1. Warum negative Emotionen dick machen... #7
    Iceprincess

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Ich hab den Artikel auch gelsesen. Man kann wohl durchaus in Eigenregie versuchen, ein solches TB zu führen und muss dann aber auch selbst herausfinden, welche nagitiven Emotionen einen triggern, etwas zu essen.
    In dem Artikel war es so, dass die Menschen zu Treffen gegangen sind, wo Diäten gar nicht im Vodergrund standen. Sie haben da über negative Emotionen generell gesprochen und durch das Zuhören der anderen gemerkt, was bei ihnen selbst triggernd ist.
    Tja, so in der Theorie wissen wir das auch, oft essen wir ja aus Langeweile oder Frust. Aber bei vielen, mich schliesse ich ein, kommt eine generell ungesunde Essweise hinzu, die kann man denke ich nicht dadurch bekämpfen, indem man sich mit seinen Gefühlen beschäftigt. Da muss man durchaus sich mit dem Essen auseinander setzen und seine Ernährung umstellen.

  2. Warum negative Emotionen dick machen... #8
    olip1976

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Zitat Zitat von Iceprincess Beitrag anzeigen
    Da muss man durchaus sich mit dem Essen auseinander setzen und seine Ernährung umstellen.
    und die Gefühle weitgehend ignorieren.
    IdR esse ich nachdem was ich denke das mein Körper gerade braucht = essen als Treibstoff für die Leistungen des Körpers.

    Ziemlich unromantisch aber vermutlich führt bei mir kein Weg dran vorbei.

    Auf der anderen Seite gibts natürlich hier im Forum die Stimmen welche von ner Essstörung sprechen wenn man sich die Kalorien aufschreibt, plant wann man was isst usw...

  3. Warum negative Emotionen dick machen... #9
    Iceprincess

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Was ich damit sagen wollte war, wenn man das alles alleine versucht, ist eine Essenumstellung vermutlich erfolgreicher als sich mit den Gefühlen zu beschäftigen. In sich reinzuhorchen ist sehr viel schwieriger als sich ein paar Fakten anzulesen.

  4. Warum negative Emotionen dick machen... #10
    anonyma

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Zitat Zitat von olip1976 Beitrag anzeigen
    und die Gefühle weitgehend ignorieren.
    IdR esse ich nachdem was ich denke das mein Körper gerade braucht = essen als Treibstoff für die Leistungen des Körpers. Ziemlich unromantisch aber vermutlich führt bei mir kein Weg dran vorbei.
    Zitat Zitat von Iceprincess Beitrag anzeigen
    Was ich damit sagen wollte war, wenn man das alles alleine versucht, ist eine Essenumstellung vermutlich erfolgreicher als sich mit den Gefühlen zu beschäftigen. In sich reinzuhorchen ist sehr viel schwieriger als sich ein paar Fakten anzulesen.
    Von mir ein eindeutiges Nein! Für einige Kilos Übergewicht mag das vielleicht noch funktionieren, für morbid Adipöse auf gar keinen Fall! Ich zitiere mich gerade einmal selbst:
    Zitat Zitat von anonyma Beitrag anzeigen
    Grundüberzeugungen
    - Extrem Übergewichtige sind in der Regel esssüchtig.
    - Es gibt eine unüberschaubare Vielzahl verschiedenster Schlankheitsdiäten, die sich von "sinnvoll" über "weniger sinnvoll" bis hin zu "gefährlich" einordnen lassen.
    - Da alle diese Diäten, auch wenn sie ernährungsphysiologisch vernünftig sind, den Suchtcharakter von Essstörungen nicht berücksichtigen, können sie vom Grundsatz her nicht funktionieren. Sie enden im "Jojo-Effekt", d.h. nach einer Phase der Selbstkontrolle und des Abnehmens bricht die nur zeitweise zu kontrollierende Gier wieder durch und sorgt meistens für eine Gewichtszunahme über das ursprüngliche Gewicht hinaus.
    - Zunächst einmal heißt es Abschied von den Hoffnungen auf eine ganz schnelle Radikalkur zu nehmen. Längerfristig bewährt sich nur die Strategie einer Normalisierung des Ess- und Bewegungsverhaltens bei gleichzeitiger Bearbeitung von offenen und/oder verborgenen Konfliktthemen (im Rahmen einer ambulanten und/oder stationären Psychotherapie) und aktiver Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe.
    - Der Körper erklärt sich erst dann zu einem harmonischen Gewichtsverlust bereit, wenn man sich mit diesem Körper, so wie er ist, ausgesöhnt hat, d.h. ihn so akzeptiert.
    - Nur in einem liebevollen Umgang mit sich selbst kann man die Aufspaltung zwischen abgelehntem Körper und manipulativem Willen aufheben. So entsteht ganz von selbst wieder die Einheit, aus der heraus das Erreichen eines befriedigenden Gewichtes dann fast wie von selbst funktioniert.
    Im Moment fällt mir das zwar wieder einmal auch nicht wirklich leicht, aber eigentlich empfinde ich tief im Inneren, dass es gar nicht so schwer ist, wie wir oft denken. Wir müssen alle Gefühle 'einfach' zulassen, ihnen Raum geben, nicht mehr und nicht weniger............. Ich habe das für mich vor längerer Zeit schon einmal so ausgedrückt: "Alle wesentlichen Dinge im Leben sind ganz einfach." Gleichzeitig denke ich, dass wir erst dann Gefühle nicht mehr wegdrücken müssen, wenn wir stark genug sind, sie uns anzuschauen. Alles hat seine Zeit.

