Ich bin Maria ( 29 Jahre, und wiege 68,3 kg, die sich auf nur 1,59m verteilen - Breit wie hoch könnte man sagen) und hoffe einfach auf gegenseitige Unterstützung beim gemeinsamen Ziel.
Meine Dickwerd-Geschichte ist ein bißchen "tricky":
Ich bin sehr lange eßgestört gewesen (Bulimie), habe die Krankheit dank langer, langer Therapie aber in den Griff gekriegt. Wie ihr euch denken könnt, bringt diese Krankheit den Stoffwechsel total durcheinander, der Grundumsatz ist erniedrigt, weil der Körper lernt, dass er nicht viel kriegt.
Beim Gesundwerden war genau das mein Problem. Ich war, als ich krank war normalgewichtig (54 kg), und nahm rapide zu, als ich anfing normal zu essen. Ich wollte mir aber nichts mehr verbieten und hoffte einfach, dass mein Stoffwechsel sich normalisieren würde. Nun, wie soll ich sagen: Dieses Nicht-Verbieten habe ich etwas übertrieben, wie man an den 14 kg Zunahme ja sehen kann.

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass mein Hunger- und Sättigungsgefühl gar nicht mehr vorhanden war.
Da ich mich des Übergewichts auch schäme, habe ich mich in den letzten Monaten zu Hause vergraben und bin kaum noch rausgegangen, und erst recht nicht ins Fitness-Studio. Etwas Frust-Fressen war wohl auch dabei.
Jetzt habe ich aber das Gefühl, dass es reicht. Ich musste so viel durchmachen und möchte endlich wieder aktiv am Leben teilnehmen. Klamotten kaufen. Den Sommer genießen. Mich gut fühlen.
Zu diesem Zweck möchte ich wieder auf ein normales Ausmaß kommen - ich stelle mir da 59 kg vor, erstmal. Wären also 9 kg.
Meine Diät, und das ist mir ganz wichtig, steht unter dem Motto "Nicht Hungern!" und "Nichts Verbieten", da ich davon nichts halte. Ich habe gelernt, dass der Körper sich auf Dauer doch holt, was er haben will - also gebe ich ihm lieber, was er möchte - in Maßen.
Ich will mich in Zukunft ausgewogen ernähren und regelmäßig Sport machen. Viel Obst, Gemüse, Vollkornsachen, wenig Fett, fettarmes Eiweiss, viel Trinken. Jeden Tag ist eine Sünde erlaubt - Schließlich will ich hier nicht zur Heiligen werden.
Mein größtes Problem: UNGEDULD! Also tretet mir ruhig in den Allerwertesten, wenn ich schnell den Mut verlieren sollte. Ich weiß, dass die Abnahme nur langsam erfolgen wird - lieber hätte ich es natürlich innerhalb von 2 Wochen
OK, so viel von mir. Ich freue mich auf euch *indie Rundewink* und drück Euch die Daumen!
Maria