Hallo Sagitta,
ok. Das ist was anderes.
Also im Grunde wäre MM die ideale Ernährung für den übergewichtigen Diabetiker. Aber sie ist nicht einfach. Warum? - Sie wiederspricht fast allem. -
Erstmal den gewöhnten öffentlichen essen. Gehe mal bewusst, einkaufen, und sieh dir alle die Produkte an, auch auf den Packungsinhalten und Doseninhalten usw. was alles mit Kohlenhydraten (Weissmehl, Stärke, Zucker usw.) gefertigt wird.
Zweitens oft trift man auch auf den Gedanken, man kann sich das leisten "vom Geld" her. - Brot, Kuchen, Fertigsachen usw. (Noch aus der Mängelzeiten des 1. und 2. Weltkrieges her.)
Drittens vom Verständnis her - Montignac ist eine Lebensart - Lebensweise. Und keine Diät.
Viertens, seit fast 100 Jahren ist man auf den unseeligen Pfad - das Kalorien und Fett, grundsätzlich fett macht und grundsätzlich schädlich ist. Und KH das absolute Gute ist. - Was bis jetzt noch nie medizinische Studien wirklich und absolut eindeutig beweisen konnten.
Fünftens, es gibt nicht wirklich eine breite medizische Unterstützung. - In der Medizin, gibt es nur eine Klinik in Deutschland, die auf Low Carb stetzt.
So, das war das allgemeine.
Bei Diabetis.
Sechstens, man muss seinen eigenen Diabetis kennen. - Also schon gewisse Erfahrungen haben. - Und auch bereitsein, viel zu messen. (Für neudiagnoszierte nicht einfach. Und für die normalen neudiagnoszierten Senioren, fast unmöglich.)
Siebtens, man muss den Schritt machen können, von MM und von den was man im Normalfall in den Diabetisschulungen lernt, so das man es so nutzen kann. Um gesund zu leben.
Achtens, schwierig wird es z.B. wenn man in eine Klinik muss, es gibt da keine Low Carb Ernährung. Ebenso, kann ich mir vorstellen, das es schwierig ist, wenn man diese Seniorenmahlzeiten bekommt.
Man hat dann keinen Einfluss, wie was gekocht wird. - Und sind wir ehrlich. Eine riesen Schüssel Salat, habe ich im Krankenhaus noch nie zur Auswahl bekommen. Meistens nur eine Fingerspitze voll. Und hin und wieder ein Händchen voll. Und das Gemüse war entweder verkocht und mit irgendwas gebunden oder fast roh und geschmacklos.
Nun zu Senioren.
Neuntens, für Senioren finde ich es schwierig, da ihnen, schon allein die Erfahrung mit ihren Diabetis fehlt. Ausserdem, die meisten nicht den innerlichen Sprung machen können, die diese Ernährung nötig hat.
Und wenn sie Dement sind oder werden, dann geht das noch weniger. Warum? - Nun ja, wir haben nun 2010, nehmen wir nur die Jahre 1945 - 1950, Also vor 60 und 65 Jahre. Was hat es selten bis gar nicht gegeben? - Fleisch.
Die Hauternährung waren Kohlenhydrate, in Form von Kartoffeln und Mehl.
Mach einen 70/80/90ig jährigen klar, das er das nicht mehr essen soll, darf. - In der Mehrheit nicht zu schaffen. - Die Wahrscheinlichkeit, das man einen Spruch hört, - "das man selbst in der schlechten Zeit (1943-1950) zumindestens Kartoffelwassersuppe oder gekochte Kartoffeln bekam" - ist mehr als gross.
Meine Eltern z.b. finden meine Ernährung - unmöglich.
Darum, für einen selbst die Entscheidung zu treffen, ich ernähre mich nach Montignac ist ok. Für andere so eine Entscheidung zu treffen, ist nicht möglich.
Gruss
Laohu
P.S
Ach ja, ist zum Vorteil, wenn man bei MM, selbst kochen kann.