Ich habe am 13 September 2006 mit meiner Ernährungsumstellung begonnen und seitdem 35 kg abgenommen. Im folgenden werde ich erläutern welche Theorien ich mir zu nutzen gemacht habe und wie ich eine gesündere Ernährung im Alltag umgesetzt habe.
Ausrede möchte ich aufzeigen welche Gedanken man sich vor solch einen Schritt machen sollte.
1.Die Vorüberlegungen
Wenn man beschossen hat etwas an seinen Gewicht zu ändern kann ich aus eigener Erfahrung nur jeden raten strategisch an dieses Vorhaben heran zu gehen. Wie schon ein Sprichwort sagt „Das schwerste an einen Weg ist der erste Schritt". Klar kennt jeder geflügelte Worte wie „Abnehmen beginnt im Kopf „ -aber genau das tut es- es beginnt im Kopf.
Mann sollte sich selbst fragen ob man bereit dafür ist- denn ohne einen eisernen Willen ist es nicht nur schwerer ,es ist fast unmöglich so konsequent eine Veränderung in seinen Leben zu erzielen.
Des weiteren sollte man einige grundlegende Dinge wie zum Beispiel folgende Fragen für sich beantworten,(diese hab ich aus dem Tagebuch-den sie sagen ja alles aus!):
1)Wie viel Gewicht möchte Ich verlieren?
2) Bis wann möchte Ich Dein Wunschgewicht erreichen?
3)Wie werde ich meine Ziele erreichen, welche Methoden möchte Ich anwenden?
4)Wer oder was kann mich bei Meiner Zielerreichung unterstützen?
5)Wie realistisch sind meine Ziele?
6)Ich will abnehmen weil...?
7)Wann werde Ich beginnen?
Natürlich gibt es noch mehr Dinge die man wissen muss-aber diese kleine Liste beinhaltet die fragen die sich jeder stellen sollte bevor er ein Alltagstaugliches Konzept für sich plant.
2.Die Ernährung
Das ist der wohl wichtigste Teil, den schließlich läuft alles darauf hinaus und alle Vorüberlegungen dienen schließlich nur dazu hier ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Ich selbst habe mir meine Erfahrungen durch meine Ausbildung im Ernährungs-technischen Bereich zu nutze gemacht und auch hier ein paar Überlegunen vorne angestellt
A)Welche Lebensmittel sind gut für den Körper,welche nicht?
B)Wie viel Energie verbrauche ich an Schultagen,wie viel Energie verbrauche ich an Arbeitstagen?
C)Was esse ich gerne?
D)Auf was kann ich verzichten?
E)Welche Lebensmittel liefern genug Energie ohne dick zu machen?
F)Wann habe ich Zeit zu essen?
G)Welche Methoden lassen sich idealerweise in mein normales Leben einbinden?
H)Was kann ich selbst zubereiten- was ist für mich nicht möglich?
I)Habe ich Irgendwelche Einschränkungen (Diabetes/Lacoste Intoleranz ect?)
Natürlich haben mich in dieser Phase meine ernährungs-technischen Vorkenntnisse sehr unterstützt die sich darauf begründet was diese bekannte Pyramide uns anzeigt:Und hier setzten meine Gedankengänge an um die Ideale Ernährungsumstellung für meine Zwecke zu finden:
Natürlich sind auch hier ein paar Dinge zu beachten: Kohlenhydrate sind Energielieferanten, sie werden sowohl über Obst wie Bananen als auch über Vollkornprodukte dem Körper zugeführt.
Meine Theorie in diesen Falle wenn ich viel laufe, mich bewege und sehr aktiv bin wie an einen normalen Arbeitstag nehme ich meine KH`s in Form von Brot , Nudeln, Kartoffeln ect. beim Frühstück und Mittagessen zu mir.
Abends werde ich somit weniger KH`s essen weil ich keine Energie verbrauche.
Wenn ich allerdings den ganzen Tag in der Schule sitze und Mittags auch nicht viel unterwegs bin schränke ich meinen KH- Verbrauch ein und nehme die für meine Körper wichtige Ration der Kohlenhydrate über Bananen oder Gemüse zu mir.
