Vollwerternährung kann der Grundpfeiler einer Ernährungsumstellung sein und langfristig zu einer gesunden Abnahme, mehr Gesundheit und Wohlbefinden führen. Hier könnt Ihr Euch darüber austauschen.
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Ich faste zZ und werde nach Abschluss meine Ernährung umstellen. Vegetarierin bin ich seit bald zwei Jahren und möchte das auch beibehalten. Eigentlich wäre Vollwertkost für mich das Mittel der Wahl, aber jetzt stehe ich vor ine Problem.
Ich gehe in die 12. Klasse und Arbeite zusätzlich noch. Da auch Sport nicht zu kurz komen soll kann ich ergo nicht mehrere Stunden täglich mit der Nahrungszubereitung verbringen.
Es ist ganz einfach, ein leckeres Gericht vollwertig und ohne künstliche Zusatzstoffe zuzubereiten. Das einzige, was erforderlich ist, ist die Bereitschaft umzudenken, sich auf Neues einzulassen und den Haushalt, die Essensplanung und das Einkaufen etwas anders, sprich besser zu organisieren. Der Zeitaufwand ist, von der Anfangszeit mal abgesehen, nur ganz geringfügig höher, dafür ist der gesundheitliche Nutzen enorm. Ich koche oftmals mehr, so hab ich immer etwas im Froster, das bei Bedarf aufgetaut werden kann. Das sind dann Fertiggerichte aus eigener Küche, auf die man mal zurückgreifen kann, wenn es wirklich mal nicht anders geht.
Klingt verlockend. Habt ihr Rezeptvorschläge? Wie sieht das eigentlich finanziell aus? Etwas teurer ist klar, aber mit wie viel mehr uss ich so rechnen?
die Kostenerhöhung hängt ja auch davon ab, was du vorher so gegessen hast. Teurer als MacDonalds, Naschkram und Döner ist Vollwerternährung jedenfalls nicht. Aber wenn man vorher viel Fertignudeln, Pizza und Würstchen ausm Discounter gegessen hat, wird einem unangenehm auffallen, wie teuer frisches Obst und Gemüse sind.
Ich esse 5-6 Portionen Obst und Gemüse am Tag und gebe dafür auch das meiste Geld aus. Dann noch 1-2 mal Fleisch und 1 mal Fisch pro Woche, plus Milchprodukte und Kartoffeln/Nudeln für jeden Tag - wenn ich günstig einkaufe, komme ich so mit 4 Euro am Tag hin, denke ich.
Wenn du nicht für dich alleine kaufst, lohnen sich auch die Großpackungen (ne Stiege Äpfel, Kilopackungen Gemüse...) von Aldi und Co. Mir wird da aber meist die Hälfte schlecht, deshalb kaufe ich dann doch alles einzeln.
Mach dir doch mal nen Essensplan für die ganze Woche (gute Planung spart immer Geld), kauf dann alles ein und schau dann, was du für eine Woche brauchst...
Ich hab auch gerade gefastet und fange an, mich endlich wieder vernünftig zu ernähren. Hab ein paar Wochen lang doch arg geschludert... Was den Preis angeht, muss ich Kleckerchen zustimmen. Ich esse auch viel Obst und Gemüse und versuche so oft es finanziell geht Bio zu kaufen (bin Studentin). Vielleicht geh ich tatsächlich etwas weniger feiern oder gebe dabei weniger aus als andere, aber frisches gesundes Essen ist es mir wert, denn:
- schmeckt besser
- ist besser für mich
- sättigt besser, also relativiert sich das mit den Kosten ein bisschen
(und außerdem muss ich doch meine Schoki-Sucht ausgleichen . Kaum vorzustellen, wie ich sonst aussähe...)
Bei mir ist es so, dass ich jetzt nach dem Fasten gar keinen Appetit auf Fastfood etc. habe. Ist also wirklich ein guter Zeitpunkt für ne Umstellung.
Du kannst z.B. tagsüber Brote und Gemüse/ Obst mitnehmen - auf ne Parkbank setzen und essen geht immer.
Für abends geht z.B. Gemüsesuppe ganz schnell, oder du bereitest was vor und frierst es eben portionsweise ein.
Eine Mittagsmahlzeit gegen ein Fertiggericht einzutauschen muss gar nicht teurer sein
Ansonsten halte ich es auch so, dass ich auf Vorrat koche. Z.B. Tomatensoße einen riesen Pott voll. Dann kann ich mehrere Schalen einfrieren
Wenn Du zwei Mal pro Woche sehr viel Kochst aknnst Du bald aus den Vollen schöpfen! Theoretisch bei einigen Gerichten auf Vorrat die ganzen anderen Tage der Woche
Ich habe für mich auch festgestellt, dass ich wenider esse, weil ich besser gesättigt bin. Das was ich bei Obst ausgebe spare ich beiSüßigkeiten. Da hab ich wirklich viel weggespachtelt