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Erfolgreich und es geht noch weiter

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Alt 18.08.2009, 00:21   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #1
Turpe
alles nichts oder ?
 
Registriert seit: 05.2008
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.093
Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

hallihallo!

nun möchte ich euch auch meine erfolgsgeschichte präsentieren. ich bin zwar noch lange nicht am ende von dem was ich mir vorgestellt habe aber der große wichtige punkt ist erreicht, das leben hat sich doch gewaltig geändert.

alles fing im feb2007 an als meine freundin und ich uns getrennt haben, ich war träge ohne ende, hatte auf nichts lust, hab mein studium schleifen lassen und war völlig depressiv und zurückgezogen von der realen welt. ich habe den ganzen tag eigentlich nur world of warcraft gespielt um von der wirklichkeit abzulenken das mein leben völlig verkorkst war. kein job, kein abgeschlossenes studium und das studium selbst auch schon 1 semester schleifen lassen wegen 1-2 fehlenden prüfungen die ich brauchte zum weitermachen.(vordiplom) hinzu kam das meine mutter 1jahr vorher verstorben ist, sie war eigentlich immer mein vorbild in allen dingen, sie war sehr gebildet und hatte eine sehr große menschenkentnis und war einfach nach meiner freundin die wichtigste person im leben. sie unterstützte auch mein studium, bzw sie wollte das ich studiere und sagte immer "ich möchte solange leben bis du fertig bist damit". aber leider wurde das nichts, sie verstarb nach 3 semestern an 4jahren krebskampf.
ich war völlig am ende, hab all meine freunde lange verlassen und nie gesehen weil ich zum studium über 100km weggezogen bin, hatte auch kein auto(bis meine mutter verstarb) um nach hause zu fahren. ich hatte nur meine freundin die dann ja auch schluss gemacht hat im feb2007.
damit wars dann um mich, ich wog um die 160-180kilo, hatte keine freundin, war über die trennung nicht glücklich, war world of warcraft süchtig, hab mein studium 1monat vorher abgebrochen(und arbeitslos) und hatte niemanden zum sprechen oder ähnliches. auch freunde hatte ich keine mehr.
also was soll ich tun dachte ich und kam zum entschluss das das leben *******e ist, ich war kurz davor vorm zug zu springen(hatte aber angst den zug zu entgleisen *hrhr* ) und da kam für mich die erkenntnis das ich wenn ich noch irgendwas im leben erreichen und glücklich sein möchte was ändern muss.
von einen tag auf den nächsten änderte ich etwas, das mag vielleicht nicht viel gewesen sein aber es brachte ja doch etwas.
ich hab keine schokolade, keine gummibärchen, keine chips mehr gekauft und gegessen. ich hab nur 2x am tag gegessen, aber dafür nach lust und laune was ich wollte. mittags gabs ne tütte pommes, abends ne große pizza vom lieferservice. das hab ich so bis april 2008 so gemacht, also 14monate. in dieser zeit ging es mir eigentlich nie wirklich gut, ich habe das ******* spiel wow weiter gespielt wie ein süchtiger, hatte keine freunde, niemanden zum reden und bis auf ein paar wochen auch keinen job. zum glück hatte ich aber immer geld, bekam alg1 und konnte davon gut leben(wegen gelernter handwerker vorm studium) und hatte ja noch mein erbe. so bekam ich das jahr gut rum.
der witz an der sache war, ich selbst merkte gar nicht wie ich unheimlich gewicht verloren habe, die einzige die das bemerkte war meine oma die wenn ich sie alle paar monate mal traff meinte das ich abgenohmen habe ohne ende. immerhin reichte es von den 160-180kilo (ich weiss mein maximales gewicht nicht, die waagen geben ja bei 150 den geist auf, realistisch wären 180kilo schon, nehm aber hier im forum 160 an) auf 142 kilo runtergekommen auf diese einfache methode wie genannt.
im februar 2008 dachte ich so langsam an sport, kaufte über neckermann 2 trainingshosen und guckte im internet nach studius. schnell hab ich einen laden gefunden traute mich aber nicht anzurufen. das zog sich dann hin bis in den april 2008.
im april 2008 war die geburtstagsparty vom kumpel, die 1 party auf der ich seit sicher 2jahren war. ich war eingeladen, ich sagte in ner schnapsidee zu aber hatte eigentlich gar kein bock. ich langweilte mich zuerst, ich kannte bis auf ihn ja auch keinen. wenn ich zurückdenke das alle die damals dawaren heute zu meinen besten freunden gehören und ich für alle meine hand ins feuer legen würde... ein bild von mir 2008 ist in meiner bildergalerie (unter april2008 in der vergleichslbilderliste).
direkt die woche nach der fete rief ich im studio meiner wahl an, verabredete ein termin. bin hingefahren und wurd von der trainerin da richtig durchgenohmen, mein lieber scholli. kaum eine übung bekam ich hin, gerade die übungen mit mehreren muskelgruppen vergeigte ich voll. ich hatte 2 wochen muskelkater!
als die langsam vergingen beschloss ich wieder hinzugehen,kaufte mir erstmal nur eine 10er karte weil ich vor paar jahren schonmal mit training begonnen hatte aber nach nur 3-4mal die lust verging.
die 10trainingseinheiten vergingen wie im fluge, jede woche war ich 3mal vor ort. schnell hatte ich dann nen vertrag zugelegt, ich ging wirklich superregelmäßig ins studio und lies keine ausreden gelten.
so im märz dieses jahres (märz2009) kamen so die ersten zweifel über das studio das es mich ausbremst, es hat kaum freihantelmöglichkeiten und der preis ist mir zu hoch. zwischenzeitlich hab ich auch als schlosser gearbeitet, dort haben mir alle geraten mach das studium zuende.
naja ende märz war ich dann gegenüber an der fh und fragte den prof mit den ich mich damals gut verstand,der verwies mich sofort an das büro und 2tage später war ich wieder immatrikuliert. 1semester hab ich nun schon wieder studiert, hab alles was ich mir bislang vorgenohmen hab auch geschaft, hab gelernt ohne ende.
direkt als ich wieder anfing mit studieren hab ich auch mein altes studio gekündigt, ich wollte was neues. und da fiel die wahl auf den unisport, dort gibts ein riesen studio für schmales geld wenn man halt student ist, das gefiel mehr natürlich sehr gut. für mich war völlig neu das ich mit anderen leuten zusammen trainiere und leute zugucken was ich mache. 1jahr lang war ich im privaten kleinen studio wo ich immer alleine war, keiner der blöd guckte, keiner der mit den augen rollt wenn man mal nen satz früher abbricht weil man am ende ist. aber ich hab festgestellt das andere viel schlechter trainieren und somit hab ich die angst verloren. mittlerweile ist es mir egal was die anderen machen, die meisten sind ja eh discopumper.

