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Glückwunsch! Und? Hat keiner blöd geguckt, oder? Denn jetzt mal ehrlich, Du hast schon super viel abgenommen, aber wahrscheinlich geistert in Deinem Kopf noch das alte Bild von Dir rum. Aber Suse, das bist Du jetzt nicht mehr!
Hallo Shirona,
ne stimmt, keiner hat blöd geguckt. Und du hast natürlich recht, es geistet das alte Bild im Kopf rum. Wenn man die letzten fast 10 Jahre schwer und schwerer war ist es auch nicht so schnell umzudrehen. Ich seh natürlich an den Klamotten, dass statt ´ner 46 Hose plötzlich die 38 er paßt, aber wenn ich in den Spiegel seh, sehe ich immer noch eher die "alte" Susanne.
Die Zeit wird´s bringen, das Joggen werd ich auf jeden Fall in freier Natur mal wiederholen
Wie hast Du die ganzen Kilos eigentlich runter gekriegt? Und wie lange hat's gedauert? Da könnt' ich mir ja was abgucken. Schließlich bist Du schon da, wo ich mal hin will.
Ich hab die Ernährung komplett umgestellt, und zwar so, wie ich gut damit leben konnte. Sprich:ich wollte keinen Hunger haben. Ich hab Süßkram arg reduziert und überwiegend Obst, Gemüse, Kartoffeln und Nudeln gegessen. Fast kein Fleisch, wenn dann nur Geflügel, bei Aufschnitt ebenso, kein Käse, keine Soßen, wenig Alkohol. Und einfach mal auf den Körper gehört und endlich mal wieder ein Sättigungsgefühl gespürt und beachtet.
Trotzdem: jeder muss seine Diät finden, mit der er leben kann. Mir ist es so nicht sonderlich schwer gefallen. Vor fast einem Jahr gab´bei mir den berühmten Klick, von dem ich immer dachte, er existiert gar nicht. Gott sei Dank doch. Wie sieht denn deine Diät aus?
Ich zähle Kalorien. 1500-1700 pro Tag sind meine Richtlinie. Wenn's gut läuft, ich die Woche über eher an den 1500 als an den 1700 war oder wenn eine Einladung oder Ausgehen angesagt ist, gibt's einen Tag Auszeit. Da wird nicht gezählt und ich esse was und wieviel ich will.
Ich hab' mich dafür entschieden, weil einerseits dringend etwas passieren musste, andererseits aber der Weg zum Ziel lang sein wird. Eine Diät im klassischen Sinne mit Rezepten und so bringt mir da nicht viel. Ich bin Kochmuffel. Spätestens wenn der Stillstand kommt und trotz strenger Programmeinhaltung über Wochen nix runtergeht, breche ich dann frustriert ab, esse "endlich wieder normal" und dann kommen die Kilos allmählich wieder drauf.
Beim Kalorien zählen kann ich essen was ich will und was mir schmeckt. Gleichzeitig bekomme ich aber auch wieder ein Gefühl, was so eine normale Menge ist bei meinen "Lieblingsnahrungsmitteln". Das hilft dann hoffentlich auch für später, wenn ich denn mein Ziel mal erreicht habe. Gleichzeitig hab' ich mir ein Limit von 40 Gramm Fett täglich auferlegt. Das sorgt dafür, dass ich auch mehr zu gesünderen Lebensmitteln greife. Denn gerade am Anfang habe ich gemerkt, dass ich eher ans Fettlimit als ans Kalorienlimit stoße.
Satt werde ich mit der Kalorienzahl ohne Probleme. Heißhungerattacken hatte ich bisher auch keine. Es fällt mir also echt nicht schwer im Moment und es läuft an sich auch gut. Anfangs sind die Pfunde eben schneller gepurzelt, wie ja eigentlich normal. Jetzt geht's etwas langsamer, aber da werde ich mich auch noch dran gewöhnen.
Hallo Shirona,
ich denke bei der Kalorienanzahl plus Sport wird sich sich das Gewicht schnell reduzieren lassen, hast du das alles so pi mal Daumen ausgerechnet, oder hast du richtig den Grund und Arbeitsumsatz berechnet? Ich habe von Anfang an nie die Lebensmittel abgewogen, ich hab versucht ein Gefühl für die Menge zu bekommen und ich studiere natürlich beim Einkaufen die Inhaltsangaben. Gott sei dank gibt´s Linessa von Lidl. Kochen ist auch nicht so mein Ding, aber es muss halt sein um die Familie satt zu bekommen