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Vollständige Version anzeigen : Wie definiert man Vollwert?


Kleines1602
04.03.2006, 09:34
Hallo ihr Lieben, mit Interesse habe ich die anderen Beiträge über Vollwertkost verfolgt. Was genau ist denn Vollwert?
Ich persönlich denke nämlich, dass das für mich auch der richtige Weg sein könnte. Habe in den letzten Monaten einen ziemlichen Gradwandel hinter mir und habe alle Fertigprodukte verbannt.
Aber was gehört noch dazu? Vollkornbrot, gibts bei uns schon häufig, Müsli eher nicht dafür aber Haferflocken. Wenig Fleisch und dafür lieber Fisch ist eigentlich auch schon meine Einstellung.

Was gilt es noch alles zu beachten?

Candle
06.03.2006, 09:29
Hallo :winke:

Für mich bedeutet Vollwert vor allem "naturbelassen". Also Lebensmittel, die nicht erhitzt oder sonstwie chemisch verändert wurden. Je naturbelassener ein Lebensmittel, desto mehr positive Eigenschaften hat es für unseren Körper, enthält alle Vitalstoffe in ausgewogener Zusammensetzung etc (deshalb auch LEBENSmittel). :winke:

Trulla
07.03.2006, 06:21
Hallo Kleines,

wichtig bei Vollwertkost ist auch, dass du viele Vitalstoffe zu dir nimmst, und zwar aus natürlichen Lebensmitteln, wie frischem Obst, rohem Gemüse, Rohkostsalaten. :daumen:

Je frischer ein Naturprodukt ist, desto mehr Vitalstoffe sind darin enthalten. Der Unterschied zwischen einem Vollkornbrot und einem Vollwertbrot besteht z.B. darin, dass das Vollwertbrot aus frisch geschrotetem Vollkorn hergestellt wird (und ohne Chemie und Zucker). Das frisch gemahlene Getreide enthält viel mehr Vitalstoffe als Vollkornmehl, das schon vor Wochen gemahlen und dann verpackt wurde :genau: Ich mahle mir kleinere Mengen Mehl selber aus frischem Getreide und so ein Pfannkuchen oder eine Waffel, bzw. ein selbst gebackenes Brot mit diesem Mehl ist einfach nur köstlich! :lecker:

Vollwert bedeutet für mich auch, Produkte zu wählen, die aus ökologischer Landwirtschaft stammen. So werden die Böden (und somit auch Mensch und Tier) nicht unnötig mit Chemie belastet und die Tiere nicht unnötig gequält, wie es bei der Massentierhaltung der Fall ist.

Tütensuppen, andere Fertiggerichte, gehärtete Fette, chemische Zusätze, synthetische Vitaminpräparate, Tabak, Farbstoffe, Süßstoffe, Natriumglutamat und andere Geschmacksverstärker, Zucker & Co., sowie billige, aber mit Pestiziden, Funghiziden, Medikamenten verseuchte Tier- und Pflanzenprodukte gehören für mein Empfinden nicht in eine Vollwertkost.

Ich liebe Sahne, gute Butter, frisches Obst und Gemüse, leckere Salate, "glückliche" Eier, Frischkornbrei, kalt geschleuderten Honig (z.B. Orangenblütenhonig von BioBio *jamm*), Vollkornnudeln, Naturreis, Hirsebrei, eine leckere Suppe, überbackenes Gemüse, Gerichte mit gutem Fleisch und Fisch, selbst gebackene Vollwertplätzchen, usw...! Man kann so tolle Sachen damit machen! Für mich war das DIE Wieder-Entdeckung, da ich jahrelang nur "Müll" gegessen hatte :freu:

demona
07.03.2006, 13:19
huhu,
@trulla, wenn du schreibst "frische" naturprodukte, verwendest du auch tk gemüse? ich kann nicht so oft einkaufen und verwende das daher sehr oft (allerdings brav die biosorten, die schmecken besser auch wenn sie teurer sind).
tk gemüse soll ja eigentlich mehr vitamine etc enthalten da es direkt nach dem ernten gefroren wird?!
lg mona :p

Candle
07.03.2006, 13:54
Hallo demona,

also ich halte von TK-Gemüse auch nicht sonderlich viel. Meiner Meinung nach (und das ist jetzt wirklich nur meine Meinung. Mag jeder von halten, was er will) besteht Gemüse nicht nur aus Vitaminen, Mineralstoffen, etc. Sondern auch aus Energie. Nenne es Lebensenergie, Sonnenenergie oder wie auch immer.

Nimm als Beispiel einen Menschen. Wenn du ihn einfrierst, bleiben seine "Inhaltsstoffe" erhalten. Aber wenn du ihn dann wieder auftaust ist er tot. Und meiner Meinung nach ist das mit Gemüse etc. nicht anders. Somit wird aus dem vermeintlichen Lebensmittel ein "nur" Nahrungsmittel, dem etwas ganz entscheidenes fehlt. Nämlich Leben!

Wie gesagt, meine Meinung! Ich esse zwar auch ab und zu TK-Gemüse, aber sehr selten und als aboslute Ausnahme! :winke:

Trulla
07.03.2006, 19:40
Huhu Mona,

ich versuche, einen hohen Frischkostanteil in mein Essen einzubauen, aber auch ich habe Bio-Gemüse im Froster. Denn so hat man immer Gemüse im Hause :)

Was meine Küche angeht, so ist der Zeitfaktor einfach ein anderer geworden. Ich koche gern und es darf ruhig etwas länger dauern, als früher mit dem Fertiggericht in der Mikro ;)

Spinat habe ich aber z.B. nur einmal frisch als Gemüse gekocht. Das war viel Arbeit für wenig Spinat :eek: Deshalb ess ich den lieber als Rohkostsalat :p

Tia
07.03.2006, 19:59
Hallo demona,

also ich halte von TK-Gemüse auch nicht sonderlich viel. Meiner Meinung nach (und das ist jetzt wirklich nur meine Meinung. Mag jeder von halten, was er will) besteht Gemüse nicht nur aus Vitaminen, Mineralstoffen, etc. Sondern auch aus Energie. Nenne es Lebensenergie, Sonnenenergie oder wie auch immer.

Nimm als Beispiel einen Menschen. Wenn du ihn einfrierst, bleiben seine "Inhaltsstoffe" erhalten. Aber wenn du ihn dann wieder auftaust ist er tot. Und meiner Meinung nach ist das mit Gemüse etc. nicht anders. Somit wird aus dem vermeintlichen Lebensmittel ein "nur" Nahrungsmittel, dem etwas ganz entscheidenes fehlt. Nämlich Leben!

Wie gesagt, meine Meinung! Ich esse zwar auch ab und zu TK-Gemüse, aber sehr selten und als absolute Ausnahme!

das finde ich ehrlich gesagt in sich unlogisch und überhaupt übertrieben.
unlogisch, weil kein obst und gemüse, das geerntet wurde, noch "lebt".
sorry, aber auch du isst "totes" gemüse....

Trulla
07.03.2006, 20:15
Hallo Tia,

das mit der "lebenden Nahrung" klingt wahrscheinlich seltsam für dich und das kann ich verstehen :)

Ich glaube, ich weiß, was Candle meint:

Die Wissenschaft hat es geschafft, Vitamine, Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate, usw. synthetisch herzustellen. Die Experten können alle bis jetzt bekannten Inhaltsstoffe einer Frucht erschaffen, aber sie können diese nicht wirklich nachahmen und ihr kein Leben einhauchen!

