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Ich krebse nun seit 2 Jahren herum. Mich sträubt es, zu hungern oder zu quälen und kasteien. Brauche ich ja auch nicht. Ich darf sorgen, daß es mir gutgeht. Im großen und ganzen stimmt es. Meistens setze ich unter Druck, es genau und richtig zu machen. Dann geht es schief! Bißchen fühle ich so bei den Treffen.
Zu den Treffen ging ich, weil ich Motivation brauche. Zuhause alleine im stillen Kämmerlein gedeit der Aufschieberitis. Aber es wie verhext! Kurz davor kommt tausendlei dazwischen. Abgesehen davon, daß es eine blöde Zeit ist. Ich habe vorher noch ein Meeting. Je nachdem wird es stressig und der Kopf ist noch voll.
Am schlimmsten ist es, daß ich mich nicht vorstellen kann, wie es ist, normal zu sein. Damals waren das keine schöne Erfahrung und Zeit. Ich mach nicht mehr daran erinnern. Mir geht es heute gut.
Aber abnehmen muß ich. Ich bin zu schwer für meine alten Knochen. Seit Ende Mai bin ich nicht mehr hingegangen. Trau mich nicht mehr nach so langer Zeit. Aber wenn ich nicht mehr hingehe?
Ich tät gerne wissen, was mich vom Abnehmen abhält. Was mir dabei helfen könnte? Brauche?
bei dem Thema: "Mein Körper veräppelt mich-...oder?" habe ich einen Beitrag geschrieben, vielleicht hilft er Dir. Möglicherweise helfen Dir auch die anderen Beiträge weiter.
ich glaube was du brauchst ist eine Motivation, ein Ziel welches du wirklich wirklich wirklich erreichen willst. Zu WEihnachten wieder locker in die inzwischen nicht mehr zugehende Lieblingsjeans passen, bei 10 Kilo weniger ein tolles WEllness-Wochenende buchen, zur nächsten grossen Feierlichkeit in einem tollen Kleid auftauchen usw. Abnehmen nur weil man weiss das die Kilos ungesund sind, macht nicht wirklich Spass und man verschiebt das gern. Aber wenn man sich Ziele setzt, die einen wirklich anspornen und die den inneren Ehrgeiz kitzeln, dann kann man auch den inneren Schweinehund besiegen.
Überleg dir einfach, was dich mal so richtig reizen würde und wo im Moment die Kilos im Weg sind und darauf arbeite zu. Ich hab mir gesagt, ich will zu weihnachten endlich mal wieder in die schicken Klamotten passen die ich im Schrank habe, mich mal so richtig aufbrezeln und mir von der Familie und Freunden die bewundernden Blicke abholen. Viele leute sehe ich nur 1 oder 2 mal im Jahr, da sollte der "Wow, hast-du-abgenommen?"-Effekt doch ordentlich sein. *kicher*
Ausserdem wäre es doch toll endlich mal wieder shoppen gehen zu "müssen" weil die Sachen im schrank alle zu weit sind (und sich nicht imer ganz verstohlen zur nächstgrösseren Konfektionsgrösse schleichen müssen ).
Das stimmt, das wäre wichtig! Von meine alten Klamotten habe ich nur noch eine Sommerhose, eine Nummer kleiner.
Eigentlich kann ich es mir nicht vorstellen, wie es ist, normal zu sein. Es ist auch etwas ungewohnt für mich. Ich war nur am agieren, nun kann ich wählen. Träumen. Wünschen!
Ja, ein alter Traum fällt mir ein: Ich trampte in einem roten Jerseykleid, so eines wie vor einigen Jahren Mode war, Größe 42! (oder 40?), und Fipflops von Nordspanien in Richtung Süden! Nach Madrid! Meinen schweren Rucksack hatte ich weggeworfen. Ich denke, mit dem Kleid könnte klappen.
es müssen ja nicht unbedingt klamotten sein. Vielleicht gint es auch ne sportliche Ambition die dich reizt (ne Freundin hat sich damit motiviert, dass sie endlich die 4 Etagen zu ihrem freund hochlaufen will ohne erstmal 5 Minuten nach luft zu ringen ). Wichtig ist einfach dass man etwas findet, was einen wirklich anspornt und den inneren Ehrgeiz kitzelt. vielleicht auch ne Wette mit jemanden abschliessen, wenn du bis weihnachten 10 Kilo abnimmst, dann muss derjenige mit dir irgendwas machen (was ihm sonst nur ein Augenverdrehen und "Och Nööö" entlocken würde) Irgendwas wirst du schon finden.
und dann gilt eisern loslegen und mal 2-3 Wochen durchziehen und dann wirst du merken, dass es gar nicht so schwer ist.