Ich habe festgestellt, dass hier im Forum sehr viele darauf schwören, abzunehmen, indem sie so wenig wie möglich essen...!
Daraufhin habe ich mich in Internet mal bischen schlaugemacht und etwas interessantes gefunden, das genau diese Theorie...--> wenig Kcal --> große Gewichtsabnahme...widerlegt und begründet.
Diäten
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Leider herrscht die Meinung in der Öffentlichkeit, dass Schlanksein ein Beweis von Willensstärke und Disziplin ist. Superdünne Models lassen das Selbstbewusstsein der Durchschnittsfrau wanken. Besonders gefährlich wird es bei Teenies, die für dieses Ideal hungern und ihrer körperlichen Entwicklung damit schaden.
Ernährungsphysiologen sind inzwischen der Meinung, dass die Anlage zum Dicksein genetisch bedingt sein kann, und dass Diäten langfristig die Gewichtsprobleme eher vergrößern.
Der sogenannte Jo-Jo-Effekt ist der Teufelskreis von Diät, kurzfristigem Gewichtsverlust und erneuter, meist höherer, Gewichtszunahme. Eine neue Diät kann folgen.
Der Körper reagiert eigentlich nur normal. Er schaltet auf Sparflamme und reduziert den Energieverbrauch um wenigstens 20 Prozent. Dabei greift er auf die Reserven zurück und leert die Fettzellen. Bei Normalkost werden die Depots wieder gefüllt. Damit dies schnell geht, signalisiert der Körper Hunger - eine übermäßige Nahrungsaufnahme folgt.
Wissenschaftler sind der Meinung, dass eine tägliche Energieaufnahme von weniger als 1500 kcal die Versorgung mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen nicht mehr gewährleistet. Das heißt, Übergewichtige können bei ständigen Diäten unterernährt sein.
Die Unterschreitung des durchschnittlichen Kalorienbedarfs kann zu Stoffwechselkrankheiten, Nervosität, Leistungsabfall und zu einer Schwächung des Immunsystems führen.
Oft ist es so, dass Übergewichtige weniger als Dünne essen. Die benötigte Energiemenge eines Dicken kann um bis zu 30 Prozent unter der eines Dünnen liegen. Die Volksweisheit vom guten und schlechten Futterverwerter ist inzwischen wissenschaftlich anerkannt.
Der springende Punkt ist der „Set-Punkt“. Das ist der Punkt, an dem der Körper Sättigung signalisiert. Viele Wissenschaftler meinen, dass es sich um ein genetisch programmiertes Soll-Gewicht handelt. Dieses Gewicht strebt der Körper immer wieder an. So passiert es, dass einer selbst bei reduzierter Nahrungsaufnahme nicht abnimmt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die unterschiedlichen Ausnutzung der gleichen Kalorienmenge bei Dicken und Dünnen, der Thermogenese (Wärmebildung durch Energiezufuhr). Infrarotmessungen haben gezeigt, dass Dünne jede Energiemenge in Wärme wieder abgeben. Bei Dicken dringt sie in gedrosselter Menge nach außen.
Das Körpergewicht
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Wir unterscheiden zwischen dem
Normalgewicht
Idealgewicht
Wohlfühlgewicht
Normalgewicht:
Körpergröße – 100 = Körpergewicht
Idealgewicht:
= Normalgewicht minus 10% bei Männern
= Normalgewicht minus 15% bei Frauen
Das ist für Frauen schwierig, da sie mit mehr Fettdepots ausgestattet sind, die sich im Laufe der Jahre auch zunehmend füllen. Wissenschaftler meinen, dass Frauen vom 25. Lebensjahr an gerechnet je 3 kg pro Lebensjahrzehnt zulegen dürfen!
Wohlfühlgewicht:
ist eine private Ansicht
Laut dem „Erfinder“ des Normalgewichts ist der Mensch übergewichtig, wenn er das Normalgewicht um 20 % überschreitet, was bei gut der Hälfte aller Deutschen der Fall ist.
Diese Formel berücksichtigt aber nicht den individuellen Körperbau. Nach neuen Erkenntnissen ist das Verhältnis Fettgewebe zu Muskelmasse entscheidend. Ebenso wichtig ist die Körpergröße.
Die neue Formel, die eine bessere Relation von Körpergröße und Körpergewicht vermittelt und das Geschlecht berücksichtigt, heißt Body-Mass-Index (BMI).
BMI - Body-Mass-Index
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Berechnung
Das Körpergewicht (in kg) wird durch das Quadrat der Körpergröße (in m) geteilt.
