Vollwerternährung kann der Grundpfeiler einer Ernährungsumstellung sein und langfristig zu einer gesunden Abnahme, mehr Gesundheit und Wohlbefinden führen. Hier könnt Ihr Euch darüber austauschen.
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Kennt Ihr dieses gesponnene Sojaeiweiss? Das ist sehr gesund und richtig gewürzt hat das sogar meinen Ex-Freund, der ein grosser Fleischesser war, überzeugt. Mein neuer Freund ist da sehr bescheiden in Sachen essen, zum Glück, der isst alles, so weit nur die Mengen ausreichen
Aber auch er meint, dass er mittlerweile lieber Soja als richtiges Fleisch mag.
Dadurch hat sich die Kocherei wahnsinnig vereinfacht!!!
Ich bin schon "vollwertig" erzogen. Zu Hause gab es die Küche, die ich heute noch fahre: wenig Fleisch, viel Gemüse und Obst, viel VK-Produkte. Dick geworden bin ich nur, weil man a) auch von Biokost, wenn zu viel Fett und Zucker drin ist, zunehmen kann b) weil ich mich nicht mehr so an diese Küche gehalten habe, sondern viel zuviel Schoki, Kuchen, sprich Zuckerzeugs gegessen habe.
Unsere Küche ist nun so, wie ich sie aus meiner Kindheit kenne. Mein Mann ist auch ein VK-Freund. Er backt z.B. unser Brot und kocht auch gerne, gut und gesund.
Unser Kind kennt also z.B nur VK-Nudeln und isst sie mit Begeisterung. Und Müsli. Das gibt es jeden Morgen, auch für den Kleinen. Er mag das.
Ich denke, es ist sehr wichtig, in der Kindheit die Grundlagen für eine gesunde Ernährung zu legen.
Ich liebe Vollkornprodukte jeglicher Art, und vor allen Dingen Obst und Gemüse. Früher hatten wir einen Schrebergarten und die Ernte dort war immer herrlich. Wir haben alle blanchiert und eingefroren und hatten auch im Winter immer viel Gemüse auf dem Tisch.
Als ich meinen GG kennenlernte lernte ich diese andere Ernährung kennen. Nur Weissmehl, viel Zucker, Sahnesossen, viel Fleisch,viel Fettes, wenig Fisch, Salat, Gemüse, Obst. Ich passte mich an. Als ich dann schwanger wurde, wurde mir diese Kost echt zum Verhängnis. Bei der 1. Schwangerschaft legte ich 35 Kilo zu. Die auch nicht wieder verschwanden. Beim 2. Kind musste ich ins Krankenhaus, wegen vorzeitiger Wehen und hatte Vollwertkost bekommen. Ich verliebte mich sofort wieder in diese vielen leckeren Vollkornsachen und Gemüseaufläufe. Und hab es bis zum Ende der Schwangerschaft mir gegönnt. Danach hatte der Alltag mich wieder und ich versuchte immer die Kinder an gesunde Ernährung ranzuführen.
Beim 1. Kind hab ich vollkommen versagt, er isst überhaupt kein Gemüse, ausser ich verstecke es in Sossen oder Cremes oder unter Panaden.
Die anderen 3 essen jetzt mit mir Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Vollkornpizza und viel Obst und Gemüse. Ich habe mich seit Anfang des Jahres geweigert, den anderen ungesunden Sch....... zu kochen. Und ziehe es durch. Ich koche jeden Tag frisch und meinen Monstern schmeckts mal, und mal nicht.
Mein GG hatte zwischendurch arge Probleme, weil er nur Weissbrot ist. Er nimmt jetzt immer sein Brot mit zur Arbeit und schmiert und belegt es dort. Für meine Monster gibt es nur noch am Wochenende weissen Toast oder Stuten. Und es macht ihnen nicht die Bohne was aus. Nüsse, Obst und Gemüse stehen den ganzen Tag zum Naschen zur Verfügung, und wird gerne angenommen.
Gut die ersten 4 Wochen waren schön, dann gab es herbe Rückschläge und Forderungen die alten gewohnten Sachen auf den Tisch zubringen, aber ich bleibe hart. Süssigkeiten und Zuckersachen, werden portioniert und bewusst gegessen. Nicht wie früher jeder darf soviel er will von dem was er will.
Eigentlich klappt es ganz gut. Suche nur noch Rezepte, die ich mal nachkochen kann. Vorallen Dingen Süsse Speisen, die meine Monster so lieben. Bin gespannt was es hier für mich noch neues zu entdecken gibt.
Vollwert ist für mich eine Lebenseinstellung, die einem ein gesundes Essverhalten ermöglicht abwechslungsreich und sehr lange sättigend.
das finde ich klasse, dass du deine Familie nach und nach mit in eine gesündere Ernährung einbeziehst.
Wie du schriebst, ist damit natürlich auch ein "Kampf" verbunden, denn die Kids sind schließlich an das ganze Zucker- und Weißmehlzeugs gewöhnt und viele sind auch arg zuckersüchtig. Aber man kann es bewerkstelligen, wenn man nicht gleich die Flinte ins Korn wirft Je jünger die Kinder sind, wenn man anfängt, umso besser.
Mir hat eine Bekannte mit einem zweijährigen Kind gesagt, ihr Kleiner würde die Nahrung total verweigern, wenn sie ihm nicht Schokolade und Weißbrot geben würde. Dann würde er gar nichts essen. Und Terror machen. Dazu kann ich nur sagen: Hey, wer ist denn der Boss? Der kleine Pupser wird Terror machen und heulen, aber wenn er richtig Hunger hat, wird er auch mal die gesunden Sachen probieren Und den Terror muss man, dem Kind zuliebe dann aushalten, fürchte ich
Man stellt nämlich die Ernährung ja nicht um, weil man plötzlich seine Kinder quälen will, sondern weil man bei seinen Kindern ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten verhindern möchte. Kaum einem Elternteil ist klar, dass sie/er mit dem, was sie auf den Tisch bringen auch einen Teil der Schuld tragen (wenn das auch viele gar nicht wissentlich oder absichtlich tun), wenn das Kind "Altersdiabetes", Gallensteine, Leber-, Magen-, Herzerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und viele mehr bekommt. Denn diese Krankheiten sind zum großen Teil ernährungsbedingt.