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Allgemeines zu Ernährung und Diät

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Alt 19.09.2008, 11:28   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #1
mimilina
Registrierter Benutzer
 
Benutzerbild von mimilina
 
Registriert seit: 05.2008
Beiträge: 7
Beitrag Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Hallo!

Eigentlich bin ich ein fauler Schreiber, aber ich denke, dass das hier vielleicht doch mehrere interessieren und helfen könnte...

Bisher habe ich die gleiche Geschichte hinter mir, wie wahrscheinlich viele andere hier auch.
Ich hatte Zeiten mit meinem absoluten Traumgewicht und hatte aber auch Zeiten mit 20 kg Übergewicht (schrecklich).
Oft habe ich mir überlegt, woran das liegen könnte, denn auch in meinen "schlanken Phasen" habe ich genau so gegessen, wie heute in meiner "fetten" Phase.
Also ich esse eigentlich ganz normal. Alles frisch gekocht (keine Fertigsuppe oder Fertigsauce). Gemüse ist frisch vom Markt. Das Brot, Öl und sonstige Zutaten sind aus dem Naturkostladen. Usw. Natürlich gibt es auch manchmal Süsses, aber nicht täglich. Ich versuche meinen Heißhunger auf Süsses durch getrocknete Früchte zu stillen. Die haben zwar auch eine Menge Kalorien, aber alles in allem sind sie einfach gesünder und haben einiges Mehr an guten, verwertbaren Inahltsstoffen. Ich befasse mich gerne mit gesundem, vitalstoffreichem Essen, das ich meiner Familie serviere. Ich denke, dass meine Nahrungsauswahl eine gute Mischung ist und sehe auch am Rest meiner Familie, wie sie schlank und fit bleiben. Nur bei mir nicht...

Ich kann/konnte dies gar nicht verstehen, dass sich mein Körper so sehr veränderte.
Ich machte also immer wieder Diäten um anschließend dann noch höheres Gewicht zu haben. Hier läuft/lief etwas schief.

Vor einiger Zeit habe ich ein Buch in die Finger bekommen. Ich habe es verschlungen und mir gedacht, es einfach mal aus zu probieren. Das Buch "Die Bitterstoff-Revolution" ist sehr übersichtlich und nimmt auch Leser mit, die noch wenig hierüber wissen...

Es geht darum, dass in unserer heutigen Nahrung nicht mehr ausreichend Bitterstoffe vorhanden sind. Diese Bitterstoffe wurden mit der Zeit aus vielen Nahrungsmitteln heraus gezüchtet, da die Menschen/Kunden lieber Nahrung essen, die süss schmeckt... Dies ist aber fatal... Da es die Bitterstoffe sind, die unser Sättigungsgefühl eintreten läßt (oder warum ißt man Fast-Food bis zum platzen???).

Bitterstoffe stillen das Verlangen nach Süß und lösen Schleim. Es ist also weit empfehlenswerter, der Verdauung mit Hilfe von Bitterkräutern auf die Sprünge zu helfen als mit Kaffee! Die beliebt gewordenen Zimttabletten mit echtem Ceylon Zimt wird von vielen Diabetikern geschätzt.

Bitterkräuter enthalten Wirkstoffe gegen, Bakterien, Viren, Pilze. Viele Bitterkräuter beinhalten neben Bitterstoffen auch noch ätherische Öle, die eine antibakterielle und antiparasitäre Wirkung entfalten. Das erklärt beispielsweise ihre vorbeugende und Immunstärkende Wirkung bei Infektionen. Da sich 80 % des Immungeschehens im Darm abspielt, ist eine gesunde Darmschleimhaut ein nicht zu unterschätzender Faktor, wenn es darum geht, gesund zu bleiben. Dafür empfehlen wir die Informationen über Gewürzöle.

Der Bitterstern (das sind Tropfen) wurde von der Münchner Heilpraktikerin Hannelore Fischer-Reska auf Grundlage einer alten Klosterrezeptur auf dem Hintergrund der Hildegard-Medizin entwickelt. Es ist ein alkoholischer Auszug aus 18 Kräutern und Gewürzen, erweitert mit ayurvedischen, chinesischen und indianischen Kräutern. Er enthält u.a. Löwenzahn, Mariendistel, Enzian, Schafgarbe, Zimt, Ingwer, Galgant, Majoran, Koriander, Kardamom, Lavendel, Kümmel usw. Bitterstern ist so komponiert, dass die Kräuter sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken und optimieren. Die bittere Geschmacksrichtung dominiert, andere ergänzen diese.
Bitterstoffe sind "die" klassische Verdauungshilfe, ein Segen für Magen, Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Darm. Ausserdem wirken sie gegen die Übersäuerung des Körpers. So spielten Bitterkräuter in der Medizin und Volksheilkunde seit jeher eine grosse Rolle. Jahrhundertelang wurden Bittertinkturen in den Haushalten hergestellt nach überlieferten Rezepten, in den Klöstern entstanden viele berühmtgewordene Kräuterbitter.
Tiere auf der Weide und wildlebende Tiere haben eine besondere Vorliebe für Bitterkräuter. Die Urgetreidesorten, aus denen früher das Brot gebacken wurde, enthielten noch Bitterstoffe.
Heute sind die Bitterstoffe nicht mehr genügend in den normalen Lebensmitteln enthalten.

