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Alt 15.05.2009, 18:59   Optifast-Programm Beitrag #25
eifelmops66
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 05.2009
Beiträge: 5
Böse AW: Optifast-Programm

Hallo Ihr Lieben,

nach drei zunächst erfolgreichen/letztlich erfolglosen Diäten (immer um 30 kg abgenommen und 40 wieder drauf) kam ich zum Optifast-Programm. Das klappte auch prima (-32 kg). Aber schon in der kostenpflichtigen Nachbetreuung (14tägig) gings wieder bergauf, worauf man mich mitten im Programm ausmusterte. (Mußte noch um die bereits bezahlten Kosten "kämpfen", um sie erstattet zu bekommen). Ich war ja keine Reklame mehr! Übrigens konnten meine Mitstreiter ihr Gewicht auch nicht halten.

Fazit: Mein Geldbeutel hat dauerhaft abgenommen, ich habe dauerhaft zugenommen (Höchststand 168 kg). Daraufhin habe ich diesen herzbelastenden Quatsch aufgegeben.

Seit einiger Zeit habe ich über die gesundheitliche Problematik der Milch intensiv informiert, mit der Folge, daß ich den Konsum von Kuh-Milch, besonders aber Kuh-Milchprodukten (Quark, Käse jeder Art) eingestellte habe. Schon am zweiten Tage, war meine "Freßgier" beendet. Kein nächtlicher Kühlschrankbesuch mehr! Ihr kennt das sicher auch - immer auf der Suche nach Eßbarem. Erstaunlich - meine Hose wird langsam weiter.

Ich ernähre mich jetzt vorwiegend mediterran mit Olivenöl, Vollkornbrot, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten, gelegentlich etwas Fisch und wenig Fleisch. Per se werden viele Kalorien gespart, schon durch den Verzicht auf das artfremde und mehrfach in den Molkereien denaturierte Milcheiweiß. Mein Arzt hat das bestätigt (hätte er mir auch eher sagen können )
eifelmops66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2009, 11:09   Optifast-Programm Beitrag #26
HeidiB
mal auf, mal ab
 
Registriert seit: 05.2006
Ort: Osnabrück
Beiträge: 207
mediterrane Ernährung

Hallo Eifelmops,
deinen Kommentar finde ich sehr interessant. Was isst du auf Brot, was ist mit Gebäck und Süßigkeiten, was ist mit Milch im Kaffee, was kochst du z.B. zum Mittag?
Bist du jetzt voll auf Salat am Abend oder????????? Wie lange betreibst du diese Essgewohnheiten schon und was sagt deine Waage? Nie mehr ein Eis, Sojamilch im Kuchen, Schlagsahne ade, oder wie hat man sich das vorzustellen???? Keinen Käse, keinen Joghurt....hm...ungewöhnlich...erzähl mal!
Deine negativen Optifast-Erfahrungen erstaunen mich übrigens, ich habe noch nicht erlebt, dass jemand rausgeworfen wurde, weil er zunimmt.
Es liegt im Grunde doch an einem selbst: Kann ich die Ernährungstipps und das Programm für mich dauerhaft umsetzten und ernähre mich anders als vor Optifast? Bei den Tütchentanten hat jemand die Fastenphase mit einem Bruch mit den bisherigen Essgewohnheiten beschrieben. Die Fastenphase soll meinem Körper signalisieren, dass jetzt ein Neuanfang gemacht wird. Bisher habe ich mich falsch ernährt/keinen oder kaum Sport betrieben, nun soll es sich ändern.
Das muss auch jeder selbst tun, man bekommt das Gerüst bei Optifast mit, machen können die das nicht für uns.
Heidi
HeidiB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2009, 17:43   Optifast-Programm Beitrag #27
eifelmops66
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 05.2009
Beiträge: 5
AW: Optifast-Programm

Hallo HeidiB,

Optifast liegt bei mir schon lange Zurück. Zehn Jahre? Müßte mal nachsuchen.
Die Tütchenphase lief bei mir recht gut, obwohl meine Frau meine, daß ich wie ein blasser Käse im Gesicht aussehe. Es wurde gemunkelt, daß die Tütchen nicht deklarierte Stoffe (Koffein) enthielten, die den Hunger im Zaum hielten. Der Heißhunger fing sofort an, als ein Tütchen durch feste Nahrung ersetzt wurde (eine halbe Kartoffel, 47 gr. Rindfleisch und ein paar Gramm irgendeines Gemüses, welches?).

