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16.03.2010, 08:38
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #1
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ist zufrieden
Registriert seit: 10.2008
Ort: Yogyakarta (Indonesien)
Beiträge: 1.150
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Als ich mich hier angemeldet hab, hab ich die üblichen Daten fürs Profil angegeben. Vor allem Startgewicht und Zielgewicht sind ja wichtig, auch damit man sich einen Gewichtsticker einrichten kann. Aber was ist denn mein Zielgewicht? Ich hab da am Anfang erst mal 65 kg hingeschrieben – das hatte ich mal, sogar mal einige Kilo weniger. Aber eigentlich konnte ich mich gar nicht festlegen. Ich hatte schon einige Jahre Übergewicht, das Normalgewicht lag für mich vom Gefühl her in grauer Vergangenheit. Ich konnte nicht festlegen, was nun genau ein angenehmes Gewicht wäre. Und außerdem hab ich mein Gewicht nicht immer regelmäßig kontrolliert und aufgeschrieben, so dass ich gar nicht für alle Perioden meines Lebens so genau weiß, wann ich wie viel gewogen hab.
Ich hab mir dann während des Abnehmprozesses (hab bei 92 kg angefangen) erst mal einfach ganz grob gesagt, dass ich irgendwo zwischen 60 und 70 kg landen will. Bei welchem Gewicht genau, wird sich schon irgendwie ergeben.
Gestern war es nun soweit: Meine Waage hat 70 kg angezeigt. Ich bin also an der obersten Grenze meines Zielgewichtspielraums angelangt. Und jetzt? Wie geh ich vor? Wie finde ich denn nun raus, was mein „Wohlfühlgewicht“ ist?
Was ich mir unter dem Wohlfühlgewicht vorstelle, ist, dass ich 1. mich eben wohl fühle, d.h. mich selber leiden mag; und 2. das Gewicht gut halten kann, ohne mich ernährungsmäßig ständig extrem eingeschränkt zu fühlen.
Im Moment bin ich zwar mächtig stolz auf den bisherigen Abnehmerfolg, aber noch nicht 100%ig mit meinem Körper zufrieden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine weitere Abnahme nötig ist, oder ob ein bisschen Straffen usw. durch mehr Sport vielleicht auch schon ausreicht. (Ich mache zwar bisher schon Sport, aber die Regelmäßigkeit stellt sich erst langsam ein.)
Es würde mich interessieren, ob noch mehr von euch diese Unsicherheit im Bezug auf das Zielgewicht erleben oder erlebt haben, und wie ihr damit umgeht. Und an die, die es schon hinter sich haben: Wie kam der Beschluss „so bleib ich jetzt’? Habt ihr euch einfach irgendwann wohl gefühlt, und das war’s dann? Oder ging’s erst mal hin und her und hat sich dann eingependelt? Oder wie war es sonst?
Ich freu mich auf eure Antworten.
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17.03.2010, 10:52
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #2
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ist zufrieden
Registriert seit: 10.2008
Ort: Yogyakarta (Indonesien)
Beiträge: 1.150
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AW: Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Sagt mal, hat hier wirklich keiner was zu zu sagen? Oder hab ich’s vielleicht im falschen Unterforum gepostet? Ich war mir unsicher, wo es reinpasst.
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17.03.2010, 21:53
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #3
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MARATHONI
Registriert seit: 01.2008
Ort: Köln
Beiträge: 6.745
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AW: Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Die meisten sind hier ja mit abnehmen beschäftigt und nicht mit dem Halten oder Wohlfühlgewicht.
Ne, im Ernst, ich habe auch keine Ahnung, wann mal gut ist. Mich stört noch mein Bauch. Beine und Arme sind ok so, durch Sport läßt sich wirklich eine Menge straffen. Das Dumme ist nur, beim Laufen wird selten der Bauch gestrafft und regelmäßige Sit-Ups kriege ich nicht hin.
Unter dem Strich hänge ich jetzt seit fast 1 1/2 Jahren zwischen 71 und 73kg fest. Wohlfühlen tue ich mich schon, aber irgendwie... Weniger wäre mir dann doch oft lieber.
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18.03.2010, 05:08
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #4
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ist zufrieden
Registriert seit: 10.2008
Ort: Yogyakarta (Indonesien)
Beiträge: 1.150
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AW: Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Zitat:
Zitat von Kassy77
Die meisten sind hier ja mit abnehmen beschäftigt und nicht mit dem Halten oder Wohlfühlgewicht. 
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Ist schon klar.  Als ich noch Übergewicht hatte, war’s mir auch ziemlich egal, ob’s nun am Ende 70 oder 65 kg werden, Hauptsache überhaupt abnehmen.
