Hallo,
finde den Namen "Eskimo-Diät" auch sehr irreführend. Bei den Inuit stehen viel Fett und Fleisch auf dem Speiseplan (und extrem wenig Kohlehydrate und Gemüse, ist ja auch logisch, klimabedingt).
Dann finde ich immer diese Fragen lustig: nimmt man damit wirklich ab?
Mal so als Beispielrechnung, kalorienmäßig überschlagen wie ein Tagesplan mit dieser "Diät" aussehen könnte:
Morgens: Portion Müsli mit fettarmer Milch: 250 Kalorien
Mittags: Lachs gegart, 250 gr mit fettarmer Kräutersoße: 400 Kalorien
dazu Pellkartoffeln, 200 gr: 150 Kalorien
Abends: 1 Stück I*** Scholle, Sylter Art: 200 Kalorien
dazu gemischter Salat mit Dressing: 100 Kalorien
insgesamt: 1100 Kalorien
damit nimmt man natürlich ab. Hat man aber auch recht wenig gegessen. Jedes mehr erhöht die Kalorienzahl entsprechend...
Es ist für mich eher eine Ernährungsform, die sicher ganz gesund ist (für die Vermeidung der weiteren Überfischung der Meere allerdings nicht sehr förderlich

)
Im Vergleich: Isst man morgens, mittags und abends ne Tafel Schokolade und sonst nichts, nimmt man knapp 1600 Kalorien zu sich, damit kann man auch noch abnehmen (natürlich nicht empfehlenswert auf die Dauer

)
Entscheidend ist einfach immer die Tages-Kalorienbilanz, also das Verhältnis von Kalorien die man zu sich genommen und verbraucht hat. Was sollen strenge Verbote oder Vorschriften nur dieses oder jenes zu essen, aber das und das nicht usw. Verstehe ich nicht.
EDIT: Vielleicht könnte man mal das überflüssige "K" entfernen (Eskim
ko...)
Gruß
Susa