Das Programm fand ambulant im Krankenhaus in Hürth bei Köln statt. Ich hatte die 14 tägige Nachbetreuung auch gebucht und bei jedem Termin 1/2 bis ein Kilo mehr drauf. Und da wollte man mich nicht mehr. Waren wohl auch nur noch zwei weitere Leutchen da, wohl zu wenig. Außerdem hatte mir mein Arzt auch sportliche Aktivitäten (im Rahmen von Optifast) untersagt (Herzprobleme durch das Übergewicht).

Aber jetzt zum Thema mediterran und Milchverzicht:

Ich habe mein Wissen aus drei Anti-Milch-Büchern und eigener teils leidvoller Erfahrung. (Hier habe ich mich eingebucht, weil die Lausitzer Rundschau über dieses Forum kurz berichtete. Deshalb kenne ich mich noch nicht so gut aus.)
Ein Buch ist besonders interessant, geschrieben von einer Juristin (alle Fakten sauber mit Quellen belegt), die lange Jahre die Milch/Milchprodukte erforschte und wohl auch mit Milch beruflich zu tun hatte, also eine Insiderin. Aber Titelnennung wird hier wohl als unerlaubte Werbung verstanden. Bei Interesse kann man das auch umschreiben, ohne Werbung!

Bio-Butter (echte Sauerrahmbutter - nicht die "mild-gesäuerte") - und Bio-Sahne, die so schön aufrahmt - z.B. für den Kaffee oder die Rahmschicht als Brotaufstrich - sind z.B. in Maßen akzeptabel, da nur ganz geringe Mengen artfremdes Eiweiß enthalten ist. Allerdings sind die fürs Kälbchen bestimmten, für den Menschen jedoch untauglichen Wachstumshormone auch in diesen beiden Milchprodukten enthalten.

Nun ich esse das, was mir schmeckt. Das ist meistens das, was der Körper benötigt.

Morgens gibt es bei mir ein bis zwei Vollkornbrote, die lege ich auf den Teller und gieße je nach Brotmenge zwei bis vier Eßlöffel kaltgepreßtes Olivenöl darüber. Früher nahm ich Quark. Darauf kommt eine mittlere in Scheiben geschnittene rohe Zwiebel (für den Blutfluß). Wieder je nach Brotmenge gibt es darauf zwei bis drei zart gebackene Spiegeleier. Früher wurden darauf noch ein bis zwei Scheiben Käse mit erhitzt. Jetzt nehme ich Schnittlauch oder den Lauch von Frühlingszwiebeln. Dazu gibt es grünen Tee mit (frischer) Zitrone und zwei Würfel Rohrzucker. Das esse ich schon seit Jahren. Es schmeckt mir immer noch und hält bis nachmittags vor. Eine Banane, Weintraube, Birne oder ähnliches esse ich vorher, denn Süßes macht ggf. wieder neuen Appetit.

Mittagessen (meist gegen 15 Uhr).
Heute gab es Linsen-Eintopf (Eiweißspender), mit etwas Olivenöl, Möhren und Kartoffeln. Vorweg, wie täglich, einen großen gemischten Salat. Sehr lecker ist auch Hirse (glutenfrei) mit Weißkohl oder Rosenkohl etc. (Hirse ist in den meisten afrikanischen Ländern sehr gesundes Hauptnahrungsmittel). Weiße Bohnen sind auch ein guter Milchersatz. Und warum nicht "mal" etwas, wenn möglich, Bio-Fleisch (Geflügel, Rind etc.) oder auch Fisch.

Abendessen:
Ein bis zwei Scheiben Vollkorn-Brot mit einem vegetarischen Brotaufstrich (muß ja nicht das grantig schmeckende Tartex sein!), oder auch mal ein paar Scheibchen Räucherlachs. Auch Reste vom Mittagessen kann man noch verputzen, Obst und Gemüse nach Belieben (Radieschen; Kohlrabi etc.). Dazu ein alk-freies Bier.