Aber andererseits: ich hab bei ziemlich vielen im Tagebuch am Anfang ebenso unsichere Angaben wie bei mir gesehen, also so was wie: erst mal bis zu dem-und-dem Gewicht kommen, dann seh ich weiter. Also denk ich mir eben, von diesen Leuten müssen doch einige auch inzwischen so weit wie ich sein, und haben vielleicht ähnliche Schwierigkeiten.
Ich find es für mich schon ziemlich wichtig, da einen vernünftigen Richtwert zu finden. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich negative Erfahrungen gemacht hab. Vor ca. 15 Jahren hatte ich schon mal eine schlanke Phase. Während der Zeit war ich ständig unzufrieden, weil ich unbedingt unter 60 kg wollte, aber meistens so zwischen 60 und 65 kg schwer war. Nur ab und zu waren es mal 59 kg. Ich war da also jahrelang echt schlank, fand mich aber immer zu dick, weil ich einen unrealistischen Richtwert für mich festgelegt hatte. (Ich bin 1,74 m groß, 60-65 kg ist also eigentlich auch schon echt okay!) Und so was soll mir jetzt auf keinen Fall wieder passieren!
Im Moment ist es so, dass ich manchmal in den Spiegel guck und denke: ich seh doch klasse aus, ich brauch nicht weiter abzunehmen. Aber manchmal ist es genau das Gegenteil, da find ich, dass ich immer noch dick, speckig und untrainiert ausseh. Die Idealvorstellung wär natürlich, dass ich irgendwann jederzeit in den Spiegel gucken und mich einfach perfekt finden kann. Aber das ist ja Käse, so was passiert nicht. So funktioniert die menschliche Psyche einfach nicht. Ich werd immer was an mir auszusetzen haben.
Ich denk aber, wenn ich n vernünftigen Richtwert hab, wird sich diese ständige Selbstkritik beim Blick in den Spiegel in Grenzen halten. So ne Zahl hat eben auch seine Auswirkungen auf die Psyche. Und wenn ich weiß, dass ich laut Waage meinem festgelegten Wunschgewicht entspreche, werde meinen Körper einfach eher akzeptieren können. Und das ist für mich das wichtigste bei der Sache – mich selber auf Dauer okay finden. Perfekt werde ich nie sein, und wie mich andere sehen, kann ich eh nur sehr begrenzt beeinflussen.
Nur, wenn ich den Richtwert einfach irgendwie willkürlich festlege, funktioniert dieser psychologische Trick natürlich nicht. Die Festlegung muss schon Sinn machen und seine Gründe haben. Also bleibt das Problem: wie leg ich’s bloß fest?!
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19.05.2010, 13:51
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #5
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Slowly but steady ;)
Registriert seit: 01.2010
Ort: Bayern
Beiträge: 532
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AW: Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Hey,
also ich glaube das Wohlfühlgewicht definiert sich durch vieles, aber was noch wichtiger ist, ist das Du ein vernünftiges Gewicht hinterher auch mit wenig Mühe halten kannst. Was bringt es Dir wenn Du jetzt auf z.b. 60 kg abnimmst, das aber nur mit grossen Entbehrungen hinterher halten kannst? Das würde ich persönlich als ziemlich einschränkend in Sachen Lebensqualität betrachten. Wenn Du meistens eh schon mit Dir zufrieden bist, dann würde ich sagen, halte Dein Gewicht jetzt, mach noch ein bisschen mehr Sport und such Dir jeden Tag eine art Lieblingskörperteil von Dir aus und schreib Dir auf was Du daran so toll findest.
Vor der Schwangerschaft hab ich das auch so gemacht  und ich war absolut Glücklich damit denn so konnte ich selbst Tage an denen ich mich prinzipiell fett und hässlich gefunden habe gut verkraften - denn da war ja immer ein Körperteil das ich trotzdem toll gefunden habe ^^.
Viel Glück
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20.05.2010, 08:53
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Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest? Beitrag #6
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ist zufrieden
Registriert seit: 10.2008
Ort: Yogyakarta (Indonesien)
Beiträge: 1.150
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AW: Zielgewicht ausbalancieren: wie lege ich mein Wohlfühlgewicht fest?
Danke für deine Antwort.
Es ist ja schon eine ganze Weile her, dass ich die Sache mit dem Wohlfühlgewicht gefragt hatte. Inzwischen hab ich weitere 4,5 kg abgenommen. Weniger erfreulich ist, dass außerdem der Sport im Moment wegen eines Lendenbruchs Sport erst mal abgesagt bzw. sehr eingeschränkt ist.
Im Moment denk ich, am besten bemühe ich mich erst mal, zu bleiben, wie ich jetzt bin. Seltsamerweise hab ich die 4,5 kg relativ leicht abgenommen, ohne meine Ernährung als besonders entbehrungsreich zu empfinden. Aber ich denke, jetzt reicht’s echt langsam, weiter abnehmen will ich jetzt gar nicht.
Weitersehen kann ich dann wohl erst, wenn ich irgendwann in ein paar Monaten wieder Sport machen kann.
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