Für alle die bis zu 5 kg abnehmen wollen um wieder in das schicke Kleid, den tollen Anzug oder in die Lieblingsjeans zu passen. Oder um sich einfach nur wohler in der eigenen Haut zu fühlen.
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Hallöle
Wollt mich kurz mal vorstellen:
Bin 1,70 gross und wiege 67 Kilo
gehe fast täglich ins Fitnessstudio und ernähre mich vollwertig und gesund.
A B E R:
Ich esse sehr unkontrolliert, viel zu viel, aus Emotionen heraus und durcheinander.
Ich bin vor acht Jahren in die Bullimie abgerutscht, hab mich dann mit Bullimarexie auf 52 kilo runtergehungert und bin nach zwei stationären Aufenhalten und drei ambulanten Therapien, hier geladet.
Ich bin mittlerweile echt fit und kann meinen Altag gut meistern.Trotzdem habe ich noch oft Essanfälle. Gerade in Situationen, wo ich mal zu lange gefeiert habe oder wenig schlafe oder einfach alles zu stressig ist.
Mein Ziel ist es, kontrollierter zu essen und aus körperlichem Hunger heraus esse. Und ich möchte auf 60 Kilogramm kommen. Das wäre BMI 21 und ist perfekt für mich.
Hallo zurück,
Die Probleme kenn ich...der stress kommt und damit auch die Fressattacken..
auch ich bin in diese ES abgerutscht, hab aber mittlerweile rausgefunden, dass es nicht am essen liegt (mein Übergewicht mein ich), sondern, dass mein Essverhalten nur zur Kompensation diverser (Stress)situationen dient...
Was mir hilft in solchen Situationen: kurz stehenbleiben/hinsetzen und nachdenken - will ich das jetzt essen? Warum will ich das? Was genau bewirkt, dass ich das will?
Klappt nicht immer aber immer öfter
Und das trifft ja meist auf Leute zu, die abnehmen wollen, egal, mit welchem background.
eigentlich schreibe ich hier im forum nur noch in meinem club und sonst keine beiträge mehr. aber die langweile die ich grad hab trieb mich dazu bisschen im forum nachzulesen, und somit bin ich auf deinen beitrag gestoßen. muß ehrlich sagen was du sagst kommt mir mehr als bekannt vor.
fressanfälle aus kummer und stress waren bei mir 4 jahre an der tagesordnung.
alles begann ca. 2000/2001. mein onkel starb... hatte mehr stress wie sonstwas. 2001 lernte ich dann meinen schatz kennen. 2002 starb meine oma. und die streits in meiner beziehung spitzen sich zu. hab es dann geschafft von damals 53/57 kg auf 115kg hoch zu kommen. 2006 fing ich dann mit dem abnehmen an und hab nun wieder 65. bulimie ist bei mir zwar das falsche wort da ich nur 3x gebrochen hab. aber magersucht trifft es schon ganz gut.
ich steige pro tag mit sicherheit mehr wie 3x auf die waage, wenn 100g zuviel drauf sind esse ich nichts mehr und solche scherze. aber kaum ist stress ess ich einfach irgendwas. und danach paar tage dann nichts mehr weil ich panische angst vor dem zunehmen hab.
seit monaten versuche ich mein verhalten ohne arzt unter kontrolle zu kriegen. hab extreme nierenprobleme und auch kreislaufprobleme davon bekommen. bin nun seit gestern doch in ärztlicher behandlung. muß nun zum spezialisten nächste woche und man wird sehen wie es wirklich um meinen körper steht...
ich habe damit irgendwann angefangen nur noch dann zu essen wenn mein magen wirklich knurrt und vor hunger schon wirklich weh tut. ich also richtige magenkrämpfe bekomme. dummerweise knurrt er auch mal einen tag nicht, und wenn ich mir dann ein brötchen oder sowas rein zwinge plagt mich direkt das schlechte gewissen...
ich würde dir raten dir einfach mal das buch "gesund abnehmen" zu besorgen. da wird gesagt wieviel kalorien du zu dir nehmen darfst, was du an sport machen sollst usw. so nimmst du gesund und ohne körperliche probleme ab.
Erstmal danke für Deinen Beitrag! Deine Geschichte hat mich sehr berührt.
Ich sehe,dass wir viele Gemeinsamkeiten haben. Auf der einen Seite wünsch ich mir diese konsequenten Zeiten, (wo ich erst gegessen habe wenn mir der Magen knurrt und dann auch nur soviel, bis er nicht mehr knurrt)zurück,denn da fühlte ich mich wahnsinnig stark und selbstbewusst. Ich muss sagen, es wahr teilweise eine echt tolle Zeit. Andererseits, war ich auch total in meiner eigenen Welt gefangen und total zwanghaft. Jede Kalorie zuviel, deutete ich als absolutes Versagen und ich bestrafte mich. Entweder hab ich gefressen und ge****t oder ich hab mir abführmittel gegeben.