Wenn man eine Eismaschine hat (aber eine echte, nicht eine, die vorher 24 Std. in die Tiefkühltruhe muß), kann man sich leckeres Eis z.B. aus frischem O-Saft oder anderen Früchten selber machen (Sorbet). Etwas Zucker oder Honig kann ja auch rein.

Soja-Milch in den Kuchen, nein danke! Soja-Milch soll für Kleinkinder sogar höchst bedenklich sein! Nun, in Kuchenbäckerei kenn ich mich nicht aus, aber das gibt es sicher auch Rezepte ohne Soja- oder Kuhmilch. Vielleicht tut es ja auch - gelegentlich - ein Stück Obstkuchen vom Bäcker.

Meine Waage befindet sich noch im Rheinland, da ich noch nicht vollständig in die Lausitz umgezogen bin. Aber das Abnehmen scheint im Gange zu sein, denn der Abstand zwischen Lenkrad und Bauch ist gewachsen Muß ja auch sein, denn ist doch eine ganze Menge an Kalorien, die allein durch den Verzicht auf die Milchprodukte eingespart werden. Und der ewige "Hunger"/Heißhunger ist weg. Ich muß also nicht mehr (auch nachts) um den Kühlschrank schleichen, um irgend etwas zu "vermampfen", was auch wieder Kalorien erspart.

Kein Käse? Käse ist hochkonzentriertes artfremdes Eiweiß, dessen Denaturierung bereits beim Bauern beginnt (Milch wird fast bis zum Gefrierpunkt abgekühlt, weil sie nur noch alle zwei bis drei Tage von der Molkerei eingesammelt wird). In der Molkerei geht es dann weiter: kühlen, erhitzen, Homogenisierung, und viele weitere unschöne Sachen, die der Gesundheit abträglich sind.

Joghurt? In meiner Jugend verkaufte man Joghurt in 1/4 Liter Milchfläschchen (auch in speziellen "Milch-Bars"). Der schmeckte angenehm säuerlich, war stichfest und galt als Beitrag für ein langes Leben. Heute heißt er Joghurt-mild und hat mit dem ursprünglichen Joghurt fast nichts mehr gemein, da man in ihn u.a. viel Molke "einbaut" (die verdirbt in wenigen Stunden und ist gut als Abführmittel, ins Abwasser gebracht, löst Molke Fischsterben aus). Molke enthält zudem viel Laktose (Milchzucker). Soll Laktose nicht im menschlichen Körper Unheil anrichten, ist Laktase zu Abbau erforderlich. Die Laktaseproduktion geht jedoch nach dem Abstillen verloren (wie bei ca. 15 % der Deutschen). Die übrige Bevölkerung hat sich über ca. sechs Jahrtausende mit der Laktose arrangiert und vorwiegend gesäuerte Milchprodukte in geringen Mengen verzehrt. Nun aber wird die Laktose-tolerante Bevölkerung mit Milchzucker überflutet und reagiert ähnlich wie die Menschen mit Laktose-Intoleranz (so sie ihr Laktoseproblem nicht kennen und vorbeugen) mit allerlei Krankenheiten, von Adipositas (Fettsucht), Herz-Kreislauf-Problemen, Osteoporose bis Krebs etc., übrigens alles Krankheiten, die in nicht-Milch-produzieren Ländern (80% der Weltbevölkerung) nahezu unbekannt sind.
Übrigens, würde den Milchprodukten ausreichend Zeit zur vollständigen Säuerung gegeben, was aber nicht Fall ist, würde ein großer Teil der Laktose (Milchzucker) abgebaut.

Deshalb Käse, "mildgesäuerte Butter", Joghurt-mild oder Kefir-mild - nein danke.

Daß gesäuerte Milch zu faulen Zähnen führt, wußte schon Galen von Pergamon. Der war ein berühmter Arzt in Rom, 2. Jahrhundert n.Chr.

Viel gäbe es noch zu sagen über die Milch, aber man kann es auch nachlesen.