Meiner Meinung nach liegt dies daran, dass der Mensch noch lange nicht alle Stoffe erforscht hat, die vonnöten sind, um etwas lebendig zu machen. Mit "Leben" sind hier die Vitalstoffe gemeint, ein Oberbegriff für Vitamine, Spurenelemente, Fermente und eben viele noch nicht entdeckte Inhaltsstoffe.

Für mich ist ein frischer Apfel somit auch "lebendig", da voller Vitalstoffe. Eine Tütensuppe besteht für mich nur aus "totem" Material.

Tia
08.03.2006, 00:37
hi trulla!

es ging ja nicht um den vergleich zwischen künstlich angereicherten convience- produkten und naturbelassener nahrung (klar ist ein apfel hochwertiger als eine fertigproduzierte tütensuppe, keine frage) sondern darum, ob tk- gemüse vollwertig ist...
und ich finde halt den vergleich von candle mit dem eingefrorenen menschen absurd (und ehrlich gesagt auch pietätslos).
wenn du gemüse reif erntest und sofort vitaminschonend einfrierst, dann bleiben dir alle guten inhaltsstoffe des jeweiligen gemüses erhalten. weit mehr, als wenn es transportwege und tagelanges liegen in der der gemüsekiste im laden überstehen muß...

und soweit ich weiß schließt vollwertkost zwar eine rohköstliche ernährung ein, aber eine vegane oder/ und rohkost-ernährung ist keine notwendige bedingung, um sich vollwertig zu ernähren... soweit ich es aus meinem barbara rütting- vollwertbuch in erinnerung habe, jeden falls :) !


lg, tia

Trulla
08.03.2006, 06:27
und soweit ich weiß schließt vollwertkost zwar eine rohköstliche ernährung ein, aber eine vegane oder/ und rohkost-ernährung ist keine notwendige bedingung, um sich vollwertig zu ernähren... soweit ich es aus meinem barbara rütting- vollwertbuch in erinnerung habe, jeden falls :) !

lg, tia

Hallo Tia,

das hast du richtig in Erinnerung! :daumen: Wobei ein hoher Frischkostanteil unerlässlich ist, damit du gut mit Vitalstoffen versorgt bist.

Was die langen Transportwege von frischem Gemüse angeht, ist es für mich ein Aspekt, dass ich Obst/Gemüse/Salat aus der Region kaufe. Das hat dann keine lange Reise hinter sich.

Wieso sollten andere lebendige Dinge nicht so reagieren, wie der Mensch??? Was ist an dem Vergleich pietätlos? Es ist doch nicht auszuschließen, dass beim Einfrieren Vitalstoffe kaputtgehen. So wie beim Kochen auch ein Vitalstoffverlust zu verzeichnen ist. Bei Minus 18 Grad stellen die meisten Pflanzen ihre Zellfunktionen ein.

Liebe Tia, nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst und es absurd findest, heißt das noch lange nicht, dass es nicht stimmen kann! ;)

Um die Frage also eindeutig zu beantworten: Ich denke, dass frisches Gemüse aus ökologischer Landwirtschaft, welches aus der Region stammt besser ist, als TK-Gemüse. Bio-TK-Gemüse ist sicher auch okay, für mich aber nur zweite Wahl, da ich nicht weiß, ob hier die Zusammensetzung der von der Natur eingebauten Vitalstoffe noch komplett erhalten ist. Viele Gemüsesorten werden vor dem Einfrieren blanchiert; so wird Spinat auf 100 Grad erhitzt.

Candle
08.03.2006, 08:35
Hallo Trulla,

danke für deine Erklärungen. Genauso hatte ich es gemeint :daumen:

@ Tia:

Es gibt eben mehr zwischen Himmel und Erde, als das, was Wissenschaftler ausrechnen, beweisen und synthetisch herstellen können. Und wie gesagt: Es ist nur meine Meinung!

:winke:

Candle
08.03.2006, 09:01
Ich will mal versuchen, das näher zu erläutern.

Mit den heutigen Möglichkeiten, sind wir in der Lage, sämtliche Inhaltsstoffe (Vitamine, die bekannten Vitalstoffe, Mineralien, sogar die DNS der Zellen, etc) sagen wir eines Apfels künstlich herzustellen. Trotzdem wird es uns nicht gelingen, daraus einen "echten" Apfel herzustellen der sich vielleicht sogar vermehren könnte, denn diesen künstlichen Stoffen fehlt etwas. Nämlich Leben!

Wenn man nun einen lebendigen Apfel (der keineswegs tot ist, wenn man ihn vom Baum pflückt. Denn werfe mal einen geplückten Apfel in ein Beet. Es wird sich ein neuer Apfelbaum entwickeln) einfriert, erlischt dieses Leben. Wie beim Menschen, wie bei jedem anderen Lebewesen, egal ob Pflanze oder Tier.

Gefroren sind zwar die Vitamine und Mineralien des Apfels erhalten. Aber das Leben ist futsch. Dann ist der Apfel wirklich tot!

Ich hoffe, ich hab das jetzt verständlicher ausgedrückt, was ich meine :winke:

>Doe-Toe<
08.03.2006, 10:25
Vielleicht für manche ganz interessant. Ist derzeit ziemlich häufig in den Schlagzeilen:




Orthorexie

Erstmals 1997 von Steven Bratman beschriebene Essstörung. Eine immer größere Verbreitung in der Bevölkerung zeigt sich bei der Orthorexie (krankhaftes Gesundessen) oder in Fachsprache Orthorexia nervosa (vom griechischen "orthos" = richtig und "orexis" = Appetit). Bei dieser Essstörung verbringen manche Betroffenen mehrere Stunden täglich damit, Vitamingehalt und Nährwerte zu berechnen und Lebensmittel auszuwählen. Die Auswahl der "erlaubten" Lebensmittel wird immer geringer. Der Genuss am Essen verringert sich immer mehr, weil die Gedanken nur noch um das Essen, Kalorienzählen, Vitamine, Mineralstoffe und um die Gesundheit kreisen.

Die Betroffenen sind oft junge Menschen, die große Angst vor ungesunden Lebensmitteln, wie Süßigkeiten, Fast Food, Fertigprodukten, Backwaren, gekochtem Essen etc. haben. Meist leben die Betroffenen komplett vegan, auf Getreide, Milchprodukte, Kaffee und Alkohol wird ebenso verzichtet. Oftmals besteht auch eine Abneigung gegen Supermärkte und die (meist Rohkost)-Nahrung wird nur im Bioladen oder bei Spezialversendern gekauft. Unter den Betroffenen sind mehr Männer als Frauen. Dies wird auf den Druck zurückgeführt, den der Körperkult zunehmend auf Männer ausübt. Da das männliche Schönheitsideal mehr in Gesundheit, Kraft und Muskeln als im bloßen Dünnsein bestehe, würden Männer eher als Frauen einem gesundheitsfixierten Essverhalten verfallen.

Quelle:wikipedia

Lys
08.03.2006, 11:25
Also ich habe immer sehr viel TK-Gemüse im Gefrierfach. Habe mich nämlich mal erkundigt. Es ist sogar so, dass das meiste TK-Gemüse noch mehr Vitamine enthält, als "frisches" Gemüse aus dem Supermarkt, da es sofort nach der Ernte eingefroren wird (dabei gehen die Vitamine nicht kaputt, ist anscheinend ein besonderes Verfahren). Beim Gemüse im Supermarkt ist es leider oft so, dass es ewig durch die Gegend transportiert wird und noch ne Weile rumliegt. Da Vitamine oft licht- und hitzeempfindlich sind, geht ein relativ großer Teil davon verloren. Hier kommt es also drauf an wie frisch das "frische" Gemüse wirklich ist ;) Also bei frischem Gemüse am besten was, das mehrmals wöchentlich aus der Nähe angeliefert wird.

