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die Freistil-Robbe
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Artikel über Glyx bei yahoo
Heute erschienen unter yahoo.de:
Freitag 10. September 2004, 02:04 Uhr
Mit Glyx-Diät im Kampf gegen überflüssige Pfunde
von
Magdeburg (AP) Millionen kennen den tagtäglichen Kampf gegen die Pfunde. Doch trotz zahlreicher Diäten werden die Menschen immer schwerer - in den USA beispielsweise allein in den Jahren 1991 bis 2000 um durchschnittlich fünf Kilogramm pro Person, was bei rund 200 Millionen Einwohnern einem Fettberg von einer Million Tonnen entspricht. Und die Deutschen machen es den Amerikanern nach: Fast jeder Zweite ist hier zu Lande inzwischen zu dick.
«Diese Entwicklung ist bestürzend und Folge falscher Ernährungsempfehlungen, die auch wir Ärzte den Patienten bis vor wenigen Jahren gepredigt haben», sagt Professor Claus Luley, Direktor des Instituts für Klinische Chemie und Pathobiochemie am Magdeburger Universitätsklinikum. Danach sollte «fettarm und kohlenhydratreich» gegessen werden, erinnert der Arzt. Die Menschen hielten diese Diäten zum Teil sogar ganz exakt ein und nahmen in der Folge dennoch zu. Die Ursache liegt für Luley inzwischen klar auf der Hand: «Die unterschiedlichen Eigenschaften der Kohlenhydrate wurden bei all den zahlreichen Rezepturen außer Acht gelassen.»
Kohlenhydrate sind neben Fett und Eiweiß der dritte Hauptnährstoff und dienen dem menschlichen Organismus vor allem zur Energiegewinnung. Sie bewirkten, dass der Blutzucker je nach Lebensmittel mal stark, mal weniger stark ansteige, erklärt der Arzt, der in den letzten Jahren eigenen Angaben zufolge «sehr gute Erfahrungen mit der Glyx-Diät gemacht» hat.
Im Mittelpunkt dabei steht der glykämische Index (Glyx): Dieser Wert beschreibt genau diese Fertigkeit eines Kohlenhydrats, den Blutzucker in die Höhe zu treiben. «Ist der Glyx eines Lebensmittels hoch, dann geht automatisch der Insulinspiegel mit in die Höhe», erklärt Luley. Und genau da liege das Problem einer Ernährung, die überwiegend aus Lebensmitteln mit hohem Glyx besteht: «Ein ständig erhöhter Spiegel des Speicherhormons Insulin füttert die Fettzellen und blockiert den fürs Abnehmen notwendigen Fettabbau.» Bei niedrigem Glyx dagegen erfolge eine Freisetzung von Fett zur Verbrennung der Fettsäuren in den Muskeln.
Zu den so genannten guten Kohlenhydraten, also denen mit niedrigem glykämischen Index, gehören frisches Obst und Gemüse, Vollkornbrot sowie Vollkornreis und Milchprodukte ohne Zucker, Bohnen, Erbsen Haferflocken und rohe Karotten. Schlechte Kohlenhydrate dagegen sind unter anderem Süßigkeiten, Produkte aus weißem Mehl und Marmelade, Kartoffeln, Reis, Nudeln und gezuckerte Fruchtsäfte. Auf die Liste der Lebensmittel mit hohem Glyx gehören auch etliche der vom Handel angebotenen Fertiggerichte. Sie enthalten zudem so viele Kalorien, dass diese selbst mit Joggen gar nicht mehr abgebaut werden können.
«Absolute Sünden» seien die «Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch», sagt Luley. So würden beispielsweise Jogurtprodukte mit «0 Prozent Fett» werben, aber massenweise die Glyx-Falle Zucker zum Inhalt haben. Zur Ermittlung des Glyx vergleicht man die Nahrungsmittel mit reinem Zucker, der einen Wert von 100 hat. Hülsenfrüchte haben einen sehr guten Wert zwischen 20 und 30. Einen Index von mehr als 100 hat dagegen Maltose, das typische Kohlenhydrat im Bier.
Lebensmittel mit niedrigem Glyx machen dem Professor zufolge zudem länger satt, Lebensmittel mit einem hohen Wert verursachen dagegen Heißhunger. Wer zum Beispiel am Morgen ein Butterbrötchen mit süßer Konfitüre frühstücke, werde schon zwei bis drei Stunden später wieder hungrig sein und beispielsweise einen Schokoladenriegel, übrigens ebenfalls mit hohem Glyx, knabbern wollen. Das setze sich über den Tag fort und ende schließlich mit einer Tüte Chips am Abend vor dem Fernseher.
«Auf all diesen Überfluss ist der menschliche Körper nicht vorbereitet», sagt der Mediziner und erinnert daran, dass es beispielsweise Zucker auf den Speisekarten von vor rund 200 Jahren noch gar nicht gegeben habe.
«Wer abnehmen will, muss Fettgewerbe reduzieren und gespeicherte Energie verbrennen», fasst Luley zusammen. Das heiße «Fett sparen und viel bewegen». Gleichzeitig müssten die Insulin-Treiber bei den Kohlenhydraten vermieden werden. Das diene schließlich nicht nur der guten Figur. Gleichzeitig werde das Risiko von Folgekrankheiten, wie Schlaganfall, Diabetes, orthopädische Probleme, Bluthochdruck und Herzinfarkt, minimiert.
Gruß eine "glyxliche" Gwyn
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30.03.2004 141,5 kg BMI 47.11!
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