hallihallo!
nun möchte ich euch auch meine erfolgsgeschichte präsentieren. ich bin zwar noch lange nicht am ende von dem was ich mir vorgestellt habe aber der große wichtige punkt ist erreicht, das leben hat sich doch gewaltig geändert.
alles fing im feb2007 an als meine freundin und ich uns getrennt haben, ich war träge ohne ende, hatte auf nichts lust, hab mein studium schleifen lassen und war völlig depressiv und zurückgezogen von der realen welt. ich habe den ganzen tag eigentlich nur world of warcraft gespielt um von der wirklichkeit abzulenken das mein leben völlig verkorkst war. kein job, kein abgeschlossenes studium und das studium selbst auch schon 1 semester schleifen lassen wegen 1-2 fehlenden prüfungen die ich brauchte zum weitermachen.(vordiplom) hinzu kam das meine mutter 1jahr vorher verstorben ist, sie war eigentlich immer mein vorbild in allen dingen, sie war sehr gebildet und hatte eine sehr große menschenkentnis und war einfach nach meiner freundin die wichtigste person im leben. sie unterstützte auch mein studium, bzw sie wollte das ich studiere und sagte immer "ich möchte solange leben bis du fertig bist damit". aber leider wurde das nichts, sie verstarb nach 3 semestern an 4jahren krebskampf.
ich war völlig am ende, hab all meine freunde lange verlassen und nie gesehen weil ich zum studium über 100km weggezogen bin, hatte auch kein auto(bis meine mutter verstarb) um nach hause zu fahren. ich hatte nur meine freundin die dann ja auch schluss gemacht hat im feb2007.
damit wars dann um mich, ich wog um die 160-180kilo, hatte keine freundin, war über die trennung nicht glücklich, war world of warcraft süchtig, hab mein studium 1monat vorher abgebrochen(und arbeitslos) und hatte niemanden zum sprechen oder ähnliches. auch freunde hatte ich keine mehr.
also was soll ich tun dachte ich und kam zum entschluss das das leben *******e ist, ich war kurz davor vorm zug zu springen(hatte aber angst den zug zu entgleisen *hrhr* ) und da kam für mich die erkenntnis das ich wenn ich noch irgendwas im leben erreichen und glücklich sein möchte was ändern muss.
von einen tag auf den nächsten änderte ich etwas, das mag vielleicht nicht viel gewesen sein aber es brachte ja doch etwas.
ich hab keine schokolade, keine gummibärchen, keine chips mehr gekauft und gegessen. ich hab nur 2x am tag gegessen, aber dafür nach lust und laune was ich wollte. mittags gabs ne tütte pommes, abends ne große pizza vom lieferservice. das hab ich so bis april 2008 so gemacht, also 14monate. in dieser zeit ging es mir eigentlich nie wirklich gut, ich habe das ******* spiel wow weiter gespielt wie ein süchtiger, hatte keine freunde, niemanden zum reden und bis auf ein paar wochen auch keinen job. zum glück hatte ich aber immer geld, bekam alg1 und konnte davon gut leben(wegen gelernter handwerker vorm studium) und hatte ja noch mein erbe. so bekam ich das jahr gut rum.
der witz an der sache war, ich selbst merkte gar nicht wie ich unheimlich gewicht verloren habe, die einzige die das bemerkte war meine oma die wenn ich sie alle paar monate mal traff meinte das ich abgenohmen habe ohne ende. immerhin reichte es von den 160-180kilo (ich weiss mein maximales gewicht nicht, die waagen geben ja bei 150 den geist auf, realistisch wären 180kilo schon, nehm aber hier im forum 160 an) auf 142 kilo runtergekommen auf diese einfache methode wie genannt.
im februar 2008 dachte ich so langsam an sport, kaufte über neckermann 2 trainingshosen und guckte im internet nach studius. schnell hab ich einen laden gefunden traute mich aber nicht anzurufen. das zog sich dann hin bis in den april 2008.
