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14.01.2008, 13:39
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#25
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 4
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AW: magenverkleinerung
Hallo zusammen,
auch ich muß mich hier einmal zu Wort melden.
Ich habe mit 155 Kilo Gewicht und umfangreichen monatelangen Recherchen und auch zig Abnehmversuchen über Jahre hin eine Magenverkleinerung nach ebenfalls umfangreicher Beratung vornehmen lassen.
Ich liege derzeit bei 95 Kilo und bin in einigen Monaten normalgewichtig. Mein Appetit/Hunger war nicht in den Griff zu bekommen ohne OP und ich esse jetzt normal und bin mit kleinen Portionen zufrieden. Mir fehlt nichts und ich bin auch nicht depressiv, was ich vorher war. Ich bin ein anderer Mensch geworden und denke auch nicht mehr ständig ans Essen wie vorher. Und wer meinen und den Leidensweg anderer nicht mitgemacht hat, kann dies alles auch in keinster Weise nachvollziehen und sollte sich mit "klugen" Tips ein wenig zurückhalten oder sich ausreichend informieren. Klar ist die OP ein Risiko, aber ich hätte die nächsten 10 Jahre nicht überlebt mit meinem stetig wachsenden Übergewicht und meinen damaligen daraus resultierenden Folgen. Man muß immer beachten, aus welcher Perspektive man dies beurteilt oder gar verurteilt. Ich bin zumindest "gerettet" und stunzglücklich!!! Vor allem gesund.
Falls einer Fragen hat, gerne!
Viele Grüße
Sandra
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14.01.2008, 13:40
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#26
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 28
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AW: magenverkleinerung
@Schlimmfast
Ich gebe Dir recht, dass man eine OP als letzten Schritt sehen sollte, um sein Leben zu "RETTEN"!!! Ich schreibe bewusst retten, denn mein Gesundheitszustand hätte sich aufgrund des extremen Übergewichts irgendwann rapide verschlechtert!
Übrigens wird bei einer Magenbypass-OP der Magen abgetrennt und nicht entfernt, d.h. in einem Notfall wäre diese OP mit Mehraufwand wieder rückgängig machbar!
Ansonsten stimme ich mit Dir überein, dass man Risiken und Nutzen sehr wohl abwägen muss und sich vor allem der Risiken bewusst sein muss.
Dennoch sollten doch gerade auch "Leidensgenossen" zumindest akzeptieren, dass man den herkömmlichen Weg einfach nicht mehr schafft und die OP ein Hilfsmittel darstellt, in ein gesünderes Leben.
Was die Ursachen betrifft, die zu so einem extremen Gewicht führen, so ist das ein komplexes Thema, welches in einen Teufelskreis führt (z.b. Ursache: Verbot als Kind Süßes zu essen - Folge: Übermäßiger Konsum - Folge: Hänseleien - Folge: Essen als Seelentröster....) - so kann man nicht immer nur den eigentlichen Auslöser beseitigen und schon ist wieder alles gut!
Mit oder ohne OP ist es wohl wichtig eine psychologische Begleittherapie zu machen!
Mit 100-110 kg hätte ich nie in Erwägung gezogen, den Eingriff machen zu lassen, doch ich wog seit mehr als 15 Jahren im Durchschnitt 140 kg - mit permanenten Abnehmversuchen und Resignationen bei denen ich das Gewicht wieder zunahm. Ich konnte mich mit meinen 160 kg glücklich schätzen, dass ich "nur" Konditionsprobleme hatte - doch um meinen 3 Kindern langzeitig eine gute Mutter zu sein und mit ihnen auch sportliche Aktivitäten zu machen, war für mich der Schritt zur OP mein letzter Ausweg...
Es sind individuelle Entscheidungen, die zu einer OP führen - ich bin NICHT für eine Verallgemeinerung und Verherrlichung der OP-Verfahren, doch vielleicht könntet Ihr die Verfahren auch nicht nur verteufeln - denn keiner kann mir erzählen, dass man mit einem BMI ab 40 und aufwärts noch gesund ist!!!
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14.01.2008, 13:47
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#27
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 4
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AW: magenverkleinerung
Hallo Alanna,
ich habe meine OP in Frankfurt, Krankenhaus Sachsenhausen gehabt, der Prof. dort ist eine Koryphäe auf diesem Gebiet. Und du kannst auch im Forum www.adipositasverband-international.de unter dem Suchwort sandy32 meinen Werdegang nachlesen, dort findest du viele Antworten und Infos.
Hast Du noch Fragen, dann frage ruhig.
LG
Sandra
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14.01.2008, 14:06
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#28
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 08.2007
Beiträge: 4
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AW: magenverkleinerung
Hallo,
die Leute, die sich einer Adipositas-OP unterziehen "dürfen", haben in der Regel ohnehin schon alles versucht. Auch wenn ihr noch so kluge Tips habt, die mir übrigens mehr als bekannt sind, hilft dies in manchen Fällen nicht weiter. WENN die Krankenkasse die OP übernimmt, muß der Betroffene auch schon einen gewissen Weg mit Kuren, Diäten, Ernährungsumstellung, Bewegung hinter sich haben.
