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Hallo ihr Lieben,
ich wollte euch mal eine von vielen Geschichten erzählen, die mir so als dicke Frau passiert sind.
Vielleicht hat ja Jemand Lust auch eine Geschichte zu schreiben
Im Eiscafe
Mein Bürotag war wieder mal grottenlangweilig. Immer derselbe Mist. Brief schreiben, irgendwas kopieren, anheften, einkuvertieren, zukleben und in die Geschäftspost.
Alles im PC dokumentieren, Pinkelpause, Chefanschiss kassieren...
Wieder einen Brief schrei....... und so weiter und so weiter und so weiter....
Öde, eintönig und ätzend.
Ich schau aus dem Fenster und sehe die dunklen Regenwolken vorbeiziehen. Eigentlich bin ich irgendwie mies drauf, man nennt das auch depressiv.. Naja, ganz so schlimm ist es gottseidank nicht.
Meine Gedanken schweifen herum ums Mittagessen, diese blöden Briefe, meinen Chef der Menschquäler, meine Kollegen und um meinen freien Nachmittag, von dem ich noch nicht weiss, was ich mit ihm anstellen soll.
Ups, ich werde jäh aus meinen Gedanken gerissen denn mein Telefon klingelt.
Wusste garnicht, dass ich eins hatte.
Unser Chef hat uns ja total abgeschottet damit wir "konzentrierter" arbeiten.
Ich nenne es einfach Menschenverachtend und ausbeuterisch, aber was zählt meine Meinung?
Nun ja, ich schau das lärmende Teil an und überleg ob ich überhaupt rangehen soll.
Es nervt...
Es klingelt immer noch und nervt nochmehr.
Geh ich ran?? Und wenns ne schlechte Nachricht ist?
Könnt ja auch ne gute sein..
Boahhh immer diese Entscheidungen..
Der Anrufer ist geduldig, es klingelt bestimmt schon 10 mal.
Ok, ich erbarme mich und nehm den Hörer ab.
Huhu Tinääää brüllts mir ins Ohr..
jeaahhhh ne gute Nachricht... es ist meine Freundin Susi.
Das ist die Freundin, die eigentlich jeder haben sollte.
Eine gute Seele aber mit unheimlich viel Redebedarf und einer sehr signifikanten Stimme Marke Tweety.
Ich hab sie supergerne und sie ist die bäste Froindin der Welt
Nun, ich muss erstmal ihren ersten Redeschall an mir vorbeisurren lassen, bin nicht so ganz aufnahmefähig.
Nundenn, sie holt Luft, meine Chance was zu sagen. Geschafft, ich hab sie begrüsst und frage warum sie mich angerufen hat.
Zwischenzeitlich glotzt mein Chef um die Ecke, weil er, die für ihn wahrscheinlich lebensnotwendigen Geräusche des Tastaturengeklappers vermisst.
Ich hebe die Augenbraue, winke mit der Hand ab und dreh mich um.. den Seppel brauch ich jetzt nicht.
Er scheint keine Lust auf Diskussionen zu haben und setzt sich wieder hin um nun selbst an der Tastatur rumzuklappern.. ich sag doch, der Mann ist fixiert *G*
Also meine Susi teilt mir mit, dass sie den Nachmittag freihätte und ob wir was zusammen veranstalten wollen???
Jubel, der Mittag ist gerettet.
Ich sage natürlich zu und wir verabreden uns zum Eisessen in unser Stammeiscafe.
Die restlichen 7538 Briefe schreiben sich fast wie von selbst, mein tastaturklapperfixierter Chef ist wieder selig und ich pappe wieder diese dämlichen Briefe zu.
Die Tür geht auf und der Hauspostfuzzi kommt um die Tagespost abzuholen. Suppi, das ist das Zeichen für Feierabend
Schnell den Schreibtisch aufräumen heisst, Schublade auf, alles reinschmeissen, Schublade wieder zu und fertig.
Persönliches Zeugs einpacken, Jacke an und wech...
Ich bin super gut drauf und sogar diese dunklen Regenwolken verziehen sich so langsam und ein paar Sonnenstrahlen blinzeln durch die Wolkendecke.
Wenn wir Glück haben, dann scheint nachher die Sonne.
Schnell in die Tiefgarage und mit dem Auto ab in die Innenstadt.
Ich freu mich wie ein kleines Kind, vor allem habe ich meine Susi schon länger nicht mehr gesehen.
