Das klingt äh...undurchdacht. Du wirst schwere Mangelerscheinungen bekommen, wenn du das durchziehst.
Selbst wenn man nur keinen Fisch isst sollte man von pflanzlichen Omega3- und Omega6-Fettsäurequellen wissen, also besser informiert sein als der Durchschnittsbürger.
Vegane Ernährung sollte zumindest einigermaßen geplant sein um dem Körper alles nötige zuzuführen. Jeder hat schonmal von 5 Portionen Obst und Gemüse, Vollkorn statt Weißmehl usw. gehört. Das sind die Basisinformationen eines Allesessers, dessen Nahrung vielleicht zu 40 bis 60 Prozent pflanzlich ist.
Als Veganer sollte man aber mehr über pflanzliche Nahrungsmittel wissen als das, da man sich zu 100 Prozent davon ernährt!
Und als veganer Rohköstler sollte man sich nochmal mindestens doppelt so lang mit dem Thema Ernährung beschäftigen, damit man Bescheid weiß.
Du ernährst dich dann schießlich zu 100 Prozent von Rohkost, was bei den meisten anderen Veganern vielleicht 10 bis 30 Prozent ausmacht.
Nüsse, Nussmuse, Trockenfrüchte und Säfte sind übrigens so gut wie gsar nicht roh im Supermarkt zu kaufen, die sind alle vorerhitzt.
Ich tu mir schon schwer rohes Getreide für meinen Frischkornbrei aufzutreiben, das meiste ist gedarrt...
Und nur von Obst und Gemüse kann man sich nun wirklich nicht auf Dauer ernähren!
Rohkost muss verdammt gut geplant werden und selbst dann weiß ich nicht ob man tatsächlich dauerhaft damit gesund bleiben kann.
Überleg dir das alles nochmal. Vegane fettarme Vollwertkost mit hohem Rohkostanteil ist mit Sicherheit tausendmal gesünder und auch psychisch befriedigender.
Und entschuldige wenn ich dir fälschlicherweise unterstellt habe dich nicht mit Ernährung beschäftigt zu haben. Aber ich finde wirklich dein Beitrag klingt undurchdacht und der "einen Monat lang nur Obst und Gemüse essen"- Vorsatz klingt für mich nicht als hättest du das geplant.
"Obst und Gemüse aus kontrolliert ökologischem Anbau, angereichert mit selbstgezogenen Sprossen und Keimlingen und mineralstoffreichen frischen Bio-Kräutern"
Das hätte mich eher überzeugt