Also ich persönlich finde nicht, das TK-Kost nicht zu einer vollwertigen Kost gehören sollte.

Ein gewisser Teil Rohkost gehört natürlich dazu, aber Veganismus allein gesehen würde ich jetzt eher nicht dazu rechnen. Denn auch da gibt's genügend Möglichkeiten sich sehr "unvollwertig" zu ernähren :hehe:

Candle
08.03.2006, 11:33
aber Veganismus allein gesehen würde ich jetzt eher nicht dazu rechnen. Denn auch da gibt's genügend Möglichkeiten sich sehr "unvollwertig" zu ernähren :hehe:

Da kann ich dir nur zustimmen :o :hehe:

Tia
08.03.2006, 13:15
Wenn man nun einen lebendigen Apfel (der keineswegs tot ist, wenn man ihn vom Baum pflückt. Denn werfe mal einen geplückten Apfel in ein Beet. Es wird sich ein neuer Apfelbaum entwickeln) einfriert, erlischt dieses Leben. Wie beim Menschen, wie bei jedem anderen Lebewesen, egal ob Pflanze oder Tier.

Gefroren sind zwar die Vitamine und Mineralien des Apfels erhalten. Aber das Leben ist futsch. Dann ist der Apfel wirklich tot!

@candle: ich denke du faßt für dich selber den begriff vollwertig enger als allgemein üblich.
meiner meinung nach kann aus den kernen eines auf schonende art eingefrorenen apfels sehr wohl neues leben entstehen. passiert ja in der natur auch, dass fallobst frost bekommt bevor die kerne im nächsten frühjahr keimen... :p

tia

Lys
08.03.2006, 14:11
Da kann ich dir nur zustimmen :o :hehe:

Hehe *veganesmartiesfressendvormpcsitz* :D Ich darf das, ich hab Prüfungen :p ;)

Candle
08.03.2006, 14:16
Hehe *veganesmartiesfressendvormpcsitz* :D Ich darf das, ich hab Prüfungen :p ;)

*michschonaufmeineveganenWürstchenheuteAbendfreu* :essen: :lecker: :lach:

Lys
08.03.2006, 16:24
Mjam schade, dass das alles so teuer ist. Würstchen und Smarties gibt's deswegen nicht so oft bei mir :( Kennst Du auch diese Wheaty-Hanfriegel? Schmecken so ähnlich wie Landjäger *sabber*

Trulla
09.03.2006, 06:16
@ Doe-Toe

Diesen Bericht habe ich auch mal gelesen. Allerdings verstehe ich nicht, warum du ihn hier postest :überleg:

@ Candle

Wie sagte Kollath so schön? "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung zerstört, bevor er sie isst." ;)

@ Lys

Wo hast du dich denn erkundigt, dass TK-Gemüse noch gesünder ist als frisches Gemüse? ;) Ich bin inzwischen sehr skeptisch, was die "Wissenschaft" angeht. Dass man überall lesen kann, wie gesund alles ist haben wir mit Sicherheit auch den "Forschern" zu verdanken, die von Industriefirmen die Gelder für ihre Studien bekommen.

Wie bei vielen Themen ist es oft so, dass wir glauben, was am häufigsten gesagt und geschrieben wird muss stimmen. Leider hat der mit dem größeren Geldbeutel die Möglichkeit, ALLES als gesund deklarieren zu lassen.

Wobei ich TK-Gemüse selber esse, ich wollte nur diesen Denkanstoß mal hierlassen :)

>Doe-Toe<
09.03.2006, 09:08
@ Doe-Toe

Diesen Bericht habe ich auch mal gelesen. Allerdings verstehe ich nicht, warum du ihn hier postest :überleg:


Hallo Trulla,

ich wollte dafür nicht extra ein neues Thema aufmachen.
Hier wird zudem viel geschrieben, das in Richtung Orthorexie tendiert, deshalb dachte ich mir dass es möglicherweise ganz interessant ist wenn man darauf aufmerksam gemacht wird, dass man es auch übertreiben kann.

Lys
09.03.2006, 11:30
@ Trulla: Sicher kann man das nie wissen, da hast Du Recht. Eigentlich frustrierend, dass man sich auf nichts verlassen kann, was so geschrieben wird (hab das jetzt schon sehr oft gelesen, aber leider keine offiziellen Studien). Mir leuchtet nur das mit den Transportwegen etc. ein bei "frischem" Gemüse. In wie weit jetzt das Schnellgefrieren schonend ist, kann ich auch nicht mit Sichherheit sagen :confused: Bin kein "Gefrierexperte" *seufz* :D Da müsste man mal richtig offizielle Studien finden mit Messungen des Vitamingehalts von TK-Gemüse.
Jedenfalls scheint mein TK-Gemüse mir zu bekommen :)

Trulla
09.03.2006, 17:31
@ Doe-Toe

Wie nett du dich um uns sorgst ;) Danke. Ich wusste nicht, dass Menschen es als übertrieben ansehen könnten, dass sich die "Vollwert-Fans" hier gesund, ohne Chemie und mit Produkten aus ökologischer Landwirtschaft ernähren *staun* :rolleyes:

@ Lys

Ja, dann wären wir in vielen Dingen schlauer :lach: TK-Gemüse ist auf jeden Fall besser als gar keins ;)

Kornblume*
10.03.2006, 22:22
Hallo,

ich halte gerade das Buch "Vollwertküche" in der Hand.

Die Definition von Leitzmann u.A (1999):

"Vollwert-Ernährung ist eine überwiegend lakto-vegetabile Ernährungsweise, bei der gering verarbeitete Lebensmittel bevorzugt werden. Gesundheitlich wertvolle Lebensmittel werden zu genussvollen speisen zubereitet. [...] Mit Vollwert-Ernährung sollen hohe Lebensqualität - besonders Gesundheit, Schonung der Umwelt und soziale Gerechtigkeit weltweit gefördert werden."

Hier wird der Gesundheits- und Genussaspekt betont. Jeder Mensch sollte das essen, was ihm gut bekommt.

Deswegen halte ich aber auch nichts von Dogmen. Rohkost beispielsweise hat auch seine Probleme: wir können viele Sachen nur roh essen, weil wir sie Jahrtausende lang soweit verändert haben, dass ihre Giftstoffe herausgezüchtet sind. "Natürlich" ist also Definitionssache. Rohe Bohnen oder Kartoffeln würde ich zumindest nicht essen wegen der Giftstoffe.
Und mit Weizenkleie haben viele Menschen auch ihre Probleme, deswegen sind die Menschen wohl vor Tausenden von Jahren auf die Idee gekommen, Mehl auszusieben.

Ich esse persönlich auch lieber gut verarbeitetes Vollwertbrot (biologisch, langsamer Verarbeitungsprozess, sonst vertrage ich es nicht) und Biogemüse etc. Ich finde nur, dass man einfach vieles auch Hinterfragen sollte, meistens gibt es kein einfaches Gut-Boese.

Also, esst was euch schmeckt und was gut für euch ist.
Kornblume :winke:

Olli
11.03.2006, 09:08
Hi!