Meine Mutter bestätigte dies auch und meinte dass die Nahrungsmittel und Gemüse viel bitterer schmeckten - ihr fiel es besonders an der Salatgurke auf.

So empfiehlt es sich, einen edlen Kräuterbitter, wie den Bitterstern, im Hause zu haben, um Völlegefühl nach dem Essen oder diverse Verdauungsstörungen wirkungsvoll angehen zu können. Er hilft bei Sodbrennen, Mundgeruch, Gastritis, Blähungen, Durchfall, Verstopfung. Magensäureproduktion wird normalisiert, die Behandlung von Candidiasis und Darm-parasiten wird unterstützt. Er ist ein hervorragendes Entsäuerungs- und Entschlackungs-mittel. Er ist auch sehr hilfreich bei der Gewichtsabnahme und der Zügelung des Süssverlangens.

So, nun nehme ich also seit einer Woche den Bitterstern ca. 1/4 Stunde vor dem Essen 3 mal täglich 10 Tropfen im Wasser zu mir. Mir ist aufgefallen, dass sich tatsächlich mein Speichelfluß erhöht. Und ich habe auch seitdem nur noch sehr eingeschränkt Heißhunger.

Ich hoffe, dass dies auch für Euch interessant und hilfreich sein wird...

Natürlich lese ich gerne Tipps oder Erfahrungsberichte von Euch
Viele Grüße MIMILINA
mimilina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2008, 16:32   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #2
Dani24985
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 07.2006
Beiträge: 431
AW: Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Hey...

Ich glaube du bist im falschen Forum...
Egal, hab trotzdem ne Frage dazu:
Und was soll dieser Bitterstern kosten? Bekommt man doch sicher nur in der Apotheke oder?


Ciao...
Dani24985 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2008, 17:16   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #3
mimilina
Registrierter Benutzer
 
Benutzerbild von mimilina
 
Registriert seit: 05.2008
Beiträge: 7
AW: Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Hallo!

Na ja, wie schon geschrieben bin ich nicht der Schreiber...
In welchem Forum sollte das hier denn stehen???

Den Bitterstern habe ich im Reformhaus gekauft. Ich weiss nicht ob es hier mehrere Anbieter gibt. Meine Tropfen haben EUR 17,-- gekostet und es sind 50 ml in der Flasche.

Es ist aber auch möglich, sich selbst einen Käuterbitter anzusetzen. Ich kenne das noch von meinen Eltern früher, die immer Schwedenkräuter angesetzt haben. Hier gibt es schon fertig gemischte Kräuter zu kaufen. Die mußte man dann nur noch mit Korn ansetzen und einige Wochen an einem warmen Plätzchen stehen lassen und immer wieder gut schütteln.

Auch kannst Du Bitterstoffe in Form von Tee zu Dir nehmen. Ich finde die Tropfen praktischer.
Natürlich schmeckt das alles sehr bitter, aber Du wirst sehen, dass sich die Zunge hieran nach einer Weile gewöhnt und es gar nicht mehr so bitter ist, wie am Anfang.

In dem Buch wie oben beschrieben stehen alle Kräuter beschrieben, die im Bitterstern Verwendung finden.

LG Mimilina
mimilina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.03.2010, 18:17   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #4
Maxl
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.2007
Beiträge: 332
AW: Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Hallo Mimilina,

ein sehr interessantes Thema hast Du da seinerzeit aufgegriffen.

Ich hab Deinen Beitrag erst heute gelesen, aber für mich ist er sehr aktuell!

Auch ich hab nicht erklärbares Übergewicht.
Ich koche alles frisch, vieles aus dem eigenen Garten, ich backe Brot selber und esse nur dreimal am Tag u.s.w., u.s.w.

Vor 25 Jahren hab ich ganz sicher einmel einen schwerwiegenden Diätfehler gemacht, denn seit dem klappt mit dem abnehmen garnichts mehr.
Und ich hab das Gefühl, dass mich irgendwas in mir am abnehmen hindert.

Es ist ja auch nicht normal, wenn man bei Beginn einer Ernährungsumstellung oder Diät oder Frühjahrskur erst einmal 2 Kilo z u nimmt.

