Hallo ihr Lieben- bekannte oder unbekannte Gesichter.
Bin wieder hier.
Pendel mich ein und merke gerade, dass ich dabei doch ein wenig moralische Unterstützung brauche. Auch wenn ich jetzt deutlicher weniger Zeit habe als zu Tagebuchzeiten, ab und an rein schauen, schaff ich bestimmt.
Möchte nicht in meinem Tagebuch weitermachen- das Kapitel ist hoffentlich für immer abgeschlossen.
Was in meinem Tagebuch ganze Seiten füllt, hier einmal kurz gesagt.
Am 15.3.04 habe ich den Kampf gegen 167 schwere Kilos aufgenommen.
Auch wenn viele sagen würden, dass ich noch viel zu dick bin, fühle mich mit meinen hart erkämpften 85 bis 88 kg pudelwohl.
Diesen Spielraum habe ich mir gesetzt und um ganz ehrlich zu sein, mein Arzt würde böse schimpfen, wenn ich jetzt noch weiter abnehme.
Im Juni diesen Jahres erschein die 85 auf meiner Waage, ein unglaubliches Gefühl. Merkte aber schnell, dass mein Körper anfängt zu streiken, sobald die Nadel weiter nach unten rutscht.
Wo liegt eigentlich mein Problem? Gute Frage! Die Balance zu halten ist so wahnsinnig schwer. Meist wechseln sich bei mir "gesunde-" und "fress"- Tage ab. Dabei will ich das eigentlich nicht. Ich möchte mich die ganze Woche über vernünftig ernähren, gesund leben und mir immer etwas Schönes gönnen können.
Und heute war es dann wieder soweit. Obwohl ich heute Abend ein so leckeres essen für meinen freubnd und mich plane, war ich schon diverse
Male am Naschschrank. Dabei will ich eigentlich gar nicht. Reines Langeweilefuttern.
Mist, da dachte ich mir, hier muss ich wieder her, da findet sich Jemand, der mir den Kopf wäscht