Im Club treffen sich Menschen, die über Abnehmen, Diät, Ernährung und alles, was damit zusammen hängt, plaudern möchten. Berichte, was Dich bewegt; lese, wie es anderen ergeht - auf Eurem gemeinsamen Weg zum Wunschgewicht. Gemeinsam sind wir stark.
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Hallo Mädels Hallo Jungs,
zuviele Kilo`s auf den Rippen zu haben bedeutet nicht nur ästhetisch nicht zur "Norm" zu passen oder gesundheitliche Risiken in Kauf zu nehmen. Es bedeutet auch dass die meisten von uns nicht gerade liebevoll mit sich selbst umgehen. Für mich hat mit der Entscheidung abzunehmen ein neuer eingreiffender Lebensabschnitt begonnen. Mit Sicherheit reicht es am Schluß nicht schlank zu sein. Ich muß mein Leben neu gestalten, neue Verhaltensweisen erlernen und eine gesunde Einstellung zu meinem Körper finden.
Ich würde diesen Thread gerne dazu benutzen mit allen über verschiedene Themen zu diskutieren. Natürlich bedeutet dies das man Sachen öffentlich macht die bisher nur in den eigenen Köpfen bestanden. Zum Glück ist das Internet aber anonym und wird einigen helfen offen zu sich selbst und zu anderen zu sein.
Ich würde mich sehr darüber freuen wenn wir hier zusammen auf neue Ideen und Denkweisen kommen würden.
Bitte bedenkt folgendes:
Jeder geschriebene Beitrag ist ein Geschenk an uns alle. Ich möchte nicht das hier Denkweisen oder Gedanken heruntergespielt oder belächelt werden.
Themen und Gedankenvorschläge:
Warum bin ich dick.
Welche Vorteile haben die vielen Kilo`s.
Verändere ich mich als Mensch wenn ich abnehme?
Viele Menschen definieren sich über das Aussehen- aber was macht einen Menschen zu dem was er ist?
Wie sehe ich mich, wie sehen mich die anderen ?
Wenn ich eine Weile nicht in den Spiegel schaue, verschwindet die Realität und ich fühle mich nicht dick. Ich weiß nicht es ist schwer zu beschreiben aber im Kopf scheine ich nicht dick zu sein ;-)
Mein Denken entspricht nicht meinem Körper... ich fühle mich nicht träge sondern beweglich und motiviert. Es wird Zeit das mein Kopf und mein Körper wieder zusammenpassen.
Ich habe immer wieder das Gefühl nicht die Person im Spiegel zu sein.
Vielleicht sollte ich erst lernen mich selbst so anzunehmen bevor ich es von anderen Personen verlange.
das wars erstmal... vielleicht erkennt sich ja jemand wieder oder mag meine Gedanken weiterführen?
zum schluß noch ein ängstlicher Gedanke:
Ich habe Angst das dieses Thema nichts für Euch ist und ich hier alleine schreibe.
Liebe Grüße
Simone
ich finde Dein Thema toll und kann mich voll und ganz darin wiederfinden. Auch ich fühle mich nicht dick wenn ich in keinen Spiegel schaue. An manchen Tage fühle ich mich so gut, daß ich völlig erschrocken bin, wenn ich mich beispielsweise beim Vorbeilaufen in irgendeinem Schaufenster sehe
Oft denke ich meine eigene Realität bezüglich meiner Figur entspricht nicht den Tatsachen, ich gehe dann z.B. in die Stadt und suche mir Sachen aus die ich anprobieren möchte bei denen mir jeder sagen würde, daß es nichts für mich ist in der Umkleidekabine kommt dann der - Effekt und ich frage mich in welcher Welt ich lebe.
Ich wiege seit 2000 über 70kg und seit 2002 über 80kg seit dem habe ich mich nicht mehr fotografieren lassen ich versuche immer nicht auf einem Bild aufzutauchen, weil ich die Realität nicht sehen möchte. Irgendwann bin ich dann zu schnell mit dem Auto gefahren und geblitzt worden als ich das Bild dann nach Haus bekommen habe bin ich fast ohnmächtig geworden als ich mein Doppelkinn gesehen habe !!
Ich denke wenn man dick ist versucht man sich unbewusst keinen Situationen auszusetzen die einem zeigen könnten wie dick man wirklich ist. Ich habe mal gelesen Gwyneth Paltrow würde immer nackt vor dem Spiegel essen damit sie nicht zunimmt, hat das mal einer versucht ich würde dann keinen einzigen Bissen runterkriegen !!
