Hallo.
Ich bin zwar noch nicht fertig mit der Abnahme, aber es fehlen noch die letzten 8kg, dann habe ich die geplanten 45kg zu meinem Wunschgewicht von 75kg geschafft. Das wird wohl so etwa in 10 Wochen erreicht sein, wenn nichts dazwischen kommt

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Jetzt kommt die Zeit, sich langsam mal Gedanken zu machen, wie ich das erreichte auch halten kann. Wieder zunehmen ist KEINE Option. Dazu habe ich mich nicht ein Jahr lang kasteit. Dann hätte ich mir die Arbeit sparen können.
Klar, alte Gewohnheiten sind passé.
Abnehmen ist, so denke ich, wohl noch leichter als halten. Beim Abnehmen (ich zähle Kalorien) muss "einfach" die zugeführte Menge geringer sein als die verbrauchte. Ob der Unterschied jetzt 300, 400 oder 800Kcal sind, ist im Prinzip einerlei.
AAAABER jetzt muss es ja genau stimmen. Die Kcal Zahl muss exakt der verbrauchten Energie entsprechen. Und das bedeutet, noch exaktere Kontrolle, auch wenn man jetzt etwas mehr essen darf.
Da ja lt. statistischen Erhebungen nur 5-10% der abnehmwilligen Erfolgreich sind, und als Erfolg alle gezählt werden, die innerhalb von 5 Jahren nach der Abnahme maximal 50% des verlorenen Gewichtes wieder zugelegt haben, findet man im Netz nur sehr wenig Ratschläge.
Ich plane meine Zeit danach ebenso sachlich und ohne irgendwelche "Zaubertricks" alleine mit den Mitteln der Logik und der Vernunft anzugehen. Also keine Gurus, keine Hexen-Diäten, kein Atkinson, sondern einfach nur die Kcal zuführen, die ich verbrauche, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Hierzu vorab eine Ausschwingphase, und eine Rechenphase.
Wer hat Lust, sich auf diese Art und Weise zu beteiligen?
Ich plane die Balance in mehreren Schritten.
1. Schritt: Bestimmung des eigenen und exakten Kalorienverbrauches.
2. Schritt: Aufbau der Ernährung, mit allen Ausnahmen und mit langfristigen Grenzsetzungen.
3. Schritt: Langfristige Kontrolle
4. Schritt: Notmaßnahmen bei Schwankungen
Ich bin jetzt, obwohl ich mein Zielgewicht noch nicht erreicht habe, bei Schritt 1.
Das bedeutet, dass ich im Moment anfange zu protokolieren, wieviel Kcal ich zur Zeit zuführe und wie sich das Gewicht verändert. Dies will ich mindestens 6 Wochen protokolieren. Daraus kann ich dann meinen durchschnittlichen Kcal Bedarf ermitteln, der für mich persönlich genau stimmt.
Schritt 2:
Ich baue mir einen Ernährungsplan auf, der etwas unterhalb meiner benötigten Energiemenge ist. Die gesparte Menge sollte in der Größenordnung zwischen 1000 und 3000Kcal pro Woche liegen. Diese werden dann für Leckereien, Süssigkeiten, Kuchen, mal Schnitzel mit Pommes und ähnliches verwendet. Wenn ich z.B. von einem Grundkonsum von 2400Kcal pro Tag ausgehe, wären das pro Woche 16.800Kcal. Wenn ich dann nur 14.000 einplane für die Grundernährung, hätte ich 2000Kcal pro Tag und noch 2800 für besondere Fälle. In einem 2. Schritt werden von diesen 2800 Kcal auch immer ein wenig eingespart für Urlaub und andere Eventualitäten, bei denen man nicht oder nur kaum vernünftig rechnen kann.
Schritt 3:
Das Gewicht stetig kontrollieren und sich Obergrenzen sowie Untergrenzen setzen. Diese sollten ausserhalb der normalen Schwankungen sein, jedoch nicht so hoch, damit man diese noch zügig abbauen kann. Ich denke +/- 3,5kg ist ein guter Richtwert. Falls dieser Über oder Unterschritten wird, kommen wir zu
Schritt 4:
Notfallprogramme.
Hierzu gehört ein Diätprogramm, geeignet um 5 kg in einem Monat abzubauen sowie ein weiteres Diätprogramm, geeignet 5kg auch wieder aufzubauen. Dieses muss ohne Aufwand von heute auf morgen anstartbar sein.
Etwas unschlüssig bin ich noch, was die Ausschwingphase angeht. Von heute auf morgen wechseln würde ja unweigerlich zu einer Gewichtszunahme führen, alleine schon deshalb, weil man ja mehr Volumen zuführt. Ich sehe momentan 3 Alternativen:
1. Langsames Ausschwingen:
Ab erreichen des Gewichtes die Energiezufuhr täglich um 100Kcal erhöhen, bis man die gewünschte Zufuhr erreicht hat.
2. Hochschnellzen lassen
Etwas 1-2kg unter dem Zielgewicht gehen, um dann zu wechseln, so dass man genau eine Punktlandung hinlegt
3. Energiereicher essen
Die energiearmen Nahrungsmittel gegen energiereichere wechseln, um so bei gleichen Volumen mehr Kcal aufzunehmen.
Oder eine Mischung aus alle dem.
Wer hat Lust, sich da mit zu beteiligen? Wer hat noch weitere Ideen? Vorschläge?
Gruß
Thomas