfektionismus zu nehmen. Sich akzeptieren zu können - trotz "vermeindlicher" Fehler.
Manchmal misst man auch mit zweierlei Maßstab - von sich selbst erwartet man viel mehr als man von anderen erwartet.
Ein Beispiel: Mein Freund entspricht nicht dem Ideal von Mann der oft verkörpert wird. Er hat ein kleines Bäuchlein - ist nicht wirklich trainiert. Aber bei ihm macht mir das nichts aus - er darf so sein. Wieso dann ich nicht?
Versuch auf dich zu schauen und nicht auf andere. Vergleich dich nicht - denn du bist einzigartig. Jeden Menschen machen Dinge aus - körperlich, charakterlich und menschlich. Konzentriere dich darauf was du gut kannst, was schön an dir ist, was andere an dir schätzen. Vielleicht erscheinen die "Markel" dann kleiner und werden unbedeutender. Ich glaube wir messen unseren eigenen "Fehlern" immer viel zu viel Bedeutung zu.
So, das war jetzt ein Roman - tut mir Leid
Liebe Grüße,
Layana