Als ich Doe-Toes Beitrag gelesen habe, hab ich irgendwie auch das Gleiche gedacht :rolleyes: - zumal ich gerade gestern im Stern einen Artikel über diese "Eßstörung" gelesen habe. Ich wusste nicht, dass Menschen es als übertrieben ansehen könnten, dass sich die "Vollwert-Fans" hier gesund, ohne Chemie und mit Produkten aus ökologischer Landwirtschaft ernähren *staun* Das finde ich auch nicht übertrieben - aber es geht ja teilweise schon ein bißchen in die esotherische Ecke, wenn man vom "Leben" in Nahrungsmitteln spricht, oder? Ich finde das jedenfalls doch ein bißchen befremdlich und kann mir vorstellen, daß sich aus so einer Einstellung durchaus eine ausgewachsene Störung entwickeln kann (nicht muß!). Es fängt damit an, daß man Lebensmittel nicht einfriert, dann evtl. nicht mehr kocht oder gar zerschneidet? Darf man es in letzter Konsequenz dann noch zerbeißen? Wie sagte Kollath so schön? "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das seine Nahrung zerstört, bevor er sie isst."

Nachdenkliche Grüße, Olli

Trulla
11.03.2006, 12:50
Hallo Olli,

auch dich kann ich von deinen Sorgen um uns Vollwertköstler entbinden :lach:

Die Unterscheidung in lebendige und tote Nahrung kann nicht jeder nachvollziehen, das verstehe ich. Wir brauchen aber deshalb keine Zwangsjacke und auch keine therapeutische Hilfe.

Mit Esoterik habe ich rein gar nix am Kleid, das kannste mir glauben :daumen:
Ich sehe das Ganze eher vom ganzheitlichen Standpunkt aus, der eben physikalische Gesetze um weitere noch nicht erforschte Naturgesetze erweitert betrachtet.

Wie hier schon geschrieben wurde, bedarf es weiterer "Zutaten" für ein Stück Obst, als nur die von der Naturwissenschaft erforschten Vitamine und Nährstoffe. Und das fehlende Glied in der Forschungskette, weshalb noch kein Apfel synthetisch hergestellt werden konnte ist das Leben in Obst und Gemüse.

Es gibt diverse Studien zum Einfrieren, Kochen, Zubereiten in der Mikrowelle von Obst/Gemüse und den Einfluss auf die Vitalstoffe die einander widersprechen. Ich halte es für mündig und kritisch, wenn ich nicht jeder Studie glauben schenke, die sagt, dies alles sei gesund und gut.

Eine ganzheitliche Betrachtungsweise hat mit abgedrehten Esoterikvorstellungen nicht das geringste gemeinsam :)

Sicherlich gibt es auch übertriebene Gesundheitsapostel mit hypochondrischen oder sonstigen Begleitstörungen. Aber normale Vollwert-Liebhaber mit ihnen zu vergleichen wäre das Gleiche, als würde man allen WW-Fans unterstellen, sie hätten den krankhaften Zwang, alles zu zählen :D

Olli
11.03.2006, 14:55
...Aber normale Vollwert-Liebhaber mit ihnen zu vergleichen wäre das Gleiche, als würde man allen WW-Fans unterstellen, sie hätten den krankhaften Zwang, alles zu zählen :D Da hast Du sicher recht. Wobei: Angestrengten Kalorienzählern wird auch gerne mal unterstellt, sie seien auf dem Weg in ne Eßstörung.

Naja, ich bin halt sehr bodenständig, was solche Sachen angeht - ich bin auch z.B. nicht wirklich Anhänger von Homöophatie und Bachblüten, wo es ja auch um "Schwingungen" geht. Nicht, daß ich keine Homöophatika benutze - auch Bachblüten hab ich schon verwendet. So lange es sich um "Krankheiten" oder auch Gemütszustände handelt, die eh irgendwann von alleine wieder weggehen, kann man ja ruhig sein Bestes tun, um das Ganze zu beschleunigen (wie war das: Eine Erkältung bleibt unbehandelt 7 Tage, behandelt eine Woche :lach:...) - schadet ja nix ;) Und ob´s gewirkt hat, kann man ja immer schlecht sagen :ka: Geht´s aber um andere, handfestere Sachen, greife ich zu Chemie, da "tüddle" ich ungern rum :rolleyes:

Vielleicht ist das Ganze auch irgendwo eine Lebenseinstellung. Und wenn man sich damit wohlfühlt... Gefährlich wird´s halt nur, wenn man das eine oder andere völlig verteufelt und nix davon wissen will, denke ich.

Trulla
11.03.2006, 20:16
Huhu Olli,

jahaaaa, da sind wir uns völlig einig! :)

Es gibt Menschen, die eine unterschiedliche Auffassung von "gesundem Essen" haben. Manche übertreiben es in die eine oder andere Richtung (ich kenne auch Leute, die nur Fast Food und Süßigkeiten essen, weil sie "ja nicht dick" sind und denken, "schlank" ist automatisch gleichzusetzen mit "gesund").

Wer im Rahmen bleibt und andere Ansichten akzeptiert ist ein toleranter Mensch und keinesfalls fanatisch :genau:

Ich habe hier im Forum schon häufiger gelesen, dass gerade Vollwert-Fans oder Vegetarier und Veganer gern mal in die "Esoterik-Ecke" abgeschoben werden. Dabei spielen mit Sicherheit gesellschaftliche Vorurteile und Assoziationen eine Rolle. Früher waren die "Ökos" meist auch äußerlich als solche zu erkennen und wurden gern mal abgestempelt.

Weil Vollwertkost und Naturheilkunde salonfähig werden und die Abkehr von Chemie und Massentierhaltung eine Trendwende darstellt werden mit der Zeit das Vorurteil, oder die Vorbehalte "konventionell" ernährter Menschen kleiner werden. Dann verschwinden auch die Berichte über "Orthorexie". :)

Dinge, die man sich nicht vorstellen kann, findet man zunächst meist absurd. Ihr hättet mich mal sehen sollen, als mir jemand erzählte, in Zigaretten sei Zucker enthalten. Ich habe demjenigen einen Vogel gezeigt und gedacht, er sei ein komischer Verschwörungstheoretiker :lach: Bis ich es schwarz auf weiß auf der Seite der deutschen Gesundheitsbehörden nachlesen konnte :auweia:

@ Doe-Toe

Was mir deinen Äußerungen nicht so gut gefällt ist, dass du auch schon an anderer Stelle "Tatsachen" damit begründest, dass sie oft zu lesen sind (z.B. in der Zucker-Diskussion). Dies kann ein fataler Irrtum sein. Es gibt Dinge, die können tausendmal geschrieben werden, sie sind deshalb noch lange nicht wahr. Man muss nur genug Geld investieren, wenn man eine "Wahrheit" erzeugen möchte ;)

Diejenigen, die ihre Produkte verkaufen wollen, tun eine Menge dafür, unser Vertrauen mit allen Mitteln zu erlangen, auch wenn sie uns dafür ein paar Lügen auftischen müssen...

>Doe-Toe<
11.03.2006, 22:01
Weil Vollwertkost und Naturheilkunde salonfähig werden und die Abkehr von Chemie und Massentierhaltung eine Trendwende darstellt werden mit der Zeit das Vorurteil, oder die Vorbehalte "konventionell" ernährter Menschen kleiner werden. Dann verschwinden auch die Berichte über "Orthorexie".