Eine Sache die man sich eingestehen sollte ist wirklich, daß wir nicht dick sind weil der liebe Gott meinte es müsste auch Dicke geben sondern weil wir eben gerne essen und uns nicht aussreichend bewegen. Ich schlage nur bei der Hausmannskost zu also nur einmal am Tag sonst bestimmt essen nicht meinen Tag ich esse kaum bis fast nie süsses und auch nichts zwischendurch, also wieso bin ich dick - weil ich ein faules Schw... bin ganz einfach. Seit dem ich mit der nackten Wahrheit gestellt habe gehts mir besser.
Ich habe um meine Diät möglichst lange durchzuhalten vor mich in Unterwäsche zu fotografieren und mir das in die Küche zu hängen - als Abschreckung !! Leider habe ich mich bisher noch nicht getraut das auch wirklich durchzuziehen.
Geht es Euch auch so, daß wenn Ihr Euch auf Fotos seht ihr denkt, neee das kann ich doch nicht wirklich sein, so dick sehe ich doch garnicht aus ???
Naja, ich war ja eher dick Aber warum? Ich denke mal, bei mir war´s so, daß ich schon immer pummelig war, damit zum Glück wenig Probleme hatte, und daher dachte "Ob ich nun ein bißchen dick bin oder ganz dick, ist dann auch schnurz!" Ich hab mich eindeutig gehen lassen.
Zitat:
Welche Vorteile haben die vielen Kilo`s.
Ich hab si immer als Ausrede benutzt, um irgendwelchen anstrengenden Unternehmungen aus dem Weg zu gehen - bin nämlich (ja, immer noch! ) stinkend faul. Jetzt muß ich mir was anderes einfallen lassen, wenn ich zu nem Wandertag eingeladen werde . Außerdem habe ich mich auf der sicheren Seite gefühlt, was Freundschaften anbetraf. Ich wußte, daß meine Freunde mich um meiner selbst Willen mögen - und nicht nur, weil sie mich schick finden und sich mit wir schmücken wollen. Wenn ich mich jetzt allerdings so betrachte, brauche ich mir in dieser Hinsicht aber auch keine Sorgen zu machen - so gutaussehend bin ich immer noch nicht
Zitat:
Verändere ich mich als Mensch wenn ich abnehme?
Ja, ich denke schon. Ich muß keine Witzchen mehr machen, um Peinlichkeiten zu überspielen - einige wundern sich darüber, daß ich weniger den "Klassenclown" spiele. Ich bin dynamischer geworden - körperlich wie auch charakterlich. Das erschreckt auch einige Leute.
Zitat:
Viele Menschen definieren sich über das Aussehen- aber was macht einen Menschen zu dem was er ist?
Sicher auch das Aussehen - aber eher in dem Sinne, ob jemand sich gehen läßt oder man ihm ansieht, daß er trotz seiner "Fehler" auf sich achtet. Eine eigentlich gutaussehende Frau, die entweder ungepflegt ist, oder auch fürchterlich aufgetakelt, ist mir auf den ersten Blick unsymphatisch. Ansonsten ist das eh Geschmacksache, denke ich. Wenn ich hier so einige Vergleichsbilder von Männern sehe (vielleicht kann ich das besser aus dem Bauch raus beurteilen, als bei Frauen), sind sie mir auf ihren "kräftigeren" Bildern fast symphatischer - vielleicht weil sie mir ählicher sind (huch, sehe ich mich auch noch als gemütliches Dickerchen zum Anlehnen?!?). Komisch, obwohl man doch annehmen müßte, daß sie die Selben geblieben sind (oder doch nicht? Siehe meine eigenen Zeilen hinsichtlich meiner Veränderungen...)
Zitat:
Wie lerne ich es mich selbst lieb zu haben.
Gute Frage. Kann ich nicht beantworten - ich mochte mich eigentlich immer selber
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Kann abnehmen zur Sucht werden?
Bestimmt - wenn man nichts anderes hat, bei dem man konstruktiv mitwirken kann und erfolgreich ist...Und wenn man sein eigentliches Ziel aus den Augen verliert, daß ja an sich so definiert sein sollte, daß man sich einen ansehnlicheren Körper, mehr Fitness und Lebensqualität wünscht und statt dessen irgendwann nur noch ganz wild drauf ist, Gewicht zu verlieren, schießt man an dieser Zielsetzung ja eindeutig vorbei und das Ganze bekommt krankhafte Züge, wie bei einem Drogensüchtigen - die haben sicherlich an ihrem Rausch auch nicht mehr so viel Spaß, machen aber trotzdem weiter...