Vielleicht sollte ich vorher noch schnell in die Apotheke um Oropax zu holen, Vorsorge ist besser als heilen
Nene, direkten Weg zum Eiscafe.
Ich kanns kaum fassen denn ich bekomme direkt vor dem Ziel meiner Träume einen regulären Parkplatz.
Rein in den Parkplatz, raus ausm Auto und hin in die Lasterhöhle.
Susi ist schon da und wartet mit roten erwartungsvollen Bäckchen auf mein Erscheinen.
Wir fallen uns in die Arme und knuddeln uns als ob wir uns jahrelang nicht mehr gesehen hätten.
Ach das tut so unendlich gut, sich mal wieder mit einem Menschen zu umgeben, ders ehrlich und nett mit einem meint.
Sie blubbert und blubbert und blubbert. Ich liebe dieses blubbern und höre ihr gebannt zu.
Zwischen dem neuen Freund und der Bedienungsanleitung der Digitalcamera nimmt Maria, die flotte Bedienung des Eiscafebesitzers unsere Bestellung auf.
Ich hätte gerne meinen Latte Makka .. ach wie heisst das noch? Und einen kleinen, ach ne lieber einen grossen Eisbecher mit doppelt Sahne...
Susi bestellt sich einen Cappu und auch einen grossen Eisbecher aber nur mit einfach Sahne.
Na, ich bin schon beruhigt dass ich nicht wieder der Fressack am Tisch bin, der sich die Riesenportionen reinpfeift. Mein schlechtes Gewissen meldet sich wahrscheinlich erst später, ist mir aber grad mal egal.
Susi babbelt, Maria serviert die Leckereien und Susi´s Gebrabbel wird leiser und verstummt so langsam.
Naja, mit einem Löffel Eis im Mund kann man nicht so leicht sprechen, obwohl ich mir da bei Susi nicht so sicher bin.
Unsere Eiscafesünde geht dem Ende zu.
Ich werde so langsam müde, kann Susi eigentlich nimmer so recht folgen und so beschliesse ich, diesen Nachmittag mit Susi zu beenden und so langsam den Heimweg anzutreten.
Ich möchte aufstehen und bemerke, dass Susi und Maria anfangen herzhaft zu lachen.
Und da merk ich es auch.
Dieser vermeledeite Plastiklehnstuhl klebt mir an meinem dicken Hinterteil während ich aufstehe.
Mir läuft eine kochendheisse Welle der Scham vom kleinen Fußzeh bis in die Haarspitzen hoch.
Wahrscheinlich ist mein Gesicht jetzt puterrot und kochendheiss.
Boahhh, wie peinlich ist das denn?
Luigi, der Eiscafebesitzer kommt ebenfalls an den Tisch und lacht mit.
Er sagt, Tina, du bist nicht die ärrrste der das passiert, ich mag Frauen mit dicken Popos.
Jetzt muss ich auch lauthals loslachen, zum Glück sind keine weiteren Gäste da.
Aber peinlich wars schon
Dicke Geschichten Was uns so widerfährt Beitrag #2
guni
will Urlaub
Registriert seit: 09.2004
Beiträge: 1.474
AW: Dicke Geschichten Was uns so widerfährt
Hallo lady godiver,
ich hab da auch ein Stuhlgeschichte.
1999
Wir haben es geschafft in unser neu gebautes Haus einzuziehen. Alles ist fertig, nur Terrasse und Garten noch nicht. Vor dem Garten soll die Terrasse fertig werden, damit wir wenigstens die letzten Sonnenstrahlen im September noch genießen können.
Ich mit geschätzten 110 kg und mein Mann werkeln wie die Wilden, pflastern die Terrasse, setzen Natursteine als Umrandung, also kurz gesagt, ein Traum, riesengroß, Südseite, was will man mehr?
Mehr will man , in unserem Fall frau Möbel für diese Terrasse. Stabil sollen sie sein, weil ich bin ja nicht schmächtig und groß auch, weil eben nicht schmächtig.
Tisch wird gekauft, riesig,weil wir immer gerne und oft Gäste haben. Ist ok.
Stühle werden getestet, sind zwar teuer, aber........ich passe toll rein, bleib nicht hängen mit meinen zierlichen Hüften, alles super.
Ein schöner Tag lädt ein letztes Mal zum Grillen ein, Freunde werden geladen, lekka Essen vorbereitet, ich bin den ganzen Tag damit beschäftigt, dieses grillen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Dann endlich setz auch ich mich hin, endlich, steh mal wieder auf, setz mich wieder nieder ...........und dann..........bricht dieser sündhaftteure Stuhl mit mir einfach zusammen, ich lieg auf dem Boden, Stuhl kaputt , das Loch, in dem ich verschwinden kann nicht zu finden........und mit dem zweiten Stuhl hatte ich dann eine Woche später dasselbe Erlebnis.