zeitgleich zum sport im april 2008 hab ich auch meine ernährung umgestellt. ich fing an die kalorien wirklich effektiv zu zählen, was wieviele kalorien hatte wusste ich ja schon immer weil man es mir so beigebracht hat. ich zählte meine kalorien, ich meldete mich hier im forum an und stellte wie fast jeder die selben dummen fragen "wieso nehm ich nicht ab trotz 800 kalorien am tag was mir der arzt so verschrieb?". am ende hab ich es eingesehen das ich den grundumsatz essen muss der damals bei 2400 pi mal auge lag.
ich hab april2008-juni200i hauptsächlich pommes aus den backofen(nicht im fett gebadet!), viele nudelgerichte und suppen aller art gegessen. auch vollkornbrot war mein ständiger begleiter und mein geliebtes capri eis. alles in allen klingt das wenig gesund, aber ich hab mich IMMER strikt an die kalorienmengen gehalten, aussetzer gab es keinen einzigen. die abnahmen klappten eigentlich ganz gut, im mai hab ich dann auch meinen vater gesagt das ich vorhab abzunehmen.
im laufe des sommers kam eine fortbildung vom üaz, die dänischlehrerin meinte irgendwann am ende des kurses ich hätte abgenohmen(jo waren 15kilo in der zeit) war mir persönlich so gar nicht auffiel.
im 1 kleineren studio wo ich war war ich das große vorbild für alle älteren mamis die ihre figur in den griff bekommen wollten und wurd ständig für mein durchhaltevermögen gelobt.
im juni 2009, also erst vor einigen wochen fing ich an mit low cab weil meine abnahmen in den letzten wochen und monaten immer weniger wurde, bzw stagnierte. am anfang klappte das gut, ich konnte endlich mal was völlig anderes essen, ich konnte ja das genaue gegenteil von vorher essen, nur die fettigen sachen und endlich auch kein problem mehr die proteinmengen zu essen die gefordert waren.
aber am ende hat mich lowcab nicht so überzeugt, die abnahmen waren über die zeit hinweg einfach zu gering und nicht kontant trotz keinerlei ausrutscher. normal müßte ich jetzt 99,x haben, wog aber 101,4 kilo und somit1kilo mehr wie die woche davor. aber wie kann das sein, aber egal.
auf jedenfall hab ich nun wieder auf das alte system zurückgestellt, nun kann ich auch endlich wieder in der mensa essen und somit mehr vielfallt genießen, hab aber die kalorienmenge runtergeschraubt. mein neue kalorienmenge soll 2000 betragen, ich muss mich da aber noch dran gewöhnen, gerade weil ich ja nun auch wiede rkohlenhydrate esse und diese ja hunger verursachen. heute hatte ich bestimmt 2300 kalorien, hab am ende den überblick verloren.

