Wenn du dich kostenlosregistrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen Beitrag #1
durten
Wille ist alles!
Registriert seit: 04.2007
Beiträge: 23
Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen
Für mich ist Lebensqualität das essen zu dürfen/können was man möchte und sich dennoch mit seinem Körpergewicht wohl zu fühlen! Verändern tut man immer dann wenn die Lebensqualität sich verändert. Ich fang mal von vorne an.
Wer weiß es nicht, dass Essen Spass macht? Und so kam es in meiner Kindheit dazu, dass ich stark an Gewicht zulegte weil ich aufgrund sprachlicher Defizite immer verspottet wurde - so eine Art Kompensation - sich beim Essen glücklich zu machen. Die Lebensqualität stieg zunächst.
Im Teeniealter bemerkte ich schnell, dass Mädels fast ausschließend an schlanken Jungs interessiert waren und ich begann mich mit meinem Körper nicht mehr wohl zu fühlen - die Lebensqualität sank wieder. Ich musste was tun.
Es folgte im Alter von 15 Jahren ein 6wöchiger Kuraufenthalt und ich konnte tatsächlich 15kg abnehmen und nochmals 5 weitere Kilos zu Hause - ich war beim Normalgewicht angekommen. Der Erfolg bei den Mädels stellte sich auch bald ein. Die Lebensqualität stieg wieder deutlich an - aber schwand bald als ich mich darüber ärgerte, dass ich nicht das essen konnte was ich gerne wollte.
Ich stellte die Ernährung wieder auf jene um die ich vor der Kur hatte - sprich keine Vollkornprodukte mehr, dafür Weizenprodukte und und und...
Die Kilos stiegen wieder an. Etwa 10kg über Normalgewicht - was für mich auch total in Ordnung war. Die Jugendliebe ging dann irgendwann zu Ende und ich lebte ein schönes Singleleben mit Phasen des Abnehmens/Fasten und des Zunehmens (2 wochen fasten - 6 monate sichs gutgehen lassen). 5kg über dem Normalgewicht begann ich meine Zweite intensive Beziehung und legte innerhalb der 3 Jahre auch 10kg zu. Hatte also etwas zuviel auf den Rippen aber immer noch in Ordnung. Im letzten Jahr musste ich mich selbst versorgen und so war die Versorgung nicht immer optimal. Im Hotel Mama wieder angekommen schmeckte es wieder besser - die Lebensqualität stieg wieder und auch noch das Gewicht. Zudem ging es mir blendend da ich die Frau meines Lebens traf und für mich gewinnen konnte - trotz nicht optimaler Figur. Das Gewicht stieg also wieder auf ein Rekordhoch von +26kg über Normalgewicht. Mir gefiel es nicht sonderlich was ich da sah, aber als innerhalb kürzerer Zeit im Sportverein Kommentare zu meiner Figur kamen - sank die Lebensquälität wieder - ich konnte also nicht mehr verdrängen, dass ich mich selbst auch unwohl fühle mit all den Kilos und nun stand ich da und benötigte ein Konzept.
Für mich war klar, dass Hungerfasten (sprich das einmalige Sattessen) nicht zum Ziel führen würde - dies hatte ich immer mal wieder zum Weg zur 106 ausprobiert. Aber was sonst? Bei der Suche nach einem Konzept stiess ich auf folgende Seite:
ernaehrungsserver.de
Eine klasse kostenlose Seite. Ich beschloss für mich, dass ich die Ernährung nicht umstellen möchte => sinkende Lebensqualität
aber die Menge umzustellen war für mich eine akzeptable Möglichkeit.
Oftmals war ich auch darüber frustriert wenn ich 1 Woche gefastet habe, dass ich nur 1kg verlor.
Im wesentlichen verwende ich nun ein Konzept dass dem Kalorienzählen gleich kommt. Ich notiere mit was ich gegessen habe und wieviel und sehe dadurch wieviel Kalorien ich zu mir genommen habe. Meine Kalorienaufnahme habe ich auf den Grundumsatz meines zukünftigen Gewichts beschränkt und unterstütze (beschleunige) die Abnahme durch täglich 1h Sport. Bin aber auch sehr sportbegeistert. Auch zeigte mir die Seite, dass wenn man täglich ca. 1000kcal einspart nach einer Woche "nur" 1kg an Gewicht verlieren kann und man Gefahr läuft durch Sport mehr Muskelmasse aufzubauen und dann auch das 1kg in Gefahr ist.
Habe mir einen Zeitrahmen von 1/2 Jahr gesteckt um auf mein Normalgewicht wieder zu kommen. wären also 26 Wochen a 1kg = 26kg Gewichtsreduktion.
Bin auf jeden Fall im Moment sehr motiviert und das Ziel bis Weihnachten zumindest Bildertauglich zu werden schiebt da noch zusätzlich an.
Im übrigen fällt es mir im Herbst/Winter leichter Gewicht zu verlieren, da die Tage nicht so lang sind (es ist nicht so lange hell), man keine Lust nach Eis verspürt, motivierter für Sport ist, ....
Bin gespannt ob ich mein Ziel mit diesem Konzept schaffe ....
Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen Beitrag #4
durten
Wille ist alles!
Registriert seit: 04.2007
Beiträge: 23
AW: Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen
Zitat:
Zitat von Carli
Grundumsatz des "Endgewichtes" + 1 Stunde Sport täglich ist zu wenig.
Mit dem Jojo hast du im Verlauf deiner Ab- und Zunehmkarriere doch schon genug Erfahrung gemacht, oder? Willst du den selben Fehler wieder machen?
Hab mal bei Wikipedia eine Definition von Jo-Jo herausgesucht:
" Als Jo-Jo-Effekt bezeichnet man ... "
Eine schnelle Gewichtszunahme war bei mir noch nie der Fall - wie schon geschrieben 2 Wochen fasten - 6 Monate Essen = gleiches Gewicht.
Durchs Kalorienzählen müsste es ja auffallen, wenn der Körper seinen Grundbedarf aufgrund einer zu radikalen Unterversorgung herabfährt, oder nicht? Wäre zumindest logisch, oder? Der Sport soll den Muskelabbau entgegenwirken und ist größtenteils abgestimmt auf alle Körperpartien.
Geändert von yelin (26.09.2008 um 13:26 Uhr).
Grund: Urheberrechtsverletzung
Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen Beitrag #6
Supakaethe
Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2008
Ort: Rheinland
Beiträge: 134
AW: Lebensqualität = Essen x sich wohlfühlen
Also ich finde es auf Dauer auch etwas viel. Es bringt ja nichts, wenn du deinen Körper überforderst. Das geht dann ins Gegenteil...
Erst recht, wenn du jetzt jeden Tag eine Stunde Sport machst. Sport = Muskel und Muskeln sind schwerer als Fett. D.h. du müsstest theoretisch jedeo Woche noch mehr als ein Kilo Fett abnehmen um das Mehrgewicht der Muskeln auszugleichen. Das find ich schon schwer...