im april 2008 war die geburtstagsparty vom kumpel, die 1 party auf der ich seit sicher 2jahren war. ich war eingeladen, ich sagte in ner schnapsidee zu aber hatte eigentlich gar kein bock. ich langweilte mich zuerst, ich kannte bis auf ihn ja auch keinen. wenn ich zurückdenke das alle die damals dawaren heute zu meinen besten freunden gehören und ich für alle meine hand ins feuer legen würde... ein bild von mir 2008 ist in meiner bildergalerie (unter april2008 in der vergleichslbilderliste).
direkt die woche nach der fete rief ich im studio meiner wahl an, verabredete ein termin. bin hingefahren und wurd von der trainerin da richtig durchgenohmen, mein lieber scholli. kaum eine übung bekam ich hin, gerade die übungen mit mehreren muskelgruppen vergeigte ich voll. ich hatte 2 wochen muskelkater!
als die langsam vergingen beschloss ich wieder hinzugehen,kaufte mir erstmal nur eine 10er karte weil ich vor paar jahren schonmal mit training begonnen hatte aber nach nur 3-4mal die lust verging.
die 10trainingseinheiten vergingen wie im fluge, jede woche war ich 3mal vor ort. schnell hatte ich dann nen vertrag zugelegt, ich ging wirklich superregelmäßig ins studio und lies keine ausreden gelten.
so im märz dieses jahres (märz2009) kamen so die ersten zweifel über das studio das es mich ausbremst, es hat kaum freihantelmöglichkeiten und der preis ist mir zu hoch. zwischenzeitlich hab ich auch als schlosser gearbeitet, dort haben mir alle geraten mach das studium zuende.
naja ende märz war ich dann gegenüber an der fh und fragte den prof mit den ich mich damals gut verstand,der verwies mich sofort an das büro und 2tage später war ich wieder immatrikuliert. 1semester hab ich nun schon wieder studiert, hab alles was ich mir bislang vorgenohmen hab auch geschaft, hab gelernt ohne ende.
direkt als ich wieder anfing mit studieren hab ich auch mein altes studio gekündigt, ich wollte was neues. und da fiel die wahl auf den unisport, dort gibts ein riesen studio für schmales geld wenn man halt student ist, das gefiel mehr natürlich sehr gut. für mich war völlig neu das ich mit anderen leuten zusammen trainiere und leute zugucken was ich mache. 1jahr lang war ich im privaten kleinen studio wo ich immer alleine war, keiner der blöd guckte, keiner der mit den augen rollt wenn man mal nen satz früher abbricht weil man am ende ist. aber ich hab festgestellt das andere viel schlechter trainieren und somit hab ich die angst verloren. mittlerweile ist es mir egal was die anderen machen, die meisten sind ja eh discopumper.
zeitgleich zum sport im april 2008 hab ich auch meine ernährung umgestellt. ich fing an die kalorien wirklich effektiv zu zählen, was wieviele kalorien hatte wusste ich ja schon immer weil man es mir so beigebracht hat. ich zählte meine kalorien, ich meldete mich hier im forum an und stellte wie fast jeder die selben dummen fragen "wieso nehm ich nicht ab trotz 800 kalorien am tag was mir der arzt so verschrieb?". am ende hab ich es eingesehen das ich den grundumsatz essen muss der damals bei 2400 pi mal auge lag.
ich hab april2008-juni200i hauptsächlich pommes aus den backofen(nicht im fett gebadet!), viele nudelgerichte und suppen aller art gegessen. auch vollkornbrot war mein ständiger begleiter und mein geliebtes capri eis. alles in allen klingt das wenig gesund, aber ich hab mich IMMER strikt an die kalorienmengen gehalten, aussetzer gab es keinen einzigen. die abnahmen klappten eigentlich ganz gut, im mai hab ich dann auch meinen vater gesagt das ich vorhab abzunehmen.
im laufe des sommers kam eine fortbildung vom üaz, die dänischlehrerin meinte irgendwann am ende des kurses ich hätte abgenohmen(jo waren 15kilo in der zeit) war mir persönlich so gar nicht auffiel.
im 1 kleineren studio wo ich war war ich das große vorbild für alle älteren mamis die ihre figur in den griff bekommen wollten und wurd ständig für mein durchhaltevermögen gelobt.