ich möchte die nächsten 10kilo nun mit der klassischen variante durchziehen, morgens mittags kohlenhydrate, abends lowcab. halt so wie es halt immer und überall angepriesen wird.

ich wieg jetzt 100 kilo (vernachlässigen wir mal das 1kilo) und hab einiges geändert im leben.
ich bin nun lebenslustiger, ich geh gerne aus. ich freu mich auf die partys.
aber vor allen hab ich erkannt das ich nicht mehr fett sondern nur dick bin, das ich zwischen anderen menschen gar nicht mehr auffalle. und das mir kalmotten passen wo ich nie von geträumt hätte, zb eine regenjack in L wo ich damals XXXXXL gekauft hab. meine normale größe ist aber xl, hosengröße ist 38. zur belohnung hab ich mir ein partyhemd in größe 40 gekauft, es passt wie massgeschneidert. eine völlig normale größe.
das einzige was sich noch immer nicht geändert hat ist die sache mit der freundin was ich auch etwas schade finde. aber es geht vorran, ich kom mit einigen in kontakt, ja sogar ohne internet und ich denke wenn ich mal mehr ausgehen würde fände sich da auch recht fix was wenn man es drauf anlegt.

mein ziel für die zukunft:

silvester 2009: U90kilo, wird aber wohl nicht klappen, wäre mit 93kilo aber auch zufrieden.
mitte november werd ich 30, bis dahin wollte ich ne freundin haben sonst müssen meine kumpels "nutten" besorgen(war ein scherz von denen) ich wollte die 95 bis dahin knacken
bis april 2010, also wieder zum geburtstag wo ich damals anfing wollte ich mein endgewicht von 83 kilo erreicht haben (bei 183 größe). das wird wohl ganz sicher nichts aber hoffen kann man ja.
wenn ich 83-85 kilo wiege muss ich überlegen wie es weitergehen soll, ich würd eigentlich gerne stoffen und kräftiger werden, dafür ist aber eine positive energiebilanz notwendig, ich möchte aber nicht wieder zunehmen. vielleicht setz ich dann auch einfach nur auf ausdauersport oder mache einfach weiter wie jetzt. was genau weiss ich noch nicht. wichtig wäre mir nur das ich wenn ich mal 83 wiege nie wieder über 85 komme.

wenn jemand bis hierhin gelesen hat respekt!

