Hallo Anouk, danke für deine PN - leider kann ich dir noch nicht dort antworten, da ich noch zu neu hier bin. Deswegen antworte ich dir hier.
Ja die Sache mit dem Stoffwechsel. Ist schwierig so zu erklären. Aber suche im Netz mal gezielt nach Stoffwechselaufbau - oder -aufbaugruppe (gibbet glaube ich auch Foren, die sich damit beschäftigen). Ich versuche dier mal zu erklären, wie ich das verstanden habe.
Also, nach einer langen Abnehmphase mit Kalorienzufuhr im Grundumsatz oder sogar im Defizit (heißt auf deutsch, du hast weniger gegessen als dein Körper ohne Bewegung verbraucht, oder im Vergleich zur Kalorienaufnahme zu viel Sport gemacht), fährt der Körper auf Sparflamme. Er lernt mit wenig auszukommen und bunkert ein, was er kriegt. Das bedeutet, du fährst nach und nach deinen Grundumsatz runter und dein Stoffwechsel kommt zum Erliegen. Jetzt beschließt du, Ende der
Diät. Dein Körper freut sich ein zweites Loch in den A.....

, dass endlich Nahrung kommt (und wenn es nur 100 oder 200 kal mehr sind)und bunkert ein, was er kriegen kann. Folge: Gewicht geht hoch. Der gefürchtete JOJO lässt grüßen. Du meinst du ist normal, kontrolliert und gesund. Dein Körper empfindet das kleine bißchen mehr an Kalorien als Schlaraffenland. Und Schritt für Schritt kommt ein kg nach dem nächsten dazu.
So, wenn man diesen Teufelskreis durchbrechen will, dann helfen ein paar kleine Tricks und ein bißchen Wissenschaft. Nach ca. 3 - 5 Tagen schaltet der Körper auf Sparflamme und alarmiert allen Organen eine Hungersnot. Leider sind wir alle bestrebt, ganz schnell ganz viel abzunehmen. Aber genau das ist falsch. Man muss essen um abzunehmen, nicht hungern, damit er nicht in die Versuchung kommt, runterzufahren. Ich bin auch ein so ungeduldiger Mensch, deswegen mache ich es so, dass ich mir in der Woche alles verkneife und genau nach Plan (Sis) lebe, aber am Wochenende (also nach 5 Tagen) gebe ich meinem Körper mehr, mehr Kalorien, größere Portionen. Er denkt dann, ah doch keine Hungersnot und lotet sich wieder ein, schaltet hoch. Sonntags ab Mittags fahre ich schon langsam wieder runter auf den Wochenplan und nutze, dass mein Stoffwechsel vom Samstag noch auf Touren läuft. Ich nehme montags bis freitags ca. 2-2,5 kg ab, übers Wochenende ca. 1 wieder zu - dann bleibt immer noch ein resprektables Ergebnis von 1 - 1,5 kg übrig. Ein richtiger Stoffwechselaufbau nach einer langen Diät erfordert allerdings etwas striktere Maßnahmen (wenn er einmal versaut ist). Da frag am besten mal Bodybuilder oder richtige Sportler. Die machen die ganze Woche auf Eiweiß und am WE refeed-days, um die Kh-Speicher wieder zu füllen. So bauen sie nach und nach Muskeln auf. Aber an den 2 kh-Tagen am WE eben nicht. So ähnlich funktioniert das mit dem Stoffwechsel.
Fährst du den systhematisch runter, wirst du irgendwann nur noch einen Apfel am Tag zu dir nehmen und nimmst kein Gramm mehr ab. So war es bei mir vor 15 Jahren. Auf diese Art und Weise kann man mit 90 kg auf den Rippen verhungern, weil dann der Körper Schutzmechanismen einschaltet und garkeine Nahrung mehr will (er betrachtet die sooo lange entzogene Nahrung dann als Fremdkörper und bekämpft sie) - das soll es tatsächlich geben.
Naja, vielleicht hilft dir das etwas weiter - ich bin kein so guter Erklärbär