im juni 2009, also erst vor einigen wochen fing ich an mit low cab weil meine abnahmen in den letzten wochen und monaten immer weniger wurde, bzw stagnierte. am anfang klappte das gut, ich konnte endlich mal was völlig anderes essen, ich konnte ja das genaue gegenteil von vorher essen, nur die fettigen sachen und endlich auch kein problem mehr die proteinmengen zu essen die gefordert waren.
aber am ende hat mich lowcab nicht so überzeugt, die abnahmen waren über die zeit hinweg einfach zu gering und nicht kontant trotz keinerlei ausrutscher. normal müßte ich jetzt 99,x haben, wog aber 101,4 kilo und somit1kilo mehr wie die woche davor. aber wie kann das sein, aber egal.
auf jedenfall hab ich nun wieder auf das alte system zurückgestellt, nun kann ich auch endlich wieder in der mensa essen und somit mehr vielfallt genießen, hab aber die kalorienmenge runtergeschraubt. mein neue kalorienmenge soll 2000 betragen, ich muss mich da aber noch dran gewöhnen, gerade weil ich ja nun auch wiede rkohlenhydrate esse und diese ja hunger verursachen. heute hatte ich bestimmt 2300 kalorien, hab am ende den überblick verloren.
ich möchte die nächsten 10kilo nun mit der klassischen variante durchziehen, morgens mittags kohlenhydrate, abends lowcab. halt so wie es halt immer und überall angepriesen wird.
ich wieg jetzt 100 kilo (vernachlässigen wir mal das 1kilo) und hab einiges geändert im leben.
ich bin nun lebenslustiger, ich geh gerne aus. ich freu mich auf die partys.
aber vor allen hab ich erkannt das ich nicht mehr fett sondern nur dick bin, das ich zwischen anderen menschen gar nicht mehr auffalle. und das mir kalmotten passen wo ich nie von geträumt hätte, zb eine regenjack in L wo ich damals XXXXXL gekauft hab. meine normale größe ist aber xl, hosengröße ist 38. zur belohnung hab ich mir ein partyhemd in größe 40 gekauft, es passt wie massgeschneidert. eine völlig normale größe.
das einzige was sich noch immer nicht geändert hat ist die sache mit der freundin was ich auch etwas schade finde. aber es geht vorran, ich kom mit einigen in kontakt, ja sogar ohne internet und ich denke wenn ich mal mehr ausgehen würde fände sich da auch recht fix was wenn man es drauf anlegt.
mein ziel für die zukunft:
silvester 2009: U90kilo, wird aber wohl nicht klappen, wäre mit 93kilo aber auch zufrieden.
mitte november werd ich 30, bis dahin wollte ich ne freundin haben sonst müssen meine kumpels "nutten" besorgen(war ein scherz von denen) ich wollte die 95 bis dahin knacken
bis april 2010, also wieder zum geburtstag wo ich damals anfing wollte ich mein endgewicht von 83 kilo erreicht haben (bei 183 größe). das wird wohl ganz sicher nichts aber hoffen kann man ja.
wenn ich 83-85 kilo wiege muss ich überlegen wie es weitergehen soll, ich würd eigentlich gerne stoffen und kräftiger werden, dafür ist aber eine positive energiebilanz notwendig, ich möchte aber nicht wieder zunehmen. vielleicht setz ich dann auch einfach nur auf ausdauersport oder mache einfach weiter wie jetzt. was genau weiss ich noch nicht. wichtig wäre mir nur das ich wenn ich mal 83 wiege nie wieder über 85 komme.
wenn jemand bis hierhin gelesen hat respekt!
für mich hat sich das leben auf jedenfall schlagartig geändert! ich war völlig am ende, mein leben war eigentlich zuende aber trotzdem hab ich alleine den absprung geschaft mit kleinen änderungen! ändere nie zuviel, ändere in kleinen schritten und halte diese änderungen bis die stabilität eintritt.
rechne wenn du auch soviel abnehmen willst wie ich mit mehreren jahren, nicht in monaten!
viel spass dabei, denn mittlerweile ist für mich die ganze ernährung, sport und abnahme ein reiner spass und keine tortur! das verhindert ein rückfall!
ich werd den bericht fortsetzen wenn ich die nächste stufe erreicht hab
über kommentare würd ich mich freuen!
gruß flo