Für viele ist der mutige Schritt "unters Messer" der letzte Ausweg. Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten, und ist diese OP wirklich die beste Lösung für Dich? Hier findest Du Infos über alles, was mit operativen Eingriffen zusammen hängt.
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Hallo an alle, welche sich für das Magenband interessieren!
Man sollte es sich wirklich genau überlegen mit dieser OP. Es ist ja nur eine Hilfestellung und wenn es nicht wirklich "Klick" gemacht hat im Kopf, dann kann man die OP auch sein lassen.
Meine OP war im März 2001 und mein Gewicht lag bei über 130 kg bei einer Größe von 1,72 m. Die Kasse lehnte meinen Antrag schon damals ab mit der Begründung, es sei zu wenig Gewicht (ha ha). Letztendlich haben meine Eltern die OP komplett bezahlt (ca. 12 000 DM). Operiert wurde ich von Prof.Dr. Weinert in Frankfurt/Main. Es lief alles gut und nach 2 Monaten wog ich nur noch 111 kg. Dann habe ich meinen Verlobten kennengelernt und wir waren viel unterwegs (Essen etc.). Da hat sich der innere Schweinehund eingeschlichen und im Januar 04 wog ich 127,6 kg wieder. Denn man kann auch mit MB zunehmen, wenn man sich selbst betrügt und alles musig kaut oder viel Eis und Süßes ißt. Erst da hab ich richtig begriffen, Magenband hin oder her, der Kopf muß mitmachen. Mit WW hab ich dann 10 kg abgenommen, dann ein halbjährige Pause (wieder rauf auf 122 kg) und seit Oktober 04 lebe ich ketogen, d.h. ohne großartig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Damit hab ich für mich das Richtige gefunden und bin momentan bei 110 kg.
Also, lasst es euch bitte genau durch den Kopf gehen.
Ich habe in den ersten 2 Monaten nach der OP ca. 20 kg abgenommen, danach Stillstand und langsame Zunahme! Wie oben beschrieben, hat es jetzt erst richtig "Klick" gemacht!