Und ich habe wirklich alles mögliche versucht. Dadurch, dass mein Zwischenlager, also der Magen jetzt klein ist, habe ich auch wenig Hunger und bin mit wenig zufrieden. Und ich bin gesund und glücklich. Zählt die Meinung einer Betroffenen gar nicht. Muß man stur auf seinen Ernährungstipps beharren, die ja sicherlich nicht falsch sind. Aber für manche haben sie keinen Nutzen mehr, weil schon alles durchexerziert wurde.
Von Weight Watchers bis hin zu fett- und zuckerarmer Ernährung habe ich über 10 Jahre alles versucht, auch über Monate. Der quälende Hunger hat JEDEN Versuch zum Scheitern verurteilt. Und ob die Op für jemanden die Richtige ist, sollte doch ein Arzt mit jahrzehntelanger oder länger Erfahrung beurteilen....der schon hunderte Patienten mit den verschiedensten Problemen vor sich sitzen hatte.
UND zum Schluß: Hallo, ich bin eine Betroffene....und ich kann definitiv denken und bin nicht leichtsinnig, im Gegenteil...
Grüße
Sandra
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05.02.2008, 19:21
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#29
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 02.2008
Ort: Jülich - NRW
Beiträge: 4
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AW: magenverkleinerung
Also ich stell mich mal kurz vor. Mein name ist Wendi Nithiy, 22 Männlich, Grösse 165 und gewicht 124.5 Kg. Ich möchte auch bald eine Magenverkleinerung durchführen. Also da wo ein stück vom magen entfernt wird. Kein By-pass.
Kann mir vielleicht jemand der sowas schon hinter sich hat ein paar fragen beantworten bitte?
1. Wie lang hast du nach der OP gebraucht bist du wieder 100% fit warst?
2. Musst du dich einschränken in irgendwas? Ich weiss das man sich gesund ernähren muss um abzunehmen aber ich mein gibt es sachen die du nicht mehr essen kannst?
3. gibt es sachen die du nicht mehr machen kannst nach der op?
4. würdest du es weiterempfehlen?
Ich wäre sehr froh wenn ihr die fragen beantworten könntet.
Danke und einen schönen abend noch.
Gruss,
Wendi
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08.05.2008, 04:21
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#30
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Registrierter Benutzer
Registriert seit: 05.2008
Beiträge: 5
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AW: magenverkleinerung
Zitat:
Zitat von Joachim
Liebe Milka,
Es ist dein Weg und wenn du meinst, die OP sei die einzige Möglichkeit, dann mußt du diesen Weg wohl gehen. Ich will dir das auch nicht ausreden, ich versuche nur zu verstehen, warum du keinen anderen Ausweg siehst.
Wenn dein Übergewicht, wie du sagst, aus einer Eßstörung und falscher Ernährung resultierte, dann verschwindet es auch wieder, wenn du diese Ursachen abstellst. Die Tatsache, daß das Übergewicht trotz Überwindung der Eßstörung noch da ist, zeigt im Grunde nur, daß die Ernährungsfehler noch nicht abgestellt sind.
> ich habe das problem das ich in einem teufelskreis festsitzte!
Inwiefern?
> die magen-op ist mein letzter ausweg!
Ich sehe in einer solche Operation keinen sinnvollen Weg. Übergewicht ist eine Krankheit und Krankheiten verschwinden nur, wenn man ihre Ursachen beseitigt. Die Magen-OP ändert aber nichts an den Ursachen.
> ich weiß auch das ich meine ernährung umstellen muss!
Dann würde ich das aber doch erst einmal tun, bevor ich mich einer nicht wieder rückgängig zu machenden OP unterziehe. Ich persönlich würde in dieser Situation die Ernährung für einige Wochen auf eine reine Frischkost umstellen.
> aber ich denke für mich ist es im wahrsten sinne des wortes
> lebenswichtig schnell gewicht zu verlieren!
Wenn es lebenswichtig ist, dann ist es umso wichtiger das Gewicht auf gesunde Art und Weise zu verlieren. Eine Diät - auch eine durch die OP erzwungene Diät - erhöht(!) ja das Krankheitsrisiko. Das Übergewicht selbst ist keine Krankheitsursache, es ist genauso eine Krankheitsfolge, wie bspw. Arthrose, Diabetes oder Arteriosklerose. Alle diese Krankheiten haben aber die gleiche Ursache.
Kennst du das Buch "ÜberGewicht" von Mathias Jung? Das könnte interessant für dich sein.
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hallo also ich hab mir das jetzt mal durchgelesen und frage mich ob du denn mal damit zu tun hattest, ich hab nämlich so ein ähnliches problem und möcht mir jetzt auch den magen verkleinern lassen, denn die lebensqualität ist nicht mehr die die sein sollte
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