Es ist mit dem Verkleinern des Magens eben nicht getan... Wer sich so einer OP unterzieht, muss seine Essgewohnheiten ändern und dazu gehört eben auch die Menge, der Nahrungsmittel, die man bei einer Mahlzeit zu sich nimmt.
Nach einer Magenbypass-OP sind anfangs nur kleine Portionen möglich, aber man soll nach ca. 9 Monaten wieder in der Lage sein eine Kinderportion zu sich zu nehmen. Soweit ist eine Dehnung des verkleinerten Magens also durchaus gewollt. Ignoriert der Patient jedoch immer wieder das Satt- oder Völlegefühl, so wird der Magen sich so stark dehnen, dass eine Gewichtsabnahme unwahrscheinlich und eine Zunahme wieder möglich ist.
Ich denke, dass man das vor der OP wissen sollte und genau überlegen muss, ob man sich zutraut genug Disziplin aufzubringen sich an die Regeln zu halten. Egal, welche OP gewählt wird, wir werden ausgebremst, aber verantwortlich bleiben immer noch wir!
Liebe Grüße
Silke