für mich hat sich das leben auf jedenfall schlagartig geändert! ich war völlig am ende, mein leben war eigentlich zuende aber trotzdem hab ich alleine den absprung geschaft mit kleinen änderungen! ändere nie zuviel, ändere in kleinen schritten und halte diese änderungen bis die stabilität eintritt.
rechne wenn du auch soviel abnehmen willst wie ich mit mehreren jahren, nicht in monaten!

viel spass dabei, denn mittlerweile ist für mich die ganze ernährung, sport und abnahme ein reiner spass und keine tortur! das verhindert ein rückfall!

ich werd den bericht fortsetzen wenn ich die nächste stufe erreicht hab

über kommentare würd ich mich freuen!
gruß flo
Turpe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2009, 08:13   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #2
voreifelwalk
So lebt sichs leichter!
 
Registriert seit: 02.2008
Beiträge: 1.107
Bilder: 2
AW: Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

Hi Turpe oder Flo,

zu Deinem Weg kann man Dir nur gratulieren!

Ich finde es ganz toll, wie offen Du hier berichtest. Du hast eindrucksvoll geschildert, was Dich zu einem Tiefpunkt im Leben und einem Höchststand beim Gewicht gebracht hat und wie Du Dich selbst wieder rausgezogen hast.

Ich hoffe der ein oder andere Bericht hier im Forum hat Dich auch ein wenig motiviert.

Zu einer positiven Lebenseinstellung und viel Lebensfreude hat Dir im Endeffekt in erster Linie der Sport verholfen und wenn Du die Freude daran behältst wirst Du sicher nie mehr die 100-Kilo überschreiten.

Für mich war es eine Freude Dich ein Stück Deines Weges wenigstens virtuell begleiten zu dürfen, bin mächtig stolz auf Dich!

Du hast Deine persönliche Wende geschafft, der Rest ist nur ein Klacks, egal ob low carb oder wie auch immer.

Du hast über einen langen Zeitraum eine unglaubliche Willensstärke bewiesen, dagegen ist es ein Leichtes ein Studium durchzuziehen und da bist Du ja auch auf einem guten Weg.

Was die Frauen angeht, da würde ich mir an Deiner Stelle die geringsten Sorgen machen, so einem leicht vollschlanken, sportlichen, positiv eingestellten, selbstbewussten jungen Mann laufen die Mädels bald serienweise hinterher, wirst Du schon sehen und da wird Dir sicher auch die Richtige begegnen, wenn nicht heute, dann morgen, wenn nicht 2009, dann 2010 oder irgendwann.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Glück der Welt und viel Erfolg beim Erreichen Deiner weiteren persönlichen Ziele.

LG

Willi
voreifelwalk ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2009, 12:22   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #3
NeniSakurada
passende Hose?! ;-)
 
Benutzerbild von NeniSakurada
 
Registriert seit: 06.2008
Ort: Österreich, Wien
Beiträge: 440
Bilder: 11
AW: Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

Hallo Flo!!

Du machst das wiklich so gut!! Ich finde es bemerkenswert, wie du aus deiner schwierigen Situation herausgekommen bist und dein Leben in den Griff gekriegt hat. Das du auch dein Studium fertigmachen wirst finde ich Spitze - und es ist sicher ein wichtigter Punkt für deine Zukunft. Die wird übrigens so und so rosig aussehen.

Ein positiver Mensch mit Zielen und Visionen - da bleibt die Partnerin auch nicht aus....

Ich gratuliere dir und wünsche für die Zukunft noch viel Energie, damit du alles erreichst, was du dir wünscht!!
NeniSakurada ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2009, 14:29   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #4
eule
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 39
AW: Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

Hi Flo,

super, großes Lob und ich finde es sehr toll, dass du dein Leben ganz alleine wieder auf die Reihe gebracht hast. Da kannst du stolz auf dich sein. Das schaffen nicht viele, wenn sie so am Boden sind. Du bist eine starke Persönlichkeit, da kann man nur staunen!

Der Rest klappt auch noch!