@ Doe-Toe

Was mir deinen Äußerungen nicht so gut gefällt ist, dass du auch schon an anderer Stelle "Tatsachen" damit begründest, dass sie oft zu lesen sind (z.B. in der Zucker-Diskussion). Dies kann ein fataler Irrtum sein. Es gibt Dinge, die können tausendmal geschrieben werden, sie sind deshalb noch lange nicht wahr. Man muss nur genug Geld investieren, wenn man eine "Wahrheit" erzeugen möchte ;)



Liebe Trulla, ich will hier niemanden von seiner eigenen Überzeugung abbringen oder diese gar als nicht akzeptabel hinstellen. Nur kann man nicht leugnen dass man es auch mit dem möglichst "gesund" essen übertreiben kann, was zu einer ernsthaften Störung des Essverhaltens führt. Das halte ich für sehr fatal. Ich habe niemanden eine Orthorexie unterstellt und werde dies auch nicht tun. Aber ich denke dass man beachten sollte, dass es nicht nur gefährlich wird, wenn man nur noch das Abnehmen als Lebensinhalt hat, sondern ebenso wenn man nur noch damit beschäftigt ist die Lebensmittel zu suchen, welche man für besonders "gesund" hält.

Trulla
12.03.2006, 15:35
@ Doe-Toe

Das Thema "Ernährung" ist für mich ein echtes Hobby, aber eben nur eines von mehreren. Ich interessiere mich sehr für gesundes Essen und lese, probiere selber aus, hinterfrage.

Ich bin für mich zu dem Schluss gekommen, dass ich "gesund Essen" nicht übertreiben kann. Wenn ich nach und nach meine Ernährung weiter umstelle, mehr Frischkost einbaue, Chemie weglasse, usw.: Was soll daran fatal sein? :rolleyes: Oder gar gefährlich? Jetzt wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen, oder? ;)

Übrigens gefallen mir diese Redewendungen nicht so gut, wie z.B. "das kann man nicht leugnen", wenn es um deine persönliche Meinung geht und nicht um eine allgemein gültige Tatsache.

Ich will allerdings jetzt nicht, dass wir anfangen, Haare zu spalten. :D

Vielleicht können wir uns ja darauf einigen, dass du es für gefährlich hältst, es mit dem gesunden Essen zu übertreiben und ich denke das nicht. Zwei Menschen - zwei Meinungen :)

Candle
15.03.2006, 09:44
Mjam schade, dass das alles so teuer ist. Würstchen und Smarties gibt's deswegen nicht so oft bei mir :( Kennst Du auch diese Wheaty-Hanfriegel? Schmecken so ähnlich wie Landjäger *sabber*

Ooooohhhhhhh, jaaaaaaaaaa. Die kenne ich :essen: :lecker: :lecker:

Gast30908
01.08.2006, 17:37
Da es mich sehr interessiert, was man unter Vollwert versteht hab ich mir mal das ganze Thema dazu durchgelesen und bin erstaunt, wieviele verschiedene Ansätze es gibt. Ich persönlich verstehe darunter folgendes:
- kein Weißmehl, stattdessen Vollwert oder Vollkorn
(kein Weißbrot, keinen weißen Reis, keine Normalen Nudeln etc)
- soviel frisches Gemüse wie möglich, oder unbehandeltes Tk Gemüse
- Keine Nahrungsmittel, welchen Zucker, farbstoffe oder andere Zusätze beigemischt wurden
(keine Süßigkeiten etc
- keine nahrungsmittel, die bereits fertig sind und nur erwärmt werden müssen
( Fertiggerichte, Pommes, Fertignudeln etc)

Das sind aber nur meine persönlichen Richtlinien, die ich zu beherzigen versuche... (was heute mal wieder daneben ging ;) )

Trulla
04.08.2006, 15:09
Hallo Liah,

deine Definition ist genau die, die ich auch habe. Allerdings mache ich kleinere Ausnahmen, indem ich z.B. Öko-Tiefkühl-Pommes esse (nur ab und zu).

Bei mir geht auch immer mal wieder was daneben - aber es läuft immer besser :daumen:

Und das Gute: Ich fühle mich großartig! :freu:

Schluffi
26.10.2006, 17:50
Ja, genau das, was Liah jetzt geschrieben hat, dachte ich mir auch und was ich noch mit vollwertiger Ernährung (ist Vollwerternährung und vollwertige Ernährung was unterschiedliches?) verbunden habe, ist:
Man bekommt durch seine Ernährung alle Stoffe, die der Körper braucht und distanziert sich so von Mangelzuständen (Eisenmangel (grad bei Vegetariern), Magnesium- und Zinkmangel etc.)

Ich versuche grade eben wegen den Mangelzuständen auf Vollwert umzusteigen. Unter Vollwert habe ich jetzt nicht unbedingt mehr Rohkost verstanden sondern einfach ausgewogene Ernährung und back to the roots... Also wenig chemisch behandeltes --> viel Bio

Trulla
28.10.2006, 22:44
Hallo Schluffi,

"vollwertig" wird in den verschiedensten Zusammenhängen verwendet, sogar manchmal von den Werbetextern, die für Ungesundes Werbung machen.

Ich habe mich eben noch gewundert, wie schwierig ich es früher fand, 5 Portionen Obst / Gemüse in meinen täglichen Speisezettel einzubauen - heutzutage wäre das eher wenig, wenn ich nur 5 Sorten esse :lach:

Und Fertigprodukte haben für mich völlig ihren Reiz verloren. Warum einen Fertig-Pizzateig kaufen, wenn ich in ein paar Minuten einen ohne Chemiezusätze zaubern kann? :rolleyes:

Schluffi
29.10.2006, 17:16
ja, ich habe letztlich mal wieder Fertiglasagne probiert und kann gar nicht verstehen, wie ich die früher gemocht habe!! Da mache ich mr lieber die Mühe und mache mir selbst welche! Es ist echt erstaunlich, wie sehr man die Chemie schmeckt, wenn man sich mal an richtiges Essen gewöhnt hat! Ich beim Süßstoff merke ich... Dann lieber Honig oder Zucker... Früher habe ich Süßstoff nicht rausgeschmeckt. Der Optiwell-Pudding schmeckt mir auch nicht so wirklich.... Ich habe ihn letztlich mal gekauft. Jetzt werde ich noch den Vorrat essen aber ich mag ihn einfach nicht wirklich!

unionjack
19.01.2007, 11:33
Hallo ihr Lieben

hier werden ja richtig interessante Beiträge geschrieben :daumen:
Das Thema "Definition von Vollwert" hat mich auch schon lange interessiert.
Wie man hier sehen kann, sind die Meinungen ja durchaus verschieden :lach:

Ich kann zwar nicht sagen, dass ich unbefleckt bin, was das Thema angeht, aber so wirklich weit bin ich auch noch nicht gekommen.
Vielleicht könnt ihr mir da helfen, denn im Moment pendel ich von einer Diät und von einer "Lebenseinstellung" in die nächste und versuche dabei, möglichst gesund zu essen.
Vollwert ist für mich ein wenig schwer umzusetzen, da ich noch zu Hause wohne.
Allerdings haben ich und hauptanteilig meine Schwester schon vor Jahren es geschafft, dass meine Mutter nun wenigstens Beides einkauft. Wir haben nun wenigestens auch VollKORNnudeln und nicht nur diese anderen labrigen....*bäh*
Ich ernähre mich meiner Meinung nach, eigentlich ziemlich gesund (ausser die Industriesüßigkeiten :rolleyes: ). Ich denke, wenn ich mir weiterhin oft selber mein Essen koche, dort auf "gesundes" Öl achte, fettarme Bioprodukte ( die schmecken mir einfach besser) und Vollkornprodukte benutze, und auch weiterhin viel Obst und Gemüse ("frisch" und TK) esse, bin ich auf dem richtigen Weg, den ich dann vervollständigen kann, wenn ich alleine wohne. Oder was meint ihr?