Ich hatte Angst allein zu sein, denn dann kam diese innere Leere und die Angst vor mir und dann hab ich gefressen. Also flüchtete ich und kam jeden Abend erst zum schlafen gehen nach Hause.(hab damals in einer kl. wohnung ´gehaust´. Damals war ich 18. Direkt nach der Arbeit bin ich in so ne art Jugendclub gegangen und hab auch Drogen genommen um die streikende Seele zu überhören. Das liegt jetzt alles 8 Jahre zurück und ich muss sagen, dass ich echt gekämpft habe. Auch wenn mir die einzelnen Stufen nicht bewusst waren, sehe ich jetzt beim zurückschauen eine lange Treppe unter mir. Ich würde gern wieder was von Dir hören. Wie es Dir geht und was du machst. Danke!!
Klar hörst Du von mir. schreibe gerne beiträge im forum.
was ich so mache? nun ich bin im moment für zwei wochen bei meiner besten freundin, und hoffe innerlich das sie mich aus meinem tiefen loch bisschen raus holt, da sie die einzigste ist die das wirklich schafft.
körperlich bin ich total am ende. sitze hier grad mit den größten nierenschmerzen die man sich vorstellen kann. voll das stechen und ziehen. hatte eigentlich heute den termin, den hab ich allerdings auf freitag verschieben müssen, und nun kann ich ihn wieder verschieben weil jemand aus meiner familie gestern abend gestorben ist, und ich von donnerstag auf freitag leider nach hause muss... also muss ich mich dummerweise noch etwas quälen. aber solange ich keinen sport mache, und nicht viel rum laufe und nur sitze oder liege geht das schon irgendwie. muss versuchen über die tage hinweg mehr zu trinken, und mir mal ne wärmflasche in den nacken zu legen damit das stechen dann mal für kurze zeit nach läßt.
am wochenende war party angesagt.
hatte voll den kartoffel-blumenkohl-auflauf gemacht, samt würstchen und nudelsalat. hatte den ganzen tag noch nichts gegessen und hab dann an dem abend 2 kleine mini-bockwürstchen gegessen gehabt, ca. 5 esslöffel von dem nudelsalat und 3 esslöffel von dem auflauf. dabei noch 2 kleine scheiben so baguette-brot. und auf einmal kam mir das alles wieder hoch und ich konnte paar mal rennen... der druck war mal wieder zu groß. mußte alles in paar std fertig haben, zimmer für die party machen usw... das hat mich alles wohl irgendwie so überanstrengt das ich das essen nicht wirklich drin behalten konnte. heute morgen zum frühstück das gleiche theater. und da hatte ich nur 1 lachsbrötchen und 1 kl stück gauda gegessen. muss echt mal sehen wie ich das wieder in den griff bekomme.
im moment fühl ich mich auch wie ein versager. wenn ich esse ohne das der magen knurrt hab ich ein schlechtes gewissen, und ich hab auch ein schlechtes gewissen wenn ich was gegessen habe und ich denke das es zuviel war, und es dann wieder 100g zuviel auf der waage sind. dabei ist das quatsch da ich nun 64 wiege.
Hey Maus!
Mann, ich bin echt schockiert von Deiner Geschichte!
So ein Horror-ein Todesfall nach dem anderem.Das ist echt finster!
Mein Beileid, das tut mir leid!
Ich habe Gott sei Dank noch nie so etwas erlebt. Ich glaube da würde mir auch der Magen umdrehen.
Also das mit dem erbrechen, ist ja nicht wirklich willentlich oder hab ich das falsch verstanden? Hast Du mal überlegt eine Magen-Darm-Spiegelung zu machen? Oder ist das in Deiner Untersuchung am Freitag schon mit drin? Durch den ganzen stress kann sich vielleicht auch ein Magengeschwür oder so entwickelt haben, was bewirkt, dass es dir so übel ist.
Ja, diese ****** Gewissensbisse kenne ich von damals auch.Besonders wenn mich jemand zum Essen gedrängt hat nur weil grad ne Mahlzeit angesagt war. ich hab sehr oft nen blauen Bauch gehabt, vom reinboxen.Oder ich hab dies auch besonders arg gehabt, bevor ich meine Periode bekam. Da verspürte ich kein Hungergefühl,fühlte mich ständig voll und hatte aber trotzdem ständig das Verlangen zu essen. Das ist echt übel.
Ich spreche deshalb in der Vergangenheit, weil ich aus der Magersucht raus bin und ich daß in dem Maße nicht mehr habe.Aber ich weiß wie du dich fühlst.
Hast Du schon mal daran gedacht, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen? Gerade auch um diese krassen Sachen zu verarbeiten,die du erlebt hast und erlebst?
Ich würd es Dir echt raten,denn mir hat es wahnsinnig geholfen. Ich habe die Hintergründe kennengelernt und habe gelernt zu verstehen.
Du bist echt ne gaaaanz liebe und ich hoffe, dass dieser Alptraum bald vorbei ist.