Ich habe mir dann billigste Stühle vom Discounter gekauft, die leider nicht zusammengebrochen sind, sonst wäre ich vielleicht eher auf die Idee gekommen, dass ich vielleicht einfach nur abnehmen muss um soclhe Geschichten nicht mehr zu erleben.
guni, deren Stuhl nie wieder zusammenbrechen wird, außer er wird angesägt
schöne Geschichte, das mit den Stühlen scheint ja uns dicke Leute echt zu verfolgen.
Vielen Dank für deinen Beitrag, vielleicht haste ja noch eine andere Geschichte für uns.
Dicke Geschichten Was uns so widerfährt Beitrag #4
Rubens
Licht am Ende des Tunnels
Registriert seit: 08.2004
Ort: Österreich
Beiträge: 3.923
AW: Dicke Geschichten Was uns so widerfährt
Das funktioniert auch mit Klo-Deckeln
Ich war vor zwei Wochen mit meiner Freundin im Kino, in einem der alten in der Stadt, "Mamma Mia" ansehen.
Leichte aber sehr vergnügliche Kost.
Nach der Vorstellung ging ich noch auf die Toilette. Der Raum hat ca. 4m2, da kann frau noch nebenbei Walzer tanzen
Setze mich hin, verrichte mein Geschäft und auf einmal kracht es, als ob Plastik springen würde.
Im ersten Moment bekam ich einen Riesen-Schreck, dann bemerkte ich den Grund des Kraches.
Ich musste so lachen, dass ich fast in die Klomuschel gefallen wäre (davor hat mich dann mein dicker Popo gerettet).
Da ist richtig ein Zacken aus der Klobrille (nicht aus der Krone) gebrochen.
Melden konnte ich es nicht, dafür schämte ich mich schon ein wenig, aber ich stürmte aus dem Kino und konnte mich für die nächste Viertel-Stunde nicht mehr beruhigen vor lauter lachen.
Meine Freundin kam nach und fragte mich, ob ich am Klo so gelacht hätte.
Als ich es ihr erzählte, hatten wir einen running gag für den Abend.
Tja, wenn eine Plastik-Klobrille keine knapp 100 kg aushält, dann hätte sie was anderes werden sollen.
wie soll es anders sein, bin auch ich von solchen Peinlichkeiten in meinem bisherigen schwergewichtigen Leben nicht verschont worden!
Es passierte in einer Gartenwirtschaft mit diesen ollen Plastikstühlen, als ich mich gerade hinsetzen wollte (Betonung auf wollte, hab mich also noch nicht mal richtig hingesetzt) hörte ich mit voller Entsetzung ein ohrenbetäubendes Knacken und schon landete ich auf meinem Popes.......
Meeeensch wieso mir, wieso hab ICH diesen ja ohnehin schon angeknackten Stuhl erwischt, bei dem auch ein Federgewicht auseinander gebrochen wäre! War natürlich voll peinlich für mich, hab danach fast nichts gegessen!
Oder.....
In einem Schuhgeschäft wollte ich mal Schuhe probieren, setzte mich also in einen dafür bereitgestellten Holzstuhl mit Armlehne. Genau das gleiche wie bei der oberen Geschichte, konnte mich noch nicht mal richtig hinsetzen fiel die Armlehne auseinander und ich auf den Boden. Es stellte sich dann heraus, dass eine Schraube locker war! Hätte also auch dem nächst Besten passieren können!
Hab noch weitere Anektoden zu diesem Thema, werde später darüber berichten!
Tja, wenn eine Plastik-Klobrille keine knapp 100 kg aushält, dann hätte sie was anderes werden sollen.
Rubens
Huhu Rubens,
herzlichen Dank für diese schöne Geschichte.
Das mit diesen fiesen billigen Plastik-Klobrillen kenn ich auch. Wir hatten mal eine, die hatte nur einen kleinen Riß. Aber jedesmal wenn man sich draufgesetzt hat ging der Riss ein bisschen auf und man hat sich ein winzig kleines Stückchen Haut eingeklemmt. Und wenn man dann wieder aufgestanden ist, hats tierisch wehgetan...
Das war dann auch ein Fall fürs Recycling... hat sie eigentlich garnicht verdient.