In meinem Fall würde ich das Abnehmen eher als "Hobby" bezeichnen, da ich mich (auch jetzt noch) viel damit beschäftige. Ich finde es schon wichtig, daß man es nicht als belastend empfindet, sondern irgendwie verscht, Spaß dran zu haben und es als Herausforderung zu betrachten.
Zitat:
Verzeihe ich mir einen Fressanfall?
Klar! Was soll ich mich über etwas ärgern, was ich eh nicht mehr ändern kann?
Zitat:
Wie sehe ich mich, wie sehen mich die Anderen?
Da kommt ganz darauf an, ob ich mich gern habe (s.o.)
hallo Simönchen, ich bin 4Monsterbändigerin,36 Jahre und hab mir solche Fragen schon lange gestellt und mir selbst Antworten gegeben. Jetzt wo sich jemand dafür interessiert, möchte ich dir auch den Gefallen tun und sie beantworten.
Warum bin ich dick.
- weil ich immer ruhig sein sollte und mit vollem Mund meine Fragen nach Leben nicht so laut waren
- weil ich nie über mein Essen bestimmen durfte. Immer hiess es iss das nicht dann wirste noch fetter ess weniger oder sowas darfst du nicht essen. Jede Freundschaft brachte andere Essgewohnheiten, die ich mitgemacht habe um nicht alleine zu sein
- Jede Missachtung meiner Privatsphere endete in Hungerattacken, wo mir ein Brötchen für eine Woche reichte.
Als ich meinen Schatzi kennen und lieben gelernt habe, gab es Tütensuppen, Nudeln mit Margarine, selbstgemachte Pommes waren sehr billig zu kriegen und machten ein wohliges Gefühl im Bauch vor allen Dingen wenn mein Liebster Salat im Zucker ertränkt,
Currywurst Pommes Mayo, Hähnchennuggets, Schnitzel und anderes Fastfood dem Gemüse vorzog. Ich passte mich an. Aber nur vom Essen her von der Figur her entfernten wir uns.
- ich hab mich aufgegeben und nie für mich gekämpft wollte mich erst weghungern um nicht mehr missbraucht und ausgenutzt zu werden, hab dann mein Schatzi kennengelernt und es ist ins andere Extrem gegangen.
- hab mich schützen wollen vor jeglichen Übergriffen und als Dicke fühlte ich mich sicher. Es gab nur würg Kommentare und ich fühlte mich wohl so. Hatte ein Breites Kreuz und damit auch viel Möglichkeit viele Lasten noch zusätzlich zu tragen. Natürlich immer schön für andere und zur Belohnung wurden dann Fressfeste veranstaltet. Und ich dumme Kuh fühlte mich auch noch geschmeichelt. Wie krank war mein Hirn da. Jeder durfte mich so dick füttern wie es ihm passte. Und je mehr ich wog umso besser sahen meine Freunde neben mir aus. Natürlich rank und Schlank.
- ich hab immer zuviel gegessen. Immer bis zur Schmerzgrenze. Wollte mich immer fühlen.
Welche Vorteile haben die vielen Kilo`s.
- Ich hatte Ruhe vor allen, sie brachten es Schutz
- ich konnte immer mitessen, war ne Selbstbestätigung ich kann du nicht
Verändere ich mich als Mensch wenn ich abnehme?
Ich habe mich innerlich nicht verändert, aber meine Umwelt wurde aufmerksamer beim Abnehmen auf mich. Dafür holten mich immer Erinnerungen an Statements der Leute die mich vorher ablehnten ein. Ich hatte immer das GEfühl von elenden Lügnern umgeben zu sein und habe durch die Abnehmarien immer meine Freunde mit über die Wupper geschickt. Als zielstrebige alles erreichende wollten die mich nicht. Dann fingen die Selbstzweifel von vorne an und ich lernte neue Freunde kennen. Wieder das selbe Spiel.
Jetzt verändert mich meine Abnahme als Mensch enorm.
