Hi!
Ja, es hat mich - zwangsläufig

- verändert. Ich habe einen anderen Bezug zum Essen bekommen. Für mich gibt es jetzt 2 verschieden Arten von Essen: "Alltagsessen" und "Sonntagsessen", so wie ich die Fahrt zur Arbeit im Auto "nebenbei" mache, das Sausen über schöne Strecken im gleichen Auto aber wiederum genieße, esse ich im Alltag "nebenbei" und genieße das Besondere. Ich bin in dieser Hinsicht kein "Kick-Junkie" mehr
Mein Körpergefühl hat sich auch verändert, man merkt schon, daß man leichter ist und einem Vieles leichter fällt. Das erstaunt mich immer wieder *g* - allerdings finde ich die "Nebenwirkung", daß mir beim Reiten und beim Sitzen auf einer harten Fläche der Hintern weh tut, nicht so klasse, aber unerheblich
Meine Kleiderauswahl hat sich auch verändert. Wo ich noch vor ein paar Monaten in der Herrenabteilung nach der weitetsten Klamotte gesucht habe, die ich finden konnte, hab ich mir inzwischen ein paar Sachen gekauft, die man grob als "figurbetont" bezeichnen kann und fühle mich darin sogar ziemlich wohl
Ich stelle fest, daß ich so langsam in der "breiten Masse" untergehe. Ich merke, daß immer weniger Blicke auf mich geworfen werden, weil ich nicht mehr so auffalle. Ich finde das i.O. so (kann mich auch anders profilieren *ggg*), aber das ist ne Sache, die sich manche Leute, die ausschließlich wegen ihres Aussehens abnehmen wollen, vor Augen halten sollten. Man fällt WENIGER auf, nicht MEHR. Ich kann mir vorstellen, daß das ziemlich enttäuschend sein kann, wenn man das anders erwartet hatte. Schlank sein, heißt
nicht schöner, interessanter oder liebenswerter sein. Es heißt in der Regel nur "normal" sein.
Liebe Grüße, Olli
Edit: Ich bin über mich selbst erstaunt, was ich schaffen kann, wenn ich es nur will. Aus diesem Grund habe ich mir vorgenommen, nächstes Jahr um diese Zeit das Rauchen aufzugeben

Hoffentlich klappt das genauso gut!