Viele Grüße
eifelmops66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2009, 22:07   Optifast-Programm Beitrag #28
HeidiB
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Mediterrane Kost

hallo Eifelmops,
nach wie vor finde ich deine Ausführungen sehr interessant: Also du gießt Oel auf dein Brot, anstatt es mit Butter zu bestreichen, Sojamilch lehnst du ab, und wie ist es mit Sojamargarine? Du bist ein Mann, was benutzt deine Frau zum Backen. wie trinkst du deinen Kaffee?
Mochtest du Käse/Joghurt sehr gern oder hielt es sich in Grenzen?
Du hast recht, es gibt etliche fleisch- und/oder milchfreie Brotaufstriche, mein Mann ist Vegetarier, sowas haben wir immer im Haus. Allerdings essen wir seeeehr gerne Käse, ich koche und backe manchmal mit Milch, in jedem Fall essen wir gern Käse und nehmen Kaffeeweißer in den Kaffee. Mein Mann isst statt Margarine Senf auf Brot, ich nehme Margarine. Hat auch nichts mit Milch zu tun.
3 Spiegeleier zum Frühstück ist nicht gerade wenig. Dafür geht es dann mager bei dir weiter, alle Achtung. Schokolade und so was isst du offenbar gar nicht? Enorm muss ich sagen...
Gruß Heidi
HeidiB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.05.2009, 20:40   Optifast-Programm Beitrag #29
eifelmops66
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Beiträge: 5
AW: Optifast-Programm

Hallo HeidiB

Du hast recht, es gibt recht schmackhafte Käsesorten, z.B. aus Meck-Pom ein "Alter Schwede" oder "Alter Mecklenburger", die angeblich noch naturgereift hergestellt werden. Aber ich vermisse den Käse (jetzt schon acht Wochen) nicht mehr, zumal ich mich dabei glänzend fühle, weiterhin leicht abnehme und gaaaanz w i c h t i g , keine Freßgelüste mehr entwickle. Auch sonst vermisse ich die Käse- und Quark-Fraktion in keinster Weise. Meine Frau hat einen Bandscheibenvorfall. Seit der Milchprodukte-Abstinenz haben sich ihre Beschwerden auch schon recht ordentlich gebessert. Ich aß den Käse eigentlich nur wegen der angeblichen Vorteile (Eiweiß, Calcium).
Übrigens wird der Quark immer schlechter und wässriger, Österreicher bezeichnen deutschen Quark als ungenießbar. Sie benötigten (in der Vor-EU-Zeit) sechs Liter Milch für ein Kilo Quark, die Deutschen weniger als drei Liter. Da wird Wasser (bzw. Molke) zur Gelddruckmaschine.

Heute gab es Frühstück wie gehabt, mittags Weißkohl mit "integriertem" Rinderhack und zwei Kartöffelchen, Weißkohl mit Hack bis zum Abwinken (puuuh total satt). Und natürlich den üblichen Salat mit Olivenöl, Knoblauch, Zwiebeln und verschiedenen Gemüsen. Den Rest des Weißkohls habe ich gerade eben ohne Kartoffeln verputzt. Abendessen, da schau'n wir mal -einige Erdbeeren frisch vom Feld, ein oder zwei Brote mit - wenn ich wüßte, auf was ich Appetit habe (Räucherlachs ist gerade aus).

So mager geht es bei uns also gar nicht zu. Die Ölivenölflasche (auch schon mal Raps- oder Sonnenblumenöl, möglichst Bio und kaltgepreßt) wird oft geschwungen.
Frühere Gelüste auf Schokolade, Kuchen etc. haben abgenommen. Klar mal etwas Schokolade guter Qualität (z.B. von Lindt) aber möglichst ohne Milch, die findet man ab 70% Kakao. Die schmeckt mir noch lecker, bei 85% wird es schon bitterer. Allerdings habe ich derzeit gar keine Schokolade im Haus. Nur beim Niederegger Marzipan habe ich immer große Probleme, nicht alles auf einmal aufzuessen. Leider auch gerade nicht im Haus. Käsekuchen aß ich früher mit Vorliebe, vermisse ihn aber auch nicht sehr.

Wenn ich mal Lust auf Kaffee habe - meist trinke ich grünen Tee (knapp 0,6 Liter) mit etwas Zitrone oder frischer Bio-Sahne (wird der Tassenrand immer so braun) und drei Stück Rohrzucker - nehme ich ebenfalls Bio-Sahne und drei Stück braunen Rohrzucker.

