Hi!
Ich bin zwar sicherlich noch nicht ganz zufrieden mit meinem (optischen) Ergebnis, aber rein von den Zahlen her habe ich mein Ziel wohl erreicht. Was ich noch vor habe, steht wie alles in meiner Sig.
Jetzt mal kurz zu dem "wie": Bei mir hat es durch eine Ernährungsumstellung gut geklappt. Ich habe 5 Monate lang darauf geachtet, nicht mehr als 30g Fett am Tag zu mir zu nehmen. Dazu noch viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte und damit hat sich die Ernährungsseite. Ich habe bis heute meine Ernährung beibehalten, achte aber nicht mehr so strikt aufs Fett - ich ernähre mich (meiner Meinung nach) einfach gut und ausgewogen. Sonntagnächtliche Fressorgien in amerikanischen Schnellrestaurants gehören für mich jedenfalls zur Vergangenheit an – obwohl ich immer noch sehr gerne Fritten essen. In Maßen eben.
Das ist jetzt nocht nicht alles: Zur Ernährung kam bei mir noch Bewegung hinzu in Form von Kraft und Ausdauertraining: Zu beginn bin ich Rad gefahren (an Laufen war bei mir nicht zu denken). Seit November 04 laufe ich auch. Mittlerweile 10km unter 60 Minuten - ist aber noch ausbaufähig. Man kann sagen, dass ich nun seit fast 8 Monaten 4-6 mal Sport pro Woche mache.
Das Sind jetzt mal meine beiden praktischen Punkte, wie ich abgenommen habe: dauerhafte Ernährungsumstellung (keine zeitlich begrenzte Diät) und Bewegung. Beides gehört imho untrennbar zu einem gesunden und entspannten Leben zusammen. Nur wer sich ausreichend bewegt, muss nicht jedes Knäckebrot dreimal umdrehen oder irgendwelche Punkte zählen, ohne es essen zu "dürfen".
Es gibt aber noch ein paar andere, viel grundlegendere dinge, um eine gewichtsreduktion erfolgreich zu meistern – ich glaube daran, dass man diese dinge braucht, unabhängig, mit welcher methode man zum ziel kommen will:
1. Einsicht
Nur wer von sich aus zur einsicht kommt, dass man zu "dick" ist und dadurch NUR nachteile hat, wird abnehmen (nachteile im sinne von kurze lebenserwartung, optik, trägheit, unsportlichkeit, fehlende lebensqualität)
2. Wille
Nur wer diese einsicht und sein ziel abzunehmen zu einem eisernen willen (im positiven) kanalisieren kann, wird auch mal harte tage durch stehen. du musst es einfach WOLLEN mit jeder faser deines körpers.
3. Loslassen-können
Wer nur ständig dran denkt "mein gott, ich kann nie wieder so essen wie früher....nie mehr schlemmen, genießen......" kann vielleicht kurz ein paar kilo abspecken, wird die dann aber wieder drauf fressen. ihr müsst euren bisherigen lebensstil loslassen. habt keine angst davor lebensqualität zu verlieren: im gegenteil, man bekommt soviel mehr! man muss einfach kapieren, dass lasagne nicht dadurch besser wird, dass man sich die ganze auflaufform ins gesicht schmeißt. essen um zu leben...nicht umgekehrt
4. SPAß & Lockerheit!
Hört sich krank an, aber mir haben die letzten 7-8 Monaten unglaublichen spaß gemacht. ich habe gesehen, was ich erreichen kann, was mich zu einem ganz neuen selbstwertgefühl gebracht hat. Frei nach dem Motto: Ich will? Ich kann!
Wer aber keinen Spaß bei der Sache hat und sich ständig nur geißelt und sich selber fertig macht, weil er jetzt doch mal im restaurant das sahnepfännchen oder was gegessen hat wird krank, bekloppt oder noch dicker.....das muss echt nicht sein. man muss auch mal damit leben können nicht ganz perfekt zu sein. jeder hat seine stellen, die er aus welchen gründen auch immer nicht mag.....seien das schenkel, hintern, bauch. wenn ich dann hier beiträge von mädels lese, die 54kg bei bei 1,70m wiegen und wegen ihrer schenkel nochmal 10kg abnehmen wollen halte ich das für mehr als bedenklich. (aber körpergefühl- und wahrnehmung könnte eigentlich ein eigener punkt sein - und wenn ich mirs recht überlege ist das selbstwertgefühl auch nochmal ein punkt.....ich sollte doch noch irgendwann mal ein buch schreiben

)
Das wars auch schon von mir – war alles einfacher als ich dachte. Und eins ist garantiert: ich bin die faulste s*u in der nördlichen hemisphäre: wenn ich es kann, kanns jeder. in diesem sinne frei nach douglas adams: KEINE PANIK!
edit: ich könnte mich ja tot lachen: daMAil 14,56: SchokoEla kam und sprach: "So kommet und lasset uns hören von euren Methoden. Aber hütet euch vor dem überschwänglichen und schwatzhaften Wort und postet keine Romane, sondern fasset euch kurz und lasset uns teilhaben an der Quintessenz eurer Lehren." daMail vernahm die Aufforderung und schrieb. Und als er geschrieben hatte und sein Werk betrachtete, ward er sich zwar nicht sicher ob es gut ward, aber er ward sich gewiss, dass er einen Roman geschrieben hatte.
sry Leute...hab mich in einen rausch getippt - sowohl im beitrag, als auch im edit LOOOOOOOOOL