Hallo,
ich habe vor einigen Monaten mit dem Glyxen angefangen.
Nach einigen Jahren Diätmarthyrium, war das die letzte Hoffnung für mich.
25 Kilo sind runter!
Ich habe mir als erstes die Bücher gekauft und gelesen, gelesen, gelesen......
Irgendwann habe ich verstanden, worum es geht......
Ich habe verstanden, dass ich mein Leben ändern möchte und gesünder leben möchte. Das fängt schon beim Denken an.
Ich mache sowieso viel Sport. Also war das kein Problem für mich-
ein paar Tage ....Wochen ...habe ich schon gebraucht, um alles gelernte umzusetzen.
Es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.
Ich lebe gut mit dem Glyxen. Man kann alles sehr gut in den Alltag integrieren.
Nur, man muss sich schon damit auseinandersetzen.
Es ist halt am Anfang anders, als sich ein Pulver anzurühren.
Ich mag auch kein Fleisch und esse wenig Fisch. Das macht nichts, man kann ja auch Sojaprodukte zu sich nehmen. Die sind auch "Eiweißhaltig".....Käse, Joghurt, Quark........
Ansonsten halte ich mich nicht an die Eiweißformel. Ich kann einfach nicht so viel essen.
Vegetarische Rezepte passen super zum Glyxen und dem sind keine Grenzen gesetzt.
Man muss sich schon etwas damit beschäftigen......
Ich habe auch sehr wenig Zeit und arbeite an 7 Tagen in der Woche.
Aber: Ich habe schon immer gekocht. Das Kochen beim Glyxen macht für mich keinen Unterschied, weil wir schon immer sehr auf Ernährung geachtet haben. Wir sind keine Pommes-Anhänger.
Man kann ja auch für 2 Tage kochen, eingefrorenes Gemüse nehmen.
Was macht das für ein Unterschied? Ob ich nun Bratwurst mit Kartoffeln und Gemüse mit Hollandaise koche oder Putenfilet mit Gemüse und Reis?
Der Zeitaufwand ist der gleiche!
Es gibt keine Verbote. Wenn man halt ein Weißbrötchen essen möchte, dann belegt man dieses halt mit Salat und Tomaten und kann dann doch noch Käse drauf machen.
Möchte man ein Eis essen. Ißt man es mit viel Obst oder nimmt die nächste Mahlzeit Salat oder Gemüse zu sich.
Man kann alles wieder ausgleichen und lernt so, mit den Lebensmitteln umzugehen.
Mein Brot backe ich mittlerweile selber.
Es gibt tolle Tipps im Internet und man kann sich auch Rezepte ausdrucken oder von anderen Glyxlern geben lassen.
Ich koche oft nach meinen eigenen Ideen....Solange das im Konzept passt, ist das ok.
Es gibt ein 6 Wochen Programm. Für viele, die den Anfang anders nicht schaffen, kann das eine große Holfe sein. Dort sind drei Suppentage vorgesehen. Das ist eigentlich zum Entschlacken gedacht. Mag man das nicht, ist das kein Problem. Man kann diese Tage ruhig ausfallen lassen.
Man MUSS nichts machen, was man nicht mag.
Für mich ist es sehr positiv, dass man keine Punkt zählen muss und keine Kalorien. Davon habe ich die Nase voll.
Ich esse, was mir schmeckt. Das ist gut.
Ich esse Sachen, die den Insulinspiegel nicht erhöhen und somit bekomme ich keinen Heißhunger.
Alles nicht so kompliziert, wie es am Anfang aussieht.
Viele Interessenten lassen sich am Anfang mit sicherheit abschrecken, weil man viel lesen muss und viel lernen und umsetzen muss.
Ich denke, man muss sich über eines im Klaren sein:
Was man möchte!
Möchte man nur ein paar Kilos verlieren?
Möchte man ein paar Kilos
gesund abnehmen?
Oder auch viele Kilos gesund ab nehmen? Möchte man sich gesund ernähren?
Ich kann nicht bestätigen, dass diese Art von Ernährung teurer für uns ist, als wenn ich anders koche.
Bei uns gibt es statt Chips und Salzstangen.
Nüsse und Aprikosen.
Das Brot backen wir selber.
Das Gemüse hätten wir soundso gekauft und ansonsten ist mir aufgefallen, dass wir weniger Essen und länger satt sind.
ect.ect.
Für mich persönlich ist es das Beste, was ich bisher gemacht habe.
Nur, das muss jeder für sich selber herausfinden.
Gruß, Camelia