Fasten gilt weitläufig als Hauruck-Diät, um schnell ein paar Pfunde los zu werden. Aber: Wenn der Stoffwechsel auf Sparflamme schaltet, ist der Effekt schnell dahin. Welche gesundheitlichen Risiken birgt das Fasten?
Wenn du dich kostenlosregistrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
generell sollte Fasten nicht dazu "missbraucht" werden, abzunehmen. Fasten sollte wenn überhaupt unter dem Aspekt des Heilfastens betrieben werden und nicht, um schnell ein paar Kilos zu verlieren.
In den ersten Tagen "bringt" Fasten natürlich etwas auf der Waage, weil der Körper Wasser verliert.
Generell ist das Hungergefühl nach etwa zwei bis drei Tagen in den Griff zu kriegen und kaum spürbar, jedoch liegt das daran, dass der Körper auf "Sparflamme" schaltet und kein Verlangen nach Kalorien äußert.
Nach dem Fasten ist ein Jojoeffekt quasi vorprogrammiert, zusätzlich kannst du damit dauerhaft deinen Stoffwechsel schädigen, sodass du - je nach Häufigkeit deiner Fastenschübe - auch deinen Grundumsatz enorm herunterschraubst, was dafür sorgt, dass du Schwierigkeiten haben wist, dein Gewicht dauerhaft zu kontrollieren.
Wenn du wirklich schnell abnehmen möchtest, schau dich doch mal in den Formula-Diäten um. Das ist im Grunde "fastenähnlich", weil du ja auch keine bzw. kaum feste Nahrung zu dir nimmst, dennoch deinen Mindestenergiebedarf von ca. 800kcal abdeckst.
Das geht schnell und es gibt dann auch Anleitungen, wie der Jojoeffekt vermieden werden kann.
Also dass Fasten nicht zum Abnehmen missbraucht werden darf würd ich jetzt nich so drastisch ausdrücken.
Dass man während der Fastenzeit Kilos abnimmt ist doch ein enormer Ansporn, seine Ernährung umzustellen oder wenigstens auf 3 Mahlzeiten (nicht mehr) zu achten um dem Körper zwischendrin immer wieder kleinere Fastenzeiten zu gönnen.
Also für mich ist Fasten die beste Methode um Kilos loszuwerden und gleichzeitig seinem Körper etwas gutes zu tun.
Fasten ist nach wie vor umstritten, klar ist auf jeden Fall, dass durch das Fasten der Kalorienverbrauch mittel- bis langfristig gesenkt wird und damit auch in der Nichtfastenzeit weniger gegessen werden muss, um das Gewicht halten zu können. Macht das Gewichthalten damit schwieriger.
Klar verlierst du schnell ein paar Kilos und wenn es dir danach einfacher fällt, deine Ernährung umzustellen, sollst du das auch gerne tun.
Generell werden aber auch fünf Mahlzeiten pro Tag empfohlen und nicht drei, damit der Stoffwechsel immer was zu tun hat.
Und leider wird es nach wie vor propagiert, dem Körper mit Fasten etwas Gutes zu tun, das ist allerdings auch sehr umstritten. Eine dauerhafte Lösung sollte Fasten also niemals sein.
Als ich 15 war, wog ich nach einer ärztlich verordneten Kur bei einer größe von 1.72, 75kg und habe durch vermehrtes Faste anfänglich mein Gewicht halten können, langfristig meinen Stoffwechsel kaputt gemacht und kämpfe nun mit ca. 170kg. An deiner Stelle würde ich mir das ernsthaft überlegen, Fasten als dauerhafte "Abnehmmethode für zwischendurch" beizubehalten.
Das ist halt auch ein Zeichen dafür dass die Menschen verschieden sind.
Ich komme mit Fasten sehr gut klar.
Und ob 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag ist auch nicht eindeutig.
Macht beides Sinn.
Allerdings in Bezug auf's Fasten eher die 3 Mahlzeiten, durch die kleinen Fastenpausen. Also das hab ich so an mir festgestellt.
Wenn ich zwischendurch nichts esse kann ich mein Gewicht sehr gut halten!!
Grüßle
generell sollte Fasten nicht dazu "missbraucht" werden, abzunehmen. Fasten sollte wenn überhaupt unter dem Aspekt des Heilfastens betrieben werden und nicht, um schnell ein paar Kilos zu verlieren.
Da stimme ich absolut zu. Übergewicht hat Ursachen, die man abstellen muß, um wieder sein Normalgewicht zu erreichen. Das Fasten ändert natürlich überhaupt nichts an diesen Ursachen und ist daher auch keine sinnvolle Methode, um abzunehmen.
Zitat:
Nach dem Fasten ist ein Jojoeffekt quasi vorprogrammiert, zusätzlich kannst du damit dauerhaft deinen Stoffwechsel schädigen, sodass du - je nach Häufigkeit deiner Fastenschübe - auch deinen Grundumsatz enorm herunterschraubst, was dafür sorgt, dass du Schwierigkeiten haben wist, dein Gewicht dauerhaft zu kontrollieren.
Ein Jojo-Effekt stellt sich genau dann ein, wenn man als (auch latent) Übergewichtiger mit ernährungsbedingtem Übergewicht eine Diät macht und zwar deshalb, weil Übergewicht bereits die Folge einer Mangelernährung ist und eine Diät diesen Mangel noch mehr verstärkt.
Das richtige Fasten ist keine Diät, der Organismus schaltet dabei um auf einen Hungerstoffwechsel. Varianten wie bspw. Saftfasten oder auch nur das Trinken von Gemüsebrühe sind kein Fasten, sondern im Grunde stark einseitige Diäten, die in der Tat einen angeschlagenen Stoffwechsel weiter schädigen können.
Der Grundumsatz kann sich nicht ändern, er ist immer gleich, solange nicht bspw. massiv Muskeln zugelegt werden. Das Märchen vom veränderten Grundumsatz entstand, weil man lange Zeit ein falsches Bild davon hatte, wie Übergewicht entsteht und ein Erklärungsmodell für den Jojo-Effekt brauchte. Aber Ursache des ernährungsbedingten Übergewichts ist nicht ein Zuviel an Kalorien, sondern ein Zuwenig an biologischen Wirkstoffen in der Nahrung.
Zitat:
Wenn du wirklich schnell abnehmen möchtest, schau dich doch mal in den Formula-Diäten um. Das ist im Grunde "fastenähnlich", weil du ja auch keine bzw. kaum feste Nahrung zu dir nimmst, dennoch deinen Mindestenergiebedarf von ca. 800kcal abdeckst.
Das ist mit Sicherheit eine der besten Methoden für einen Übergewichtigen, um den Jojo-Effekt zu provozieren, den Stoffwechsel dauerhaft zu ruinieren und mittelfristig noch mehr zuzunehmen. Ich kann davon nur abraten, ich habe viel zu viele Opfer dieser Diäten kennengelernt.