Hallöchen, habe hier im Forum diesen Text gefunden und gesehen, dass genau das ist was ich will: Essen wenn ich Hunger habe und aufhören wenn ich satt bin!!!Ich will nicht ständig ans Essen denken, sondern das Leben geniesen. Bisher habe ich weight watcher gemacht, auch abgenommen, aber in letzter Zeit (seit ein paar Monaten) häufen sich Fressattacken und co...sport lässt nach etc und die kilos kommen wieder....
Wer kennt das von euch?dieses Gefühl, dass sich das Leben nur och ums essend reht?Und wer hat Lust dem den Kampf anzusagen????
Ich denke das Konzept unten ist der Schlüssel zum abnehmen, dazu gehört auf jeden fall noch gesunde ernährung, aber ich denke mal keine verbote.
wer hat lust mitzumachen???einfach mal einen zeit lang auszuprobieren, nciht mehr nur bestimmte dinge essen, sondern das was man möchte, aber eben aufhören wenn man satt ist und nur essen wenn man Hunger hat???
Meldet euch, ich freue mich.
PS; habe mir noch ein Buch bestellt: Essen als Ersatz! da geh es auch darum Fressanfälle zu verstehen etc...es müsste die Tage ankommen

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Einleitung
Wer abnehmen will der darf nicht hungern. Hunger ist der größte Feind des Abnehmenden. Damit ist aber der Hunger gemeint, der sich schleichend bei extremer Unterernährung aufbaut und in Verbindung mit falscher Ernährung zu Fressanfällen führt (Crash-Diät). Dagegen ist ein gesundes Hungergefühl zeitlich deutlich vor der nächsten Mahlzeit ein wichtiger Parameter zum Einregeln der Abnahmeleistung. Strikt eingehaltene Essenszeiten und gleichmäßige Nahrungsmengen (also nicht heute Mittag Berge und morgen Mittag Miniportionen) werden dabei vorausgesetzt.
Die Regelung der Abnehmleistung über das Hungergefühl
Um abzunehmen muss ich weniger essen als ich verbrauche. Woher weiss ich aber nun, dass ich nicht zuviel esse, wenn ich keine Kalorien oder Fettpunkte zählen möchte? Dies sagt mir mein Hungergefühl.
Das Hungergefühl ist also der Indikator dafür ob und wie viel ich gerade abnehme. Genauer gesagt ist es der Zeitpunkt vor einer Mahlzeit an dem das Hungergefühl einsetzt. Es versteht sich, dass diese Methode nur funktioniert, wenn die Essenszeiten genau eingehalten werden. Die Portionsmengen der einzelnen Mahlzeiten nun so wählen, dass man entsprechend früh wieder Hunger bekommt. Wie früh, das hängt davon ab, wie hoch die Abnahmeleistung sein soll und ob man dann ess-gefährdet ist (Essen ist in Reichweite) oder sorglos Hunger schieben kann (kein Essen in unmittelbarer Reichweite, keine Langeweile, keine Kollegen mit Schokischubladen, …).
Die Theorie: wenn ich pünktlich zu allen Mahlzeiten Hunger bekomme, dann ist das wohl der erstrebenswerte Zustand für das Gewichthalten. Vorsicht: Hunger nicht mit Appetit verwechseln. Sollte ich essen ohne Hunger, dann nehme ich wahrscheinlich zu. Zur Gewichtsabnahme muss ich also dafür sorgen, dass ich schon eine gewisse Zeit vor der geplanten Mahlzeit Hunger bekomme.
Ziel ist es also, einen Hungerzeitraum vor den jeweiligen regelmäßigen Mahlzeiten einzurichten. Wie lang muss nun dieser Hungerzeitraum sein und muss er vor jeder Mahlzeit stattfinden?
Dazu ein Beispiel: während meiner Abnehmphase hatte ich einen Hungerzeitraum vor dem Mittagessen von etwa 2 Stunden. Das heißt, um 10 Uhr knurrte mein Magen, um 12 Uhr gab es das Mittagessen in der Kantine. Diese 2 Stunden Hunger konnte ich leicht überstehen weil kein Essen in Reichweite war (mein Bürokollege hat den Schreibtisch nicht voller Süßigkeiten). Nachmittags um 16 Uhr kam ich nach Hause und aß eine Banane als Zwischenmahlzeit. Ich hätte die Zeit bis zum Abendessen um 18 Uhr sonst niemals unbeschadet überstanden.
Wie viel Hungerzeitraum insgesamt für den Tag muss ich mir denn nun einrichten? Nun, das hängt von der gewollten Abnehmleistung ab. Nach ein paar Wochen Gewichtsaufzeichnung sieht man sehr schnell, wie hoch sich der Gewichtsverlust bei welchem Hungerzeitraum einstellt. Hier muss man dann eventuell nachregeln. Aber Vorsicht, nicht zu forsch angehen, ein halbes Kilo pro Woche ist verträglich. Bei mehr lauft ihr in Gefahr einer Unterernährung inklusive der berüchtigten Fressanfälle.
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