Und genau auf diesen Wege habe ich jedes Lebensmittel betrachtet und genau überlegt wie es in meinen Körper wirkt , ob ich es benötige , wie viel der Körper davon braucht und wenn es sehr schädlich ist , wie ich es ersetzen kann .Und somit bin ich auf diese Ernährung gekommen:
3.Mein persönliches Abnehmkonzept
Ich verzichte auf Schwein- und Rindfleisch und habe mich entschieden auch von den Geflügelarten nur noch Hühner und Putenfleisch zu mir zu nehmen. Einmal in der Woche esse ich Auserdem Fischleisch... .Aber selbst das habe ich in letzter Zeit vernachlässigt da ich bemerkt habe das ich Fleisch nicht unbedingt benötige für meine Ernährung und es mir auch nicht fehlen würde wenn ich es gar nicht mehr essen würde .Ich esse nur 2 mal am Tag-ich frühstücke und esse zu mittag .Das Abendessen lasse ich ausfallen da ich entweder spät aufstehe oder früh schlafe und ich keine Zeit habe 3 Mahlzeiten zu essen.
Das Frühstück besteht bei mir entweder aus Obst und Müsli oder aus Brot und Ei, Paprika und Tomaten .Natürlich auch für mich: Kaffee- aber ohne Zucker.
Ich esse hauptsächlich Gemüse ,Kartoffeln,Vollkornnudeln und ab und zu Reis zum Mittagessen oft mit einem Salat idealerweise mit einer kleinen Fleischeinlage oder Vollkornbrot.
Natürlich drinke ich nur Wasser und ungesüßt Tee und Kaffe.. .Ich achte darauf nie zu wenig zu trinken...
Ausserdem musste ich mir angewöhnen nicht meinen ganzen freien Tag auf der Couch zu verbringen – auch ich bin nicht der Supersportliche Typ aber 1 Stunde spatzieren am Tag muss drin sein. Ausserdem sollte man in Alltag den Körper an Bewegung gewöhnen- öfters mal Treppen laufen statt Aufzug und Rolltreppe, bei schönen Wetter die Bahn stehen lassen und zu Fuß gehen -so laufe ich zum Beispiel jeden Morgen in die Schule und wieder zurück... nach einiger Zeit gewöhnt sich der Körper daran und nach wird feststellen wie viel Spaß diese Bewegung macht und auch wie entspannend es sein kann dem lauten Stadtlärm in der Bahn ein wenig zu entfliehen.
Natürlich habe auch ich mal Hunger auf was Süßens und für diesen Fall habe ich immer eine Tafel Schokolade mit 85 % Kakao im Schrank- ich esse dann einen Riegel und genieße ihn besonders.
Hier noch ein paar allgemeine Sachen:
Vielleich sollte man auch einen Sündentag einkalkulieren- somit habe ich mich vor Heißhungeranfälle geschützt; Ich gehe an diesen Tag schön essen mit meinen Freund oder meinen Freunden und esse mal was besonderes. Natürlich versuche ich auch an diesen Tag nicht aus der Rolle zu fallen und schon darauf zu achten was ich esse – nicht die obligatorische Currywurst mit Fritten, sondern schon was angemessenes.
Ich esse 3 mal am Tag Obst und bereite alle meine Speisen selbst und frisch zu – somit habe ich einen genauen Überblick was ich zu mir nehme . Ich habe einen bestimmten Wiegetag (Montag) und habe mir selbst Exeltabellen entwickelt in denen ich regelmäßig mein Gewicht eintrage um es Ständig vor Augen zu haben.
Natürlich ist seelische Unterstützung genau so wichtig . So bin ich zum Beispiel seit einen halben Jahr Mitglied beim Internetforum Abnehmen.com . Dort führe ich ein Tagebuch und erhalte moralischen Aufwind.
Über dieses Forum habe ich ebenfalls eine Reihe Mädels kennengelernt und wir haben eine Abnehmgruppe gegründet die sich mittlerweile 1 mal die Woche trifft, regelmäßig Sport (schwimmen) zusammen macht, zusammen kocht oder einfach nur bei Kaffee erfahrungen austauscht.
4.Der Erfolg
Der Erfolg meiner Umstellung ist sichtbar- am besten in Vergleichfotos die ihr im laufe der Woche bekommt