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14.01.2010, 16:07
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #1
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 4
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SIS und Diabetes Typ1
Hallo,  
dank Google bin ich auf das Forum hier aufmerksam geworden.
Eine Freundin erzählte mir von SIS, und macht das jetzt ca. zwei Wochen mit gutem Erfolg.
Nun habe ich hier an Euch die Frage, ob es bei Euch auch insulinpflichtige Diabetiker (Typ1) gibt, die es mit SIS schon probiert haben.
Ich selbst habe seit 29 Jahren Diabetes, bin seit sechs Jahren Trägerin einer Insulinpumpe und bin jetzt 43 Jahre alt.
Über die Jahre hat die Bewegung ab- und die Kilos zugenommen, und ich wäre sehr glücklich, wenn ich 5-10 Kilos abnehmen könnte. im Moment wiege ich bei 156 cm 60-62 Kilos und fühle mich einfach überhaupt nicht mehr wohl.
Leider bin ich auch ein Mensch der überhaupt nicht "Hungern" kann, und somit wäre SIS echt eine gute Möglichkeit.
Nun habe ich gestern damit mal angefangen,- hatte aber am Vormittag ziehmlich Probleme mit meinem Blutzucker, so daß ich zwischendurch etwas Traubensaft trinken mußte. Heute hatte ich das Insulin fürs Frühstück reduziert,- und Prompt zwei Stunden später trotz einer Stunde Nordik-Walking einen viel zu hohen BZ. Außderdem plagten mich totale Kopfschmerzen.
Deshalb wäre ich froh, wenn ich mich mit einem Betroffenen austauschen könnte.
Beherrschbar sind diese Schwankungen immer,- aber da sie ja immer dazu führen, daß man entweder Insulin oder Kohlenhydrate zuführen muß, bedeutet das natürlich jedesmal einen Rückschritt!
Ich würde mich über Antworten sehr freuen!!
Liebe Grüße
Uli
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14.01.2010, 17:16
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #2
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No Pain no Gain!
Registriert seit: 05.2007
Ort: NRW
Beiträge: 5.315
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AW: SIS und Diabetes Typ1
Zitat:
Zitat von Uli66
Hallo,  
dank Google bin ich auf das Forum hier aufmerksam geworden.
Eine Freundin erzählte mir von SIS, und macht das jetzt ca. zwei Wochen mit gutem Erfolg.
Nun habe ich hier an Euch die Frage, ob es bei Euch auch insulinpflichtige Diabetiker (Typ1) gibt, die es mit SIS schon probiert haben.
Ich selbst habe seit 29 Jahren Diabetes, bin seit sechs Jahren Trägerin einer Insulinpumpe und bin jetzt 43 Jahre alt.
Über die Jahre hat die Bewegung ab- und die Kilos zugenommen, und ich wäre sehr glücklich, wenn ich 5-10 Kilos abnehmen könnte. im Moment wiege ich bei 156 cm 60-62 Kilos und fühle mich einfach überhaupt nicht mehr wohl.
Leider bin ich auch ein Mensch der überhaupt nicht "Hungern" kann, und somit wäre SIS echt eine gute Möglichkeit.
Nun habe ich gestern damit mal angefangen,- hatte aber am Vormittag ziehmlich Probleme mit meinem Blutzucker, so daß ich zwischendurch etwas Traubensaft trinken mußte. Heute hatte ich das Insulin fürs Frühstück reduziert,- und Prompt zwei Stunden später trotz einer Stunde Nordik-Walking einen viel zu hohen BZ. Außderdem plagten mich totale Kopfschmerzen.
Deshalb wäre ich froh, wenn ich mich mit einem Betroffenen austauschen könnte.
Beherrschbar sind diese Schwankungen immer,- aber da sie ja immer dazu führen, daß man entweder Insulin oder Kohlenhydrate zuführen muß, bedeutet das natürlich jedesmal einen Rückschritt!
Ich würde mich über Antworten sehr freuen!!
Liebe Grüße
Uli
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Hallo Uli,
der "Erfinder" des SiS Konzepts schreibt und sagt, dass sein Konzept auch für Diabetiker geeignet ist.
Obwohl ich mittlerweile einiges drauf habe beim Thema SiS sehe ich mich ausserstande dir da einen Ratschlag zu geben, da deine Bauchspeicheldrüse ja wohl gar kein Insulin produziert.
Ich würde vorschlagen, dass sich dein Arzt mit Pape in Essen kurzschliesst und sich die Tips holt, die er dann dir wieder weitergeben kann.
Grundsätzlich sollte das möglich sein. Ich drück die Daumen
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06.02.2010, 13:02
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #3
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 09.2007
Beiträge: 55
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AW: SIS und Diabetes Typ1
Das ist möglich... man kann auf jeden Fall selbst Dr. Pape über seine Webseiten kontaktieren - wenn es allerdings Standardfragen sind (zumindest für deren Maßstäbe) - anwortet jemand von seinem Team...
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07.02.2010, 12:10
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #4
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 4
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AW: SIS und Diabetes Typ1
Danke für die Info,- inzwischen habe ich ja so einige Erfahrungen mit SIS gesammelt. Grundsätzlich kann ich nur sagen, daß es geht,- allerdings natürlich mit einigen "Einschränkungen".