Ich gehe meinen Weg, abnehmen will ich und das ist meine Angelegenheit,
ich esse nur noch das was ich will, und in der Gesellschaft in der ich mich wohl fühle, keine Zwänge mehr*träum*
ich kann mir ErnährungsVorschläge anhören und nehme mir nur das was zu mir passt,
ich bin mir wertvoll und habe Ziele --------Meine Ziele----------------
ich will nicht vor die Hunde gehen, bin aber sehr empfindlich und vieles zieht mir den Boden weg, während der Abnahme.
ich liebe meine Monsterfamilie noch mehr als vorher und möchte mit meinem Bändiger unseren Kindern ein Familienleben bieten wo jeder Individuell seinen Platz und seine Berechtigung hat. Und das solange ich lebe. Jedes Kilo zuviel ist Selbstmord auf Raten------Ich will leben------
Viele Menschen definieren sich über das Aussehen- aber was macht einen Menschen zu dem was er ist?
Ich liebe die Farben und jede ist anders und so sehe ich die Menschen.
Mitleid empfinde ich für die Menschen, die sich über das Aussehen definieren.
Jeder arbeitet und gestaltet sein Leben aus. Jeder füllt es mit Aktivitäten und Passivitäten. Jeder hat andere Massstäbe oder Ziele die er erreichen will.
Leben und Leben lassen. Ich liebe Menschen mit Humor, Rücksichtnahme und Kreativität. Für andere sind andere Werte wichtig. Jeder ist ein Geschenk und bringen Bewegung in diese Welt. Jede Erfahrung ob gut oder schlecht prägen und verändern uns und zeigen neue Wege auf. Man verändert sich ständig.
Wie lerne ich es mich selbst lieb zu haben.
In meiner Ausbildung hatten wir einen Selbstfindungskurs. Dort habe ich mich gefunden. Ich musste mir einen Briefschreiben. Fand es erst total doof, aber als ich anfing war es leicht. Ich musste mich im Spiegel ansehen und mich begrüssen und mir einen schönen Tag wünschen. Fand ich albern, aber verblüfft war ich über die Freude mir in die Augen zuschauen und mir selbst etwas gutes zu wünschen. Ich musste einen Tagesablauf aufmalen in Uhrform und musste feststellen, das ich für mich ja keine Zeit hatte. Ich musste einen Berg erklimmen, einen Fluss überqueren und mich fallen lassen in die Arme meiner Begleiter. Ich hätte es mir nie zugetraut und hätte es nie erfahren wie gut es tut wenn ichs nicht probiert hätte. Ich musste auch Sachen, die ich am mir liebe auf einen Holztaler schreiben. Die kamen dann in eine Waagschale. Dann durfte ich Holztaler mit Sachen beschreiben, die ich nicht an mir mag. Und sie in die andere Waagschale legen. Und das Gleichgewicht war da. Dann musste ich die Holztaler stapeln nebeneinander und sollte drüber nachdenken, was ich an den Sachen verändern müsste, damit ich es an mir lieben würde und das auf der Rückseite schreiben. Erst wenn ich eine Weg die Rückseite beschrieben hatte durfte ich meinen Stapel damit erhöhen. Als alle Holztaler auf meinem ich liebe an mir Stapel waren. Wusste ich das ich nur was an mir ändern kann und kein anderer.
Nach diesem Seminar bin ich mindestens 2cm gewachsen und habe meinen Kopf höher getragen.
Klar haben es andere Leute geschafft mich wieder klein und unnütz zu kriegen. Aber in meinem innersten habe ich dieses Seminar bewahrt. Ich habe erst jetzt diese Seminar verarbeitet und alle Übungen in mein jetziges Leben mitgenommen. Ich bin mit mir im Reinen. Ich liebe alles an mir, der einzige Taler, den ich übrig habe ist der der vielen überflüssigen Kilos. Und an denen arbeite ich gerade.
Kann abnehmen zur Sucht werden?
Auf jeden Fall,
-wenn man nur Bestätigung bekommt wenn man eine Diät macht und es einige Zeit durchhält
-wenn sich das Leben nur noch um Kalorienzählen und Abwiegen dreht und alles auf der Strecke bleibt
-wenn man nur diätende Freundinnen hat und sich nicht abgrenzen kann
Verzeihe ich mir einen Fressanfall?