Bsp: 180 cm groß, 75 kg => 75:1,80²=23,15 BMI
einfacher:
Das Körpergewicht (in kg) wird durch die Körpergröße in m geteilt und das Ergebnis wird erneut durch die Körpergröße in m geteilt.
75 : 1,80 = 41,666 : 1,80 = 23,15 BMI
BMI-Ergebnis je nach Altersgruppe für den Normalbereich:
bei Frauen 19 bis 24
bei Männern 20 bis 25
Ein Übergewicht liegt erst vor, wenn bei Frauen der mittleren Altersstufe der BMI-Wert über 27 und bei Männern über 28 liegt.
Sein eigenes Wunsch- oder Wohlfühlgewicht zu erreichen und zu halten, geht nur über eine konsequente Ernährungsumstellung.
Was kann ich tun?
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Den Tag mit einem sättigenden, vollwertigen Frühstück beginnen (Müsli, Knäckebrot, Vollkornprodukte, Saft, Obst). Das Frühstück kann bis zu 30% des Tagesbedarfs ausmachen.
Reichlich trinken (Mineralwasser, kalorienarme Säfte, Tees)
Vor der Hauptmahlzeit stets ein Glas Mineralwasser in kleinen Schlucken trinken.
Beachten Sie: Süßstoffe haben eine appetitanregende Wirkung; Salz und Säure (z.B. Sauerkonserven) sind hervorragende Appetitszügler
Stets mit exakter Einkaufsliste und nie mit leeren Magen einkaufen gehen.
Immer langsam und mit Genuss essen. Gut kauen.
Reichlich Rohkost essen; bis zu einem Drittel des Tagesbedarfs ist optimal.
Stets zur Hauptmahlzeit einen Salat essen (möglichst vor dem Fleisch- oder Fischgang)
Kein Hungergefühl zwischen den Hauptmahlzeiten aufkommen lassen. Obst, Magerjoghurt, ¼ l Buttermilch, Zwieback oder Knäckebrot überbrücken die Zeiten.
Nie ohne Aufmerksamkeit (d.h. abgelenkt durch Lektüre, Fernseher o.ä.) und aus Frust oder Langeweile essen.
„Fernsehfutter“ aus der Nähe verbannen.
Die letzte Mahlzeit 4 Stunden vor der Nachtruhe einnehmen.
Jedoch auch nicht hungrig ins Bett gehen. Meist hilft schon ein Apfel und die nächtlichen „Fressorgien“ fallen aus.
Zähneputzen hilft beim Beenden eines Süßigkeitsfutteranfalls
Treiben Sie Sport – zur Fettverbrennung in der aeroben Zone (siehe Links der Sportarten)
Bewegung verbrennt zusätzliche Kalorien
der Kalorienverbrauch steigt auch in Ruhe, weil die Muskelmasse zunimmt, die einen hohen Grundbedarf hat
Stimmungstiefs während der Diät werden wirksam bekämpft
Üben Sie sich in Geduld. Je langsamer Sie abnehmen, desto besser ist es für die Haut, die Gewebestraffung und für die Dauerhaftigkeit.
Kleine, selten begangene Sünden sind „menschlich“.
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Belohnen Sie sich für Erfolge.
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Wie viel Energie braucht der Mensch?
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Der Körper ist eine Verbrennungsmaschine, die mit einer Dauertemperatur von ca. 37 Grad brennt.
Der Grundumsatz ist die Energiemenge, die der Körper braucht, um bei Zimmertemperatur und ohne körperliche Bewegung diese Dauertemperatur zu erzielen.
Faustregel: Gewicht in kg x 25 = Grundumsatz in Kilokalorien pro Tag
Dieser Grundumsatz schwankt jedoch. Er ist bei jüngeren Menschen höher, bei älteren niedriger. Dazu kommt noch der Arbeitsumsatz, der sich aus der körperlichen Tätigkeit ergibt.
Mittelwert: max. 2.800 kcal (11.760 kJ) für einen Mann mit mittelschwerer Arbeit
max. 2.400 kcal (10.080 kJ) für eine Frau mit mittelschwerer Arbeit
Anmerkung: 1 kcal = ca. 4,2 kJ
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So, das wird wahrscheinlich viele gar nicht davon abhalten, so wenig wie möglich zu essen aber vielleich regt es euch trotzdem ein wenig zum nachdenken an...
In diesem Sinne...lieben Gruß von monisia