Ansonsten würde es mich sehr interessieren, wie ihr den Süß teufel nenn ich ihn nun mal überwunden habt?
Wenn ich Rohkosttage mache ist das nicht das Ding, aber irgendwann brauch ich einfach was Süßes. Dabei meine ich nicht unbedingt, dass es nun mit Chemie verseucht sein soll oder das ich Zucker besonders gerne mag (ich süße mittlerweile mit Honig oder wenns Zucker sein MUSS dann brauner Roh Rohrzucker), aber mir fehlen ehrlich gesagt einfach die Ideen zu Alternativen...
Ich backe gerne und mache auch gerne viel selber, aber mir fehlt irgendwie die Zeit und wenn ich grade einmal "Heißhunger" nach Süßem habe, dann möchte ich nicht erst ein zwei Stunden warten, bis die Kekse vielleicht mal fertig sind :D
Ich las hier schon von Vollwertsmarties :p
Wo kann man solche Vollwertsüßigkeiten z.B. kaufen? Sind die Süßigkeiten im Bioladen damit gleichzusetzen, oder gibt es dort auch wieder "böses Blut" unter den Produkten :confused:
Wie funktioniert das also, Vollwert, aber auch Schlemmen? (irgendwie fehlt mir nun die richtige Formulierung, hoffe ihr wisst trotzdem was ich meine)

Ich hoffe auf viele viele Antworten, denn so als Newbie fehlen mir die....

Zur Diskussion um diesen Artikel möchte ich auch noch gerne etwas sagen.
Ich denke ich verstehe, was Doe damit sagen wollte.
An Vollwert/Vollkorn und gesunder Ernährungsweise ist nichts falsches. Auch kann man es in dem Sinne nicht übertreiben.

Aber der Artikel ist über die Menschen geschrieben worden, die hmm ich würde es fanatisch nennen, die also regelrecht fanatisch werden, was ihr Essen, das "Gesunde" angeht.
Für sie ist es dann nicht nur ein Hobby, wie für Trulla z.B. sondern ihr Lebensinhalt, oder besser Sucht.

Meine Schwester litt jahrelang an Essstörungen, Bulemie und eigentlich jeder erdenklichen Art, die es so gab.
Sie war später zum Beispiel eine von diesen Vollwert-Süchtigen.
Das hat mich früher sooooo genervt :rolleyes:
Ich habs also hautnah mitbekommen. Alles wurde gewogen, in Frage gestellt, gezählt und was weiß ich nicht was. Es gab meine Schwester nicht mehr nur noch ihr Vollwert und ich Leben mit Vollwert...

Dann kam sie in Therapie und mittlerweile ist sie "gesund" soweit man das nach sowas gesund nennen kann. Rückfälle können immer mal sein.
Aber und hier kommt das interessante,
ihre Vollwert-Sucht ist sie los, aber sie ernährt sich trotzdem konsequent weiter vollwertig, macht sogar eine Ausbildung im Bereich biologische Landwirtschaft.
Sie hat also ihr Leben wieder und lebt MIT Vollwert
aber nicht FÜR Vollwert....

puh, das war nun viel, aber vielleicht konnte ich der Diskussion damit ein wenig die Schärfe nehmen...

Ich würde eben auch gerne MIT Vollwert leben (hatte/hab da immer nen bißchen Angst vor, wegen meiner Schwester), aber mir gefällt / schmeckt das einfach sehr gut.

Also ich hoffe ihr "nehmt" mich an die Hand :)

Liebe Grüße
Jackie

chicca.bella
19.01.2007, 12:03
Ich muss nun auch mal meinen Beitrag hier beisteuern, da ich selbst auch sehr viel von "Vollwerternährung" halte. Ich versuche mich mittlerweile schon seit 10 Jahren danach zu orientieren und hab damit immer gute Erfahrungen gemacht.

Vollwerternährung heißt für mich, dem Körper das zu geben, was er braucht um zu funktionieren. Wenn ich beispielsweise statt Naturreis den weißen, geschälten Reis verwende, schmeckt der zwar richtig lecker. leider gebe ich meinem Körper damit keinerlei Nährstoffe. Ohne Nährstoffe sind die Akkus schnell aufgebraucht.

Darum gehören Vollkornprodukte, frisches Obst- und Gemüse oder TK-Gemüse unbedingt auf den täglichen Speiseplan. Aber natürlich auch Fleisch- oder Milchprodukte. Worauf der Körper komplett verzichten kann: Weißmehl, Kristallzucker, Palmfett usw.

Darüber könnte man direkt Romane schreiben!

Ich kann aus meinen Erfahrungswerten berichten, in den Zeiten, in denen ich mich überwiegend an Vollwertkost gehalten habe, gings mir super gut. Das Gewicht ging nach unten, ich hab mich körperlich richtig wohl gefühlt, sogar die Laune hat sich gebessert. Zwischenzeitlich bin ich allerdings für eine ziemlich lange Zeit in mein altes Muster zurückgefallen, der Grund warum ich nun hier bin. Ich muss zugeben, Fast Food & Co. sind ernährungstechnisch völlig wertlos, aber es schmeckt eben einfach total super gut! Und man will immer mehr. All die Sachen die man sich jahrelang nicht erlaubt hat, sind wieder der größte Genuss. Die Folge: Die Waage zeigt immer mehr, man fühlt sich wieder schlecht, hat auch wenig Lust auf Bewegung.

Nun bin ich wieder eifrig dabei, meine Ernährung umzustellen. Dabei ist es nicht die Menge die ausschlaggebend ist, sondern rein was ich esse.

Da ich auch ein richtiger Süßigkeiten-Freak bin, hab ich mir also Alternativen einfallen lassen müssen, die die "Industrie-Süßigkeiten" ersetzen. Und ich bin fündig geworden. Im Bioladen gibt es zahlreiche Produkte. Wichtig ist nur, man sollte vielleicht davon nicht zuviel essen. Es gibt Schokolade >> Tipp: Zartbitter mit Rohrohrzucker. Oder Gummibärchen mit Fruchtzucker.

Selbst mache ich mir immer Schokomuffins. Da kann man aber variieren, Hauptache die Grundmischung stimmt.

So, das war mein Beitrag zur Vollwerternährung, allerdings in Kurzform zusammengefasst! Und da ich nun weiß, dass hier viele die Vollwerternährung gut finden, werde auch ich mir noch den ein- oder anderen Tipp holen und auch gerne welche geben.

Trulla
20.01.2007, 10:11
Huhu Jacky und Chicca :winke:

schön, dass ihr mit an Bord unseres Vollwert-Unterforums seid!