Einen Fressanfall verzeihe ich nicht nur, sondern ich geniesse ihn bewusst und hinterfrage warum ich das jetzt brauche. Ausserdem hilft mir sehr viel das Stellen von Fragen in diesem Forum, um mich nicht als einzigartig oder abartig zu fühlen. Dadurch kapiere ich Zusammenhänge, weil ich auch mal eine Erklärung für Phänomene bekomme. ERst wenn ich weiss was vor dem Fressanfall der Auslöser war.Erst dann kann ich was daran ändern. Ich werde mich nie wieder quälen und mich nach einem Fressanfall fertig machen. Es ist eine Sache zwischen mir und meinem Körper. Was mute ich ihm zu und was nicht. Die Konsequenzen muss ich ja auch tragen.
Wie sehe ich mich, wie sehen mich die Anderen?
Ich sehe mich jetzt als Heike,die .......
ihren Weg sucht und geht,
für alle Richtungen offen ist,
friedlich und respektvollen Umgang pflegt und erwartet,
jeden Tag geniest als wäre es ihr letzter,
gerne ermutigt und knuddelt (online)
auch geknuddelt wird (online) an dem anderen muss ich noch arbeiten,
immer auch an jeder schrecklichen Lage was gutes rauszieht (man muss nur genau suchen) also eine absolute Optimismusverbreiterin ist
einfach genialen 4 Monstern das Leben geschenkt hat (auch wenn ich dem Kind vor meiner Monsterfamilie keine Chance zum Leben gelassen habe)
sich immer abstrammpelt um nicht unterzugehen
einen Mann hat, der ihr zur Seite steht in guten wie in schlechten Tagen
100 Kilos abnehmen will um zu leben.
hofft ihren Schutzpanzer nie vermissen zu müssen
Wie andere mich sehen ist mir total schnurzpiepegal geworden*träum*
Die einen kennen mich, die anderen können mich...........das wäre schön.....aber noch ein weiter Weg, bis ich diesen Spruch wirklich leben kann.
Falls dieser Beitrag zu lang zu krass zu irgendwas ist, kann er ja jederzeit von der Administration gelöscht werden.
Geändert von Monsterbändiger (04.04.2006 um 10:57 Uhr).
@Simönchen:
Ich finde, dieser Thread ist eine tolle Idee von dir.
@Heike:
Ein sehr bewegender Beitrag.
Zitat:
Warum bin ich dick.
Weil ich mich zu wenig bewegt habe und zu viele ungesunde Sachen in mich reingstopft habe. Warum habe ich das getan? Weil ich (Seelen-)Trost brauchte und ihn auf andere Weise nicht bekommen habe. Angefangen habe ich mit dem vielen Essen, weil ich bewußt dick werden wolllte. Um mich zu schützen. Ich dachte, wenn ich dick (=häßlich) bin, läßt er mich in Ruhe.
Später habe ich dann immer mehr gegessen, um mich zu trösten. Wenn ich in der Schule mal wieder gehänselt wurde zb.. Immer dann wenn ich mich psychisch schlecht fühlte, habe ich mich mit ungesundem Essen belohnt.
Zitat:
Welche Vorteile haben die vielen Kilo`s.
Sie sind ein verdammt guter Schutzwall.
Zitat:
Verändere ich mich als Mensch wenn ich abnehme?
Ich glaube, im Grunde bleibe ich der selbe Mensch, bzw. der Mensch, der ich immer war, den ich aber nie rauslassen konnte.
Zitat:
Viele Menschen definieren sich über das Aussehen- aber was macht einen Menschen zu dem was er ist?
Das Aussehen ganz bestimmt nicht. Ein Mensch wird durch sein Handeln, sein Denken, seinem ganz persönlichen Charakter zu dem was er ist.
Zitat:
Wie lerne ich es mich selbst lieb zu haben.
Das wüßte ich auch gerne. Ich kann es bis heute nicht.
Zitat:
Kann abnehmen zur Sucht werden?
Ja, auf jeden Fall. Wenn es nur noch darum geht, noch 1 Kilo mehr und noch ein Kilo mehr abzunehmen.
Zitat:
Verzeihe ich mir einen Fressanfall?
Nur, wenn ich gute Ausreden hab, die mein Gewissen beruhigen.
Zitat:
Wie sehe ich mich, wie sehen mich die Anderen ?
Ich sehe mich selbst (noch) als zu dick an. Aber ich sehe auch jemanden, der etwas schaffen kann, was er sich vorgenommen hat.
Andere sehen in mir die dicke gemütliche immer fröhliche (wenn die hinter meine Maske sehen könnten...) Sandra. Mein Abnehm-Vorhaben wird von denen nur belächelt. Mein Freund ist da die große Ausnahme. Er sieht in mir wohl "einfach nur" seine große Liebe.