Vollständige Version anzeigen : Die Lauber-Methode - (Abnehm-)Tipps für Typ 2 - Diabetiker
Hallo liebe Leute,
durch einen TV-Beitrag bin ich heute auf die Lauber-Methode (http://www.lauber-methode.de) gestoßen.
Hier hat ein Betroffener seinen Typ2-Diabetes durch gezielte Ernährung, Bewegung und regelmäßiges Messen des Blutzuckerspiegels in den Griff bekommen. D.h., er hat heute keinen erhöhten Blutzuckerspiegel mehr, so dass er kein Insulin einnehmen/spritzen muss.
Im gleichen Zuge hat er 12 kg abgenommen und seinen Cholesterinspiegel normalisiert.
Er hat auch ein Buch dazu geschrieben.
Schaut euch doch einmal seine Seite an!
LG Flory
Adicoban
08.09.2004, 11:52
Die Erkenntnisse von Lauber sind aber nichts bahnbrechend Neues. Jeder normale Arzt wird einem Typ 2 Diabetiker sagen, er soll Gewicht durch Ernährungsumstellung und Bewegung reduzieren und ist seinen Diabetes los.
Typ 2 Diabetes entsteht durch zu viele Fettzellen, die das Insulin aufsaugen, wei ein Schwamm und dadurch eine Insulinresistenz erzeugen. Folge, der Körper kann Zucker nicht mehr in Fett umwandeln oder muss permanent Insulin in Großen mengen produzieren, bis die Insulinzellen erschöpft sind und ein irreparabler Insulinmangel droht, der nur noch durch's Spritzen behoben werden kann.
Reduktion des Körperfettes ist da der Schlüssel zur Lösung. Erstens braucht der Körper durch die geringere nahrung weniger Insulin und zweitens kann er körpereigenes insulin durch das verringerte Körperfett besser aufnehmen, drittens wird durch Bewegung der Zucker verbraucht und nicht mehr als Körperfett angelagert.
Aber als Motivation für Diabetiker eignet sich das Buch gut, denn sie sehen, dass die Empfehlungen des Arztes wirklich ihren Sinn haben und helfen.
Übrigens helfen gegen erhöhten Blutzucker oft wirklich kleine Dinge. Ich hatte in der Schwangerschaft Diabetes und merkte, dass zu jedem Essen etwas frisches Gemüse oder Saure Gurken, Sauerkraut ect. schon den Blutzuckerspiegel stabil halten. Und bei der Bewegung reicht auch schon aus, täglich eine Stunde spazieren zu gehen.
Muss mal auch wieder meine Blutzucker- und Chlesterinwerte untersuchen lassen, nachdem ich 7 kg abgenommen, weniger Zucker und Weißmehl esse und mindestens 5 Stunden Sport wöchentlich mache.
Falle nämlich auch in die Diabetes-Risikogruppe, meine Mutter hat es stark erwischt und habe eine gestörte Glucosetoleranz.
Nein, bahnbrechend neu sind seine Erkenntnisse sicherlich nicht! Ich dachte auch eher, dass die Seite und das Buch Hilfen für Betroffene sein können, die nach einer Art Leitfaden suchen.
Und ob tatsächlich die meisten Ärzte ihren Diabetiker (Typ2)-Patienten raten, ihren Zuckerspiegel durch Ernährungsumstellung etc. zu reduzieren? Ich glaube nicht! Zumindest nicht mit konkreten Hilfen, das dann auch umzusetzen.
Auch Lauber wurde nur empfohlen, sich Insulin zu spritzen, und da er das absolut nicht wollte, hat er sich selbst mit entsprechenden Alternativen beschäftigt - und nicht sein Arzt!
Ich habe das Gefühl, dass Typ2-Diabetiker oft nur so "dahindümpeln" zwischen Blutzuckermessen, Insulin einnehmen oder spritzen und ein bisschen Ernährungsschulung.
Ich habe auch letztens meinen Blutzucker bestimmen lassen, da ich ständig Gerstenkörner hatte und auch ein gewisses Risiko für Diabetes (eine Tante hat es). Zum Glück war aber alles im grünen Bereich :) .
LG Flory
Adicoban
10.09.2004, 09:57
Ich habe das Gefühl, dass Typ2-Diabetiker oft nur so "dahindümpeln" zwischen Blutzuckermessen, Insulin einnehmen oder spritzen und ein bisschen Ernährungsschulung.
Davon kann ich ein Lied singen. Als bei mir die gestörte Glucosetoleranz festgestellt wurde, meinte die Diabetologin (Facharzt für Diabetes!), dass ich eigentlich sofort spritzen müßte. Blos darauf ließ ich mich nicht ein, weil ich wußte, dass ich in einen Teufelskreis gerate aus Spritzen, Gewichtszunahme, noch mehr Spritzen. Meine Glukosetoleranz ist vermutlich immer noch gestört, muss ich mal überprüfen lassen, aber sie tritt nur bei bestimmten, zuckerhaltigen Getränken und Speisen auf und die habe ich kurzerhand aus meinem Speiseplan gestrichen. Der Langzeitzuckerwert ist aber im grünen Bereich.
Ich habe es unbewußt genauso, wie Lauber gemacht, mich informiert (bzw. hatte durch Schwangerschaftsdiabetes schon viel Hintergrundinformation) Ernährungsumstellung und viel Bewegung. Nur messen tu ich im Moment nicht, muss aber wirklich mal wieder einen Bluttest machen.
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