@ Jacky

Ja, du bist auf dem richtigen Weg, mit deiner Ernährung. :daumen: Was deine Schwester angeht, so freut es mich, dass sie die Kurve bekommen hat und zu einer gesunden Ernährung gefunden hat, die nichts Zwanghaftes hat. Wobei das Abwiegen und Zählen, das du erwähntest sicher nichts mit Vollwerternährung zu tun hatte, weil das gerade die Dinge sind, die man bei dieser Form des Essens nicht tut :)

Bei Bio-Süßigkeiten wird oft Rohrohrzucker verwendet, der aus Vollwertsicht nicht besser als normaler Haushaltszucker ist. Es gibt aber wenige, mit Honig gesüßte Leckereien. Ich mag ganz gern mal die Dinkelpops von Alnatura (Zutaten: Dinkelkörner, Honig), die ähnlich wie Kellogg's Smacks sind :lecker: Oder ich mache mir mal ein Sorbet aus tiefgefrorenen Früchten mit etwas Sojamilch oder Sahne. Im Großen und Ganzen setzt die Vollwertkost aber auf die Süße in Früchten und es ist nicht schlecht, mal ganz vom Zucker wegzukommen. :daumen:

Vollwert und Schlemmen passt sehr gut zusammen. Aber man bereitet halt die Dinge selber zu und greift nicht auf Fertigprodukte zurück.

Mousse au Chocolat zum Beispiel kannst du ganz einfach selber machen:

Biosahne mit etwas Kakaopulver und Honig steif schlagen :essen: Allerdings nimmst du davon nicht gerade ab ;)

@ Chica

Da hast du Recht! Manche Fastfood-Sachen oder auch Knabber- und Fertigprodukte schmecken wirklich super gut. Das liegt leider nur daran, dass Aromen und Geschmacksverstärker verwendet werden. Die Hersteller der Aromen nennen das "Einen schlechten Geschmack minderwertiger Produkte maskieren" :eek: So schafft die Industrie es sogar, dass Tiere verdorbenes Fleisch, Altöl oder sogar ihre Artgenossen fressen...weil diese widerliche Pampe mit Erdbeeraroma übertüncht, im Fachjargon "maskiert" wird. Die Tiere (oder wir Menschen bei den Fertigprodukten) denken dann, sie futtern köstliche Mahlzeiten.

Ein tolles Buch zum Thema ist "Die Wahrheit über Käpt'n Iglo und die Fruchtzwerge" von Hans-Ulrich Grimm. Da ist mir der Appetit auf diese Produkte gründlich vergangen und ich möchte diesen Konzernen nicht mal mehr einen Euro in den gierigen Rachen werfen :wut:

Viele Grüße :winke:

chicca.bella
20.01.2007, 12:55
Hallo Trulla,

dem muss ich vollkommen zustimmen. Es geht eben nichts über Gerichte die selbst zubereitet sind. Da weiß man wirklich was drin ist, außerdem lassen sich Zutaten auch leicht mal durch Ähnliche ersetzen.
Und ich habe die 100%ige Garantie, dass weder Geschmacksverstärker, Farb- oder Konservierungsstoffe oder Ähnliches enthalten sind. Da macht kochen Spaß (sofern man die Zeit hat).
Ich für meinen Teil habe gelernt, Fast Food, Fertiggerichte & Co. werden in meiner Küche auf jeden Fall keinen Platz mehr finden!!!!! Beim Einkaufen schaue ich deshalb auch bei jedem Produkt immer zuerst auf die Zutatenliste.

Was mich allerdings noch sehr interessierten würde, ich dachte immer Roh-Rohrzucker enthält im Gegensatz zu Haushaltszucker noch alle Nährstoffe und spielt deshalb eine andere Rolle bei der Insulinausschüttung im Körper. Dann wäre ja theoretisch die Schokolade mit Fruchtzucker besser als die Schokolade mit Rohrohrzucker??? :confused:
Das interessiert mich jetzt aber wirklich. Darüber würde gerne noch Genaueres wissen! Könnt ihr mir da weiterhelfen? Vielleicht kennt Ihr ja noch einige Rezepte für Naschkatzen aber ohne Zucker?

Trulla
20.01.2007, 14:33
Hi Chicca,

leider ist raffinierter Zucker immer vitalstoffentleert, ob es sich nun um Fruchtzucker, Rohrohrzucker oder Haushaltszucker handelt. Einzig der Honig verhält sich da anders, da er voller Vitalstoffe ist. Wobei der im Honig enthaltene Zucker auch die Zähne angreift und zu einer erhöhten Insulinausschüttung beiträgt - er ist sozusagen das kleinste "Übel" :rolleyes:

Die Hersteller von Fruchtzucker berufen sich auf verschiedene Studien, die zeigen, dass der Fruchtzucker den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lässt, wie andere Zuckersorten, um ihren Zucker in Produkte für Diabetiker zu verwenden. Leider wurde jedoch die Ausschüttung nur in den ersten Minuten verglichen. Wenn der Fruchtzucker erst im Dünndarm ist, wird er rapide in den Stoffwechsel abgegeben, was zu einer späteren, aber nicht minder hohen Ausschüttung von Insulin führt :eek:

Außerdem macht Fruchtzucker eher dick! Info hier. (http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/255961.html)

chicca.bella
20.01.2007, 20:09
Hallo Trulla,

das ist echt sehr interessant. Scheinbar gibt es dazu auch völlig unterschiedliche Meinungen. Ich hab beispielsweise gelesen, dass Honig kaum zur verstärkten Insulinausschüttung beiträgt. Aus diesem Grund werde ich mich da mal genauer informieren, vor allem aus verschiedenen Quellen, der beigefügte Link ist sehr aufschlussreich und hat für mich einiges in Frage gestellt von dem ich vorher anders dachte.

Am besten ist es wahrscheinlich, man süßt mit Ahornsirup, Apfel- oder Birnendicksaft, und das in kleinen Mengen. Ansonsten sollte man wohl weitgehend auf Zucker verzichten.

Was tun, wenn der Heißhunger auf Süßes kommt? Das ist bei mir sogar überaus häufig der Fall. Bisher konnte ich mir da immer mit Trockenobst ohne extra Zuckerzusatz helfen, häufig greife ich aber auch schon mal zur Schokolade, allerdings eben zur Diätschokolade (die Bezeichnung passt eigentlich nicht wirklich) mit Fruchtzucker. Manchmal hilft aber auch schon eine große Tasse Kakao oder Milch mit Honig.
Wenn ich Zeit habe, backe ich mir auch selbst mal Muffins mit Vollkornmehl, etwas Kakao, Naturjoghurt mit 0,1% Fett, Rapsöl, Eier und eben Rohrohrzucker.
Für gesunde Vollwerttipps bin ich immer dankbar!!!!

Letztendlich ist dann doch die Menge ausschlaggebend, eben in Maßen.

Trulla
21.01.2007, 15:10
Hallo Chicca,

mit Ahornsirup und Co. kann ich dich leider auch nur enttäuschen. Das beste ist und bleibt der Honig :) Zumindest beurteilt es Dr. Bruker so, dessen Bücher mich von der vitalstoffreichen Vollwertkost überzeugt haben.

Hier ein paar Infos (http://www.wahrheitssuche.org/zucker.html)

chicca.bella
21.01.2007, 18:22
Hui, jetzt bin ich beeindruckt! Das sind ja völlig neue Aspekte!