Senf aufs Brot esse ich auch sehr gern, besonders wenn eine dicke Scheibe Räucherlachs darunter liegt . Margarine nehme ich nicht (ist übrigens auch Milch drin - obwohl nicht deklariert). Und der Kaffeeweißer ist ein auf Geschmack und Mundgefühl getrimmtes Produkt aus zahlreichen Molkereiabfällen, aber schön billig. Überhaupt habe ich bei hoch verarbeiteten Nahrungsmitteln oder Fertiggerichten immer das Gefühl nicht satt zu werden. Die tun da sicher Stoffe rein, die den Appetit und damit den Verbrauch anregen.

Ohne Milch und Milchprodukte ist mein Appetit irgendwie normaler geworden. Früher hatte ich immer das Gefühl, ich müsse viel essen, damit mein Körper von irgendeinem geheimnisvollen Stoff eine ausreichende Menge bekommt. Das ist nun nach dem "Kuhbusensaft"-Verzicht nicht mehr der Fall. Maria Rollinger (Milch besser nicht) erklärt, warum das so ist.

Mit dem Backen, ich erwähnte es schon, ist es etwas schwierig. Wir haben hier in der Lausitz ein alten Bauernhof gekauft. Im Erdgeschoß sieht es ziemlich wüst aus durch die werkelnden Handwerker. Oben ist so eine Art Ferienwohnung ausgebaut, wo wir "hausen". Da ist auch ein Minibackofen mit zwei Herdplatten vorhanden. Im Ofen wird immer eine Seite des Kuchen schwarz und andere ist noch nicht richtig durch. Deshalb gibt es gelegentlich mal ein Stück Obstkuchen vom Bäcker. Aber wenn unsere Küche eines Tages (von Rand der Eifel) umgezogen wird, gibt es sicher auch wieder Kuchen. Vielleicht haben die Veganer ein paar hübsche Rezepte ohne Milch und vor allem ohne das von mir verabscheute Soja-Gedöns mit teilweise bis zu zehn chemischen Verarbeitungsstufen und Landwegnahme in Südamerika durch amerikanische Konzerne (erst die Bauern hoch verschulden und dann das Land abnehmen).

Um nochmal auf das Optifast-Programm zurückzukommen: Das hört sich alles sehr logisch und einleuchtend an. Nur unser Körper sieht das alles ganz anders und zieht seine Schlüsse, die unsere Abnehm-Bemühungen letztlich konterkarieren. Deshalb funktioniert das O.P. auch nur in ganz wenigen Fällen. Zudem basiert das Programm auf Milcheiweiß(-mast). Und dann gab es da noch die Psychologin, die sich in den Pausen immer einen Zott-Sahnejoghurt "reingezogen" hat.

Viele Grüße -
eifelmops66 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.05.2009, 00:10   Optifast-Programm Beitrag #30
HeidiB
mal auf, mal ab
 
Registriert seit: 05.2006
Ort: Osnabrück
Beiträge: 207
Käseabstinenz

Hallo Eifelmops,
also 8 Wochen betreibst du diese Ernährungsform und bist begeistert.
Wir sind absolute Käsefans, mein Mann ist Vegetarier und von daher wird es mit Fisch und Fleisch schwierig. Aber grundsätzlich finde ich die Idee, auf denaturierte Lebensmittel zu verzichten, gut.
Mein Mann beschäftigt sich auch viel mit dem Thema Ernährung, zuletzt literarisch mit dem Buch "Wo die glücklichen Hühner wohnen" von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer, die Fernsehköche. Auch sehr interessant, was ich so höre.
Na ja. Wir werden gleich in den Urlaub fahren, am Pfingstmontag dann wiederkommen. In der Zeit werde ich mal mit meinem Mann darüber sprechen, ich finde das Thema schon sehr interessant. Doch wenn ich bisher Fleischgerichte gekocht habe, gab es Soja aus dem Bio-Supermarkt. Du schreibst nichts positives darüber. Na ja, erstmal Urlaub und überlegen.
Übrigens gibt es leckere vegane Kuchenrezepte, aber wenig. Wir kochen übrigens gern aus dem Kochbuch von Barbara Rütting, es ist so einfach, aber schmackhaft. Nur steht Barbara Rütting auf Sahne...
Also tschüß, bis bald!
HeidiB ist offline   Mit Zitat antworten
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