    Herzlich. anonyma.

  5. Warum negative Emotionen dick machen... #11
    Fpv

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Der Körper erklärt sich erst dann zu einem harmonischen Gewichtsverlust bereit, wenn man sich mit diesem Körper, so wie er ist, ausgesöhnt hat, d.h. ihn so akzeptiert.
    Das ist ein Widerspruch. Wie soll man einen Körper akzeptieren, den man im Grunde verändern will ?

    Hier wird über Emotionen geredet... alles Bla Bla Bla...
    Wer 50kg Übergewicht hat, der braucht keine Emotionen, sondern feste Sportschuhe und ein Radergometer / Cross-Trainer, oder alternativ ne Waldstrecke zum Walken.
    Zusätzlich wäre noch jemand zu empfehlen, der besagter Person immer wieder ordentlich in den ***** tritt.


    Die grundlegende emotionale Verbindung (um auf den Eingangsbeitrag zurück zu kommen) zwischen meinem Essen und mir ist Hunger. Mehr nicht.
    Selbst als ich fett war, war das nicht großartig anders. Bloß konnte ich damals nicht zwischen Hunger und Appetit unterscheiden.

  6. Warum negative Emotionen dick machen... #12
    Sonnnenblume

    AW: Warum negative Emotionen dick machen...

    Hallo Allerseits,

    ich stimme dieser Gefühlsebene beim "Zuvielessen" 100 % zu.

    Wenn es nicht mit "gestörter Affektverarbeitung" zu tun hätte...dann gäbe es dieses Forum nicht, dann gäbe es kein Weight Watchers, dann gäbe es die Massenindustrie um das Abnehmen nicht...denn wir könnten einfach alle so schlank sein, nur weil wir es wollen...wir würden gar nicht erst dick werden...zumindest nur kurzfristig, aufgrund von verändertem Energiebedarf.

    Und ich kenne wirklich NIEMANDEN, der es toll findet , dick zu sein. Jeder will schlank sein. Die die Gegenteiliges behaupten, machen sich m.E. etwas vor.

    Es gibt ein gutes Buch von Doris Wolf " Übergewicht und seine seelischen Ursachen"

    Das hat mir echt zu denken gegeben.

    Liebe Grüße

    Sonnnenblume

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