Vielen, vielen Dank für die Mühe! Das ist ja wirklich mehr als ich erwartet habe.

unionjack
22.01.2007, 14:05
Hallo Trulla, Chicca und wer hier noch so liest :)

Also das mit dem Süßen ist nach wie vor auch bei mir ein Problem. Genau wie Chicca, habe auch ich häufig "Heißhunger" und möchte dann gerne was Süßes essen. Dadurch das ich nun aber seit längerem darauf achte, nicht gleich zur Schokolade zu greifen, bzw nur in kleinen Mengen :rolleyes:
musste ich feststellen, dass in meinem Kopf noch das übliche "Jetzt Schokolade!" verankert ist.
Ich greife nun aber in 60 % der Fälle eher zu frischem Obst etc und das schmeckt mir dann meistens besser. :daumen:
Auch meine Joghurts mache ich mir meistens selber aus Naturjoghurt und Früchten. Ich finde auch, dass man dort eigentlich keinen Zucker drin braucht. Und wenn dann tue ich ein wenig Honig mit dazu, dass schmeckt dann genauso gut, wie mit Zucker....Nein, eigentlich besser....Und bei meinen TK.Beeren kann ich leider nicht ganz aufs Süßen verzichten, da die manchmal doch recht bitter sind (Heidelbeeren z.B.). Und frische Beeren im Winter....Nun ja.....ist nicht so einfach :D

Zum wiegen und abzählen: Stimmt das gehört da eigentlich nicht mit rein, bei meiner Schwester allerdings doch, damit sie wieder gelernt hat, die "normalen" Mengen zu erkennen. Diese Fähigkeit hatte ihr die Krankheit ja weitestgehend genommen.

Da ich auch sehr dazu neige, zu viel zu essen, wiege ich persönlich auch fast alles ab. Allerdings hat das nur was mit mir persönlich zu tun und nichts mit der Ernährungsweise. Nur habe ich durch ausprobieren feststellen können, wieviel ich ungefähr brauche und kann dann damit gut kochen.
Bsp.: Vollkornnudeln...Mein Maß ist so 60 g. Dann bin ich schön satt und meine Mutter braucht nicht wieder mit mir schimpfen, weil ich mal wieder viel zu viel gemacht hab :lach:
Wenn ich danach doch noch Hunger habe, esse ich Obst oder Gemüse. Aber wie gesagt, dass ist etwas persönliches und nichts Ernährungsform relevantes.

Zurück zum Thema Zucker:

Das ist dort soviele Unterschiede gibt und soviele Sachen die man "beachten" muss, wusste ich gar nicht. Im Moment fühle ich mich, trotz des tollen Berichts von Trulla, etwas erschlagen :)
Ich denke ich bleibe erstmal böse und sehe zu mein Essverhalten gesunder zu gestalten. Wenn ich nun auch noch mit dem Zucker anfange, drehe ich denke ich endgültig am Rad.

Aber (!) das Thema werde ich im Auge und im Hinterkopf behalten. Ich würde gerne mehr dazu lesen bzw. vorallem mehr darüber, in wie fern man das alles in seinen Alltag einbauen kann.

@Trulla: Du schreibst häufig, dass es viele der zuckerfreien Produkte bei DM zu kaufen gibt. Allerdings bringt mich das nicht wirklich weiter, denn bei uns in der Nähe gibt es keinen.

An alle liebe Grüße
Jackie

unionjack
22.01.2007, 15:49
Hallo ihr,

ich bins nochmal. Mir ist heute aufgefallen, dass ich viel Zucker etc. durch meine Getränke aufnehme, auch wenn ich größtenteils nur Wasser und Tee trinke.
Kennt jemand eine Zuckerfreie Alternative zu Cappuccino, bzw. einen ohne Zuckerzusatz?
Wir haben hier bei der Arbeit nämlich eine Kaffeerunde und auf meinen Cappu möchte ich ungern verzichten. ;)

Gruß
Jackie

PrinzessinCath
22.01.2007, 16:41
Hallo ihr,

ich bins nochmal. Mir ist heute aufgefallen, dass ich viel Zucker etc. durch meine Getränke aufnehme, auch wenn ich größtenteils nur Wasser und Tee trinke.
Kennt jemand eine Zuckerfreie Alternative zu Cappuccino, bzw. einen ohne Zuckerzusatz?
Wir haben hier bei der Arbeit nämlich eine Kaffeerunde und auf meinen Cappu möchte ich ungern verzichten. ;)

Gruß
Jackie



Wie wärs mit ohne Zucker trinken?
Da schmeckt man dann immerhin Cappuccino - und wenn er dir so "rein" nicht schmeckt, dann solltest du ihn vielleicht nicht trinken und auf Tee umsteigen - da is Honig ja kein Problem.
Ich mein du kannst auch mal Cappu mit Honig probieren... weiß aber net wie und ob das schmeckt. Ne Freundin meiner Mutter trinkt ihren Kaffee immer mit Honig und lebt auch noch.... :D


Und Zucker is echt fies und gefährlich.... fall momentan leider noch zu oft in alte Gewohnheiten zurück, solang ich im Prüfungsstress steck und fühl mich sofort schlechter und nehm auch sofort zu, wenn ich was mit Zucker esse. (Nutellabrot z.B. *brrr* - eigentlich weiß ichs ja besser.... :(:confused: )

PrinzessinCath
22.01.2007, 16:43
Ohne Zuckerzusatz?
D.h. du trinkst eh diesen Pulverkaffee zum Aufkochen...? *brr*

Also laut Vollwertlehre is ja Kaffee eh nich so das Wahre und Pulverkaffee oder -cappu dann dementsprechend auch nicht.
Aber man soll sich ja net alles verbieten! ;-)
Ich persönlich kenn jetz so spontan keinen, aber schau dich doch mal in nem großen, gut sortierten Supermarkt um - sowas gibts sicher auch ohne Zuckerzusätze... :daumen:

unionjack
23.01.2007, 08:05
Guten Morgen


hmmm hmmm hmmm....

Also danke erstmal für die Antworten, leider haben sie mir diesmal nicht soo geholfen ;)

Erstens: Trinke Kaffee und Cappu immer ohne Zucker. Beim Kaffee schmeckt man eben Kaffee und der Instant Cappu ist eben schon so süß genug....

Zweitens: Instant Cappu...Tja, stimmt schon mag nicht in der Vollwert Ernährungslehre auftauchen (Kaffee wahrscheinlich auch nicht), aber von denen hat auch bestimmt keiner bei uns gearbeitet :lach:
Nein, davon mal abgesehen, ich mag Kaffee eben wirklich, ab und an.

Drittens: Leider bin ich ein Landei und das merkt man auch an unseren Supermärkten :mad: Aber ich werd wohl mal gucken müssen....*seufz*
Wenn jemand aber noch so einen guten Tipp hat, dann bitte sofort melden...

Achja und Viertens: Da wir den ja im Büro trinken, muss der eben auch für "Zuckerjunkies" ;) geeignet sein (die können dann ja hinzu süßen) und das muss eben Instant sein, sonst geht das hier schon mal gar nicht....

Naja
So long....
Meld mich heute bestimmt wieder und nerve euch mit meinen Newbie-Kommentaren :D

Gruß
Jackie

Marlen
23.01.2007, 12:48
Hallo, gucke mal auf die Zutatenliste vom Cappu.Der zuckerfreie ist auch nicht besser. Das Zeug besteht aus gehärteten Fetten, modifizierter Stärke und alles so ein Zeug. Vielleicht probierst Du ein wenig rum. Es gibt ja auch löslichen Bohnenkaffee in Tütchen. Ein Schlückchen Sahne und zB Ahornsirup dazu, oder aufgeschäumte Milch? Ahornsirup schmeckt ein bischen caramellig.
Im Reformhaus gibt es eingekochten Obst-Dicksaft wie Birne, Apfel-Birne, Guave usw. Die sind ohne Zusätze.
Gruß Marlen





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