Hallo Naburie!
Erstmal: du siehst klasse aus, die Bilder zeigen den Unterschied mehr als deutlich. Superleistung!
Ja, ich finde, es ist eine Superleistung. Auch wenn es so ist, wie du zu Anfang geschrieben hast, dass viele (erst recht Dünne!) eine Magen-OP als "Pipifax" ansehen. Klar, prima geeignet für die faulen Vielfraße....
Ich habe im Oktober 2000 eine Magenverkleinerung nach Mason bekommen und damit von 134 auf ca. 96 kg abgenommen. Das Gewicht habe ich eine ganze Zeitlang gehalten. Aber mir ging es ähnlich wie dir. Häufiges Übergeben, weil so viele Nahrungsmittel meist unverträglich geworden sind. Fleisch, frisches Obst und Gemüse, weiches Brot - das alles geht gar nicht. An einem guten Tag mal eine winzige Menge davon..... Aus Versehen zu schnell gegessen oder sich mal wieder von der Familie hetzen lassen? Hallo Kloschüssel, ich komme. Nein, eine OP ist kein leichter Weg und auch kein Allheilmittel.
Irgendwann bin ich auch wieder auf Chips und Schokolade "umgestiegen". Prima verträglich! Und mein Gewicht ging auch wieder nach oben, bis ca 122. Dann habe ich wieder die Notbremse gezogen. Die altbekannten Geschichten gingen wieder los. WW, South Beach, wieder WW. Ich nahm immer ab bis ca. 112, danach wieder zu bis 117/119. Alles ziemlich schwierig, wenn man kaum mal Obst oder Gemüse oder Fleisch essen kann, sondern danach immer fiese Magenschmerzen bis hin zum Erbrechen bekommt.
Jetzt habe ich mal was (für mich) Neues ausprobiert und komme damit ganz gut klar, eine Formuladiät. Meinem Magen bekommt es jedenfalls prima, diese Tütenzeugs!