Ich habe sehr erstaunliche Entdeckungen gemacht. Unter der Woche nehme ich nur ein Frühstück mit sehr viel Obst (400 g) was in etwa 4 Broteinheiten entspricht, und 60g Früchtemüsli zu mir. Dafür brauche ich nur halb so viel Insulin, wie für ein Frühstück am Wochenende mit Brötchen und Marmelade, obwohl dies ja genau die gleiche Menge an Kohlenhydraten enthält.
Durch das Ganze habe ich auch festgestellt, daß meine Basalrate wohl zu hoch eingestellt ist, da ich am Vormittag öfter unterzuckerte. Das ist so eine Einschränkung,- da müssen natürlich schnelle Kohlenhydrate her (Traubensaft), auch wenn die fünf Stunden noch nicht rum sind.
Auf diese Art habe ich trotzdem fast drei Kilo runter, und das obwohl ich auch am Wochenende die Zeitabstände oder die Eiweiß/Kohlenhydrattrennung nicht immer so einhalten konnte.
Natürlich muß ich häufiger den Blutzucker kontrollieren,- aber das ist ja eh schon Routine.
Wenn sich hier mal ein Typ1 "hinverirrt", bin ich gerne zum Erfahrungsaustausch bereit!!
Liebe Grüße
Uli
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07.02.2010, 19:32
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #5
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 04.2009
Ort: Ratingen
Beiträge: 2.745
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AW: SIS und Diabetes Typ1
Hallo Ulli...ich mache WW seit fast einem Jahr nun und spritze seit 1 Monat nachdem ich angefangen hatte-gar nicht mehr. Anfangs hab ich nur reduziert und mich bemüht nur mit Obst hinterher zu essen wenn meine Werte zu tief gingen..irgendwann wars mit zu gefährlich überhaupt noch zu spritzen und ich hab es dann ganz gelassen und esse seitdem so das ich WW und die Zuckerwerte gut vereinbaren kann..denn viele Kh´s isst man eh nicht..ich esse halt keine Nudeln zb. oder nur solche minimengen das es kein Thema ist...
Ich fühl mich total super und hätte nie gedacht das ich mal ohne spritzen klar komme..es ist wirklich irre..eine neues Lebensgefühl  dafür mach ich WW gerne mein Leben lang.
ach so..meine Diabetologin begreift es zwar nicht..aber sie ist eh keine Betroffene..das ich tausend mal lieber auf Brötchen am morgen verzichte (statt dessen verkrafte ich 2 Knäcke auch ohne Insulin) und auch sonst immer abwäge ob ich dies oder jenes grad essen kann..aber dafür eben überhaupt gar nicht mehr spritzen muss..
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08.02.2010, 10:14
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SIS und Diabetes Typ1 Beitrag #6
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 4
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AW: SIS und Diabetes Typ1
Hallo Mena,
du schreibst, daß Du gar kein Insulin mehr spritzt,- auch kein Basalinsulin?? Wenn Du einen "klassischen" Ty 1 Diabetes hast, kann das eigentlich nicht funktionieren. Wenn es ein Typ2 Diabetes ist, bei dem in der Bauchspeicheldrüse auch ja noch Insulin produziert wird, ist das sicher möglich. Gut, wenn die Zuckerwerte gut sind, und auch Dein Hba1c in Ordnung ist, Du keine Ketone hast, ist das sicher o.k.
Für mich ginge das so sicher nicht,- dazu habe ich den Diabetes einfach zu lange,- auch wenn ich sowieso nicht die riesen Mengen an Insulin brauche,- deshalb auch die Pumpe weil es sich damit besser steuern läßt.
Allerdings denke ich halt, daß eine nahezu kohlenhydratfreie Ernährung auf Dauer auch nicht gesund ist, da der Körper eben alle Nährstoffe braucht, und eine zu eiweißreiche Ernährung auf Dauer gerade bei einem Diabetiker die Nieren zusätzlich belastet.
Ich war halt auf der Suche nach einer Ernährungsform, die mir auch auf Dauer hilft, mich gesund (alle Nährstoffe in ausreichender Menge) zu ernähren, ohne dabei ständig Hunger zu haben. Inzwischen bin ich mir sicher, daß es so besser ist,- gerade weil ich nicht ständig Zwischenmahlzeiten einhalten muß. Dieses ständige (sich mit Essen beschäftigen) habe ich lange genug machen müssen (die ersten 15 Jahre meiner Erkrankung ging es nur mit sechs Mahlzeiten am Tag). Da gewöhnt sich auch ein Magen dran,- sobald nichts mehr drin ist "HUNGER"!!
Mal sehen wie das so weiter geht. Demnächst bekomme ich beim Arzt für eine Woche einen Sensor angelegt, der für die Zeit, permanent den Blutzucker mißt. So kann ich dann genau sehen, wie sich diese Ernährung auf meinen Blutzucker auswirkt, und testen, ob die Basalrate vielleicht doch zu hoch ist.
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