Alles Liebe

Eule

Geändert von eule (18.08.2009 um 14:31 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler
eule ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2009, 16:03   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #5
Sylvia06
Das Leben schmeckt
 
Benutzerbild von Sylvia06
 
Registriert seit: 03.2007
Ort: bei Stuttgart
Beiträge: 5.040
AW: Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

Hallo Flo,

ich muß erstmal meinen Kiefer zuklappen, vor lauter Staunen und Bewunderung. Ich finde es enorm, wie du aus eigener Kraft aus der Abwärtsspirale herausgefunden hast. Ja, der Rest schaffst du. Setz dich dewegen nicht allzu sehr unter Druck.

Und, herrje, Frauen stehen nicht nur auf Muskeln, sondern auch auf Grütze und persönlichen Stärken. Also, die inneren Werte sollen stimmen. Ich denke, bei dir paßts. Mach dir deswegen keine Gedanken.

Weiterhin viel Freude
Sylvia

Edit: Auf den Fotos siehst du intelligent aus, auch einfühlsam, und faustdick hinter den Ohren. Sehr offene, positive, aufgeweckte Erscheinung. Das Bild ohne Kopf finde ich schlank. Ist das dein aktueller Stand?? Wo sollen da noch 10 kg runter???
Sylvia06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.08.2009, 17:22   Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren Beitrag #6
Turpe
alles nichts oder ?
 
Registriert seit: 05.2008
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.093
AW: Über 60(70 oder mehr?) kilos in über 2,5Jahren

hallo und danke allen für die antworten!
die bilder sind alle mit datum von wann sie gemacht wurden und/oder gewichtsangabe. das fast ganzkörperbild ist von anfang august2009, also paar wochen alt.
schlank ist das sicher nicht aber auch nicht sonderlich dick. man selbst merkt es ja immer erst als letztes, man fühlt sich dick und fett weil die maße selbst sich ja kaum ändern. so hab ich zb noch immer ein oberschenkelumfang von 67cm, angefangen mit messen hab ich mit 140kilo bei 74-75. wenn ich überlege das das nur cm weniger umfang ist, oder auch grob 12-13% find ich das nicht sonderlich viel. oder bauch, da hab ich gerademal 18cm umfang verloren, das find ich auch nicht viel.
es heisst als mann ist das ungesund ab 96-100cm umfang, ich komme aber auf 111. ok vielleicht mess ich auch etwas falsch und zuviel, schliesslich brauch ich einen ganz erheblich kleineren gürtel aber trotzdem.

dazu sei aber auch gesagt ich studier naturwissenschaften da ist fast immer von von absuluten werten die rede, und da verliert man schnell den überblick. denn von 75 auf 67cm sind ja absulut gesehen nur 12% abnahme, aber man nimmt ja nicht ab bis 0 sondern spätestens bei 60 irgendwann hört der spass ja auch auf als mann (ka so genau)

ich selbst merke erst durch kauf neuer kalmotten das ich mittlerweile halbwegs normal aussehe weil mir xl klamotten passen. aber leider hat sich eins nie geändert, ich bin zu schüchtern. selbst wenn mich gute freundinnen knuddeln oder in den arm nehmen mag ich kaum erwidern weil ich immer angst hab was falsches zu tun oder es mir unangenehm ist. da schnackt man stundenlang abends auf ner fete mit einer netten frau, sie will tanzen aber selbst dann kommt man sich kein stück näher, ich rede ja nun nicht von nach hause schleifen sondern einfach das man überhaupt irgendwo körperkontakt hat(beim tanzen je nach tanzstiel ja nicht unüblich). ich bin aber nicht irgendwie kommisch veranlagt, bei "der" freundin damals war ich damals immer super offen, da nahm ich kein blatt vorm mund. ich glaub sowas nennt man wohl schüchtern, mir glaubts aber keiner das ich schüchtern bin ohne ende weil ich gegenüber den menschen wo ich weiss wieweit ich gehen kann genau das gegenteil bin.
Turpe ist offline   Mit Zitat antworten
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