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Akt. Informationen: Glykämischer Index - Tabellenwerte nicht zuverlässig
(aid) – Tabellenwerte zum Glykämischen Index – dem so genannten Glyxfaktor – sind kein verlässlicher Maßstab für die Blutzuckerwirksamkeit von Mahlzeiten. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Frederiksberg in Dänemark.
Die Forscher protokollierten den Blutzuckerverlauf bei 28 gesunden jungen Männern nach dem Verzehr von 13 verschiedenen, in Europa typischen Frühstücksmahlzeiten und verglichen die Messdaten mit aus Tabellen errechneten Werten.
Die Mahlzeiten hatten den gleichen Kohlenhydratgehalt, unterschieden sich aber in ihrem Fett-, Protein- und Energiegehalt. Der gemessene glykämische Index, also die Wirkung der Mahlzeit auf den Blutzuckerspiegel, wich in den meisten Fällen deutlich von den Tabellenwerten ab.
Bei einem typisch deutschen Frühstück bestehend aus Mischbrot, Butter und Käse betrug der Messwert ein Drittel des Tabellenwertes. Der gemessene glykämische Index wurde durch den Fettgehalt der Mahlzeit stark beeinflusst.
Mahlzeiten mit geringem Fettgehalt, zum Beispiel Cornflakes mit fettarmer Milch, hatten einen relativ hohen glykämischen Index und entsprachen am ehesten den Tabellenwerten.
Den höchsten Glyxwert hatte ein typisch englisches Frühstück: Porridge mit Apfelmus. Diese Studie zeigt, dass Tabellenwerte zum glykämischen Index den Blutzuckerverlauf nur ungenau voraus sagen, wenn die Lebensmittel als Bestandteil zusammengesetzter Mahlzeiten verzehrt werden.
Die Forscher bezweifeln deshalb den praktischen Nutzen solcher Tabellen als Kriterium für die Auswahl von Lebensmitteln.
Geschrieben am Mittwoch, 03.November 2004 von Ivonne
was sagt ihr dazu? habt ihr darüber noch was?
hatanodai
Irgendwie greift da mein Motto: Traue nur Studien, die du selbst gefälscht hast.
Ich denke jeder muss selber herausfinden, welche Methode für einen passt und was einem gut tut. Und wenn Glyx wirkt ... ist doch dann völlig schnuppe ob die Werte jetzt 1a stimmen, oder abweichen. Es ist eh jeder Mensch (und jeder Verdauungstrakt) anders Hauptsache es wirkt!
Die Tabellen sind für mich eher ein Richtwert.
Man bedenke, dass sich sogar Glyx-Tabellen unterscheiden, was ich sehr verwirrend finde.
In meinem Glyx-Buch heißt es auch, dass verschiedene Dinge Einfluß auf den Glyx haben, auch die Zubereitung und eben wie man etwas zusammen isst.
Manche Dinge sollen bspw. den Insulinspiegel senken.
Wegen dem Fettgehalt. Es ist ja auch so, dass ein fettarmer Naturjoghurt einen höheren Glyx hat, als ein Vollmilch Naturjoghurt!
Und fettarme Milch hat einen Höheren als Vollmilch.
Oder Thunfisch in Öl hat einen Niedrigeren als Thunfisch im eigenen Saft...
Naja aber die Quintessenz stimmt ja doch, daß Weißmehlprodukte und Zucker, sowie verschiedene Gemüse und Früchte einen hohen Glyx haben und damit Heisshunger verursachen!
Daher halte ich mich an Glyx grün und gelb und versuche rote zu meiden...
klappt soweit ganz gut und das Phänomen Heisshunger und Unterzuckerung mit Zittern kenne ich seitdem gar nicht mehr.
LG Gwyn
ich glaub ich weiß, warum fettarme milch einen höheren glyx hat. wenn das fett entfernt wurde, gibts prozentual mehr milchzucker in der fettarmen milch als in der vollmilch. oder ist das jetzt unlogisch? das gleiche müsste beim fisch sein. der ist ja meistens mit ein bisschen zucker eingelegt und wenn noch öl dazu kommt, kommt %-tual nicht so viel zucker rein. ausserdem hat man ja schon das öl als geschmacksverstärker und macht automatisch nicht so viel zucker rein.
Die schreiben da im Prinzip das gleiche, das die Werte für den Glyx sogar von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfallen. Aber trotzdem ist das ein guter Anhaltspunkt. Meine Freundin hat mit glyx schon über 5 kg abgenommen dieses Jahr.
Was mir an glyx-tabelle.de so gefällt ist, das die auch die Fettkalorien erfaßt haben und man das alles mit Ampel-Farben gezeigt kriegt. Da hat man einen wirklich schnellen Überblick.