Hallo an alle
Hab hier schon bei vielen Leuten echt interessiert die Storys gelesen und bin echt beeindruckt - und ich möchte euch da meine nicht vorenthalten
Ich bin 20 Jahre alt (jung), 1.66 m groß und wiege zur Zeit ca. 57,5 kg.
Alles hat damals am Fastnachtsfreitag angefangen. Ich kam von der Schule heim, wollte ein schönes Bad nehmen. Und da hab ich sie wieder gesehen: die Waage; nachdem ich sie mindestens mal 1 Jahr komplett gemieden hatte. Und auch in dem Jahr alle Klamotten immer mehr gezwickt haben, wollte ich nicht drauf. An dem besagten Tag dachte ich : "Hm na gut mal nen Blick riskieren sooo schlimm wirds nicht sein" .Da standen dann aber gute 72-73 kg. Bin fast umgefallen. Dann war Aschermittwoch und normal hab ich in jeder Pause Schokoriegel verputzt, meinte dann aber zu nem Mitschüler, dass ich ab heute das mal 6 Wochen sein lassen werde. Gesagt - Getan! Innerhalb der 6 Wochen sind schon allein 3 Kilo gepurzelt und ich glaub in der Zeit ist auch mein Schalter umgelegt worden
Dann hab ich nach der Fastenzeit einfach überlegt, nur noch 1x die Woche Süßkram zu essen und zwar immer nur ein kleines Stück Schokki. Hab nach und nach meine Ernährung umgestellt auf fettarmes Essen, viiiel mehr Obst+Gemüse, Magerquark und -joghurt, viel Wasser und wichtig für mich: kein Fastfood mehr und keine 2-3 riesenportionen mittagessen! War nämlich ziemlich gut darin, mich so lange voll zu fressen bis ich vor Magenschmerzen nich mehr aufstehen konnte (aber es war ja immer "so gut"). Nachdem ich mich dann an die "neue" Ernährung rangetastet hatte, wars garnimma so schlimm: hatte sogar noch mehr abgenommen und das gab dann noch mehr Ansporn. Es ging langsam, aber stetig immer weiter nach unten und jedes Gramm hat mich total gefreut.
Nach und nach hab ich mich auch dem verhassten Sport mal zu gewendet; ich als höchst faules Wesen bin da eher abgeneigt gewesen

. Hab dann ein wenig angefangen zu inlinen, zu laufen (was mir immer noch nicht so liegt) und schwimmen. Schwimmen gehe ich am liebsten. Eine Stunde zügig geschwommen und ich fühle mich danach großartig und es trainiert den kompletten Körper. Dazu noch regelmäßig situps und andere Übungen für "BBP"

und ich denke man konnte den Erfolg sehen. Spätestens als dann die Jeans rutschten und die viel zu engen von vor Jahren wieder gepasst haben hab ich gewusst "Es tut sich wirklich nicht nur auf der Waage was!". Und ich denke sowas motiviert jeden.
Nur leider hatte ich auch oft die Tage, an denen alles schief ging un ich aufhören wollte. Heute ist auch so ein Tag. Man fühlt sich ätzend, eigentlich wie mit 10 kg mehr drauf und sieht keinen Sinn. Man will alles mögliche essen, was vor Fett nur so trieft oder total den Zuckerschock bringt. ich will gerade alles haben, bin total katzig :/ hab mir jetzt eine molke gemacht und das ist dann mein abendessen. Seit samstag ersetze ich meist mein abendessen durch die molke und seitdem ist auch wieder was gepurzelt

Mittlerweile hab ich sogar ein sehr schlechtes gewissen, wenn ich schokolade und co esse und danach denk ich "oh besser wärs gewesen keine zu essen". Aber man muss sich ja schließlich auch was gönnen bevor der heißhunger zuschlägt
Ich bin mal gespannt, wie lange ich noch brauchen werde, bis ich mein Ziel erreicht habe und weiß noch nicht, wie ich es schaffen soll, das zu halten. Aber erstmal hinkommen

Und nachdem ich schon soviel geschafft habe mit immer wieder ein paar kleinen und größeren Rückschlägen, komm ich auch noch auf die 54 kg
Liebste Grüße
Naddi