Nun hab ich schlecht heilende kleine Wunden und alles was als Insekt saugt oder sticht, fällt mit Begeisterung über mich her!
Eine Apothekerin hat mich auf einen möglichen Vitamin B Mangel hingewiesen.
Daraufhin hab ich gegooglet und gegooglet und bin auf sehr interessante Dinge gestossen.
Z.B., dass, um Vitamine und Nahrung generell ordentlich zu verstoffwechseln, ausreichend Magensäure nötig ist.
Wer weiss denn schon, dass ab dem 50.Lebensjahr die Magensäure immer weniger wird, dass alte Menschen mit ihren Magen-Darm Problemen einfach nur keine Magensäure mehr haben?
Und wenn zuwenig Magensäure da ist, dann kann auch kein Vitamin B mehr über den Darm aufgenommen werden.

Nun hab ich einen Vitaminstatus machen lassen und siehe da, ich hab einen Vitamin B6 und B12 Mangel.
Woher kommt der? Vermutlich von zuwenig Magensäure.
Mein Heilpraktiker - der Arzt ist ein Totalausfall, der weiss garnicht wovon ich gesprochen hab - hat mir nun ein Bittermittel empfohlen.
Nicht soviel Bestandteile wie Dein erwähntes, aber wohl auch sinnvoll.

Obwohl er mich draufhingewiesen hat, dass das Präparat appetitfördernd ist,
kann ich das nicht feststellen.

Gestern hab ich mit der Einnahme begonnen - und heut hab ich ein Kilo weniger auf der Waage, bei gleicher Lebensweise.
Ob das Zufall ist - das werden die nächsten Wochen zeigen.

Also, Bitterstoffe haben schon ihren Sinn, auch in einem Abnehmeforum.

Freundliche Grüsse
Maxl
Maxl ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2010, 18:35   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #5
Zuckerengelchen
wird jetzt sportlich
 
Registriert seit: 03.2009
Beiträge: 37
AW: Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Zitat:
Zitat von mimilina Beitrag anzeigen
Der Bitterstern (das sind Tropfen) wurde von der Münchner Heilpraktikerin Hannelore Fischer-Reska auf Grundlage einer alten Klosterrezeptur auf dem Hintergrund der Hildegard-Medizin entwickelt. Es ist ein alkoholischer Auszug aus 18 Kräutern und Gewürzen, erweitert mit ayurvedischen, chinesischen und indianischen Kräutern. Er enthält u.a. Löwenzahn, Mariendistel, Enzian, Schafgarbe, Zimt, Ingwer, Galgant, Majoran, Koriander, Kardamom, Lavendel, Kümmel usw. Bitterstern ist so komponiert, dass die Kräuter sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken und optimieren. Die bittere Geschmacksrichtung dominiert, andere ergänzen diese.
Hey, das klingt alles sehr überzeugend, Bitterstoffe sind tatsächlich wichtig, aber wieso müssen die denn aus Tropfen kommen?
Es gibt klasse Wildkräuter-Rezepte, wo z.b. Löwenzahn und Schafgarbe drin sind, aber eben auch andere leckere bittere Kräuter, z.B. Brennesseln, Gundermann, Giersch, Vogelmiere. Wenn man die im Ganzen isst, hat man direkt auch noch den Nutzen der ganzen Vitamine und Mineralien darin, und es ist billiger und man kann sein Unkraut im Garten nutzen, statt sich drüber zu ärgern.
Und die ganzen Gewürze kann man doch wunderbar beim Kochen verwenden, damit wird das Essen ja auch viel geschmackvoller. In der ayurvedischen Küche ist das ja sowieso schon Tradition.
Zuckerengelchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2010, 09:34   Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen Beitrag #6
Maxl
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 01.2007
Beiträge: 332
AW: Bitterstoffe hilft nicht nur beim Abnehmen

Hallo,
ja, natürlich kommen Bitterstoffe auch in der Nahrung vor.
Und grad jetzt im Frühjahr kann man auf Löwenzahn & Co zugreifen.
Aber das, was der Körper wirklich braucht, das wird man durch blose Naturernährung nicht in ausreichendem Masse zuführen können.

Man darf nicht vergessen, dass ein übergewichtiger Körper mit Sicherheit kein gesunder Körper ist.
Warum auch immer - die Organe sind verfettet, die Verstoffwechselung ist gestört. Da kommt man - zumindest bis im Inneren wieder alles auf der Reihe ist - mit Natur alleine nicht zurecht.

Aber natürlich kann und wird man auf bittere Salate und Kräuter zurückgreifen, so man kann.

Ein junger Organismus wird sich vielleicht schneller regenerieren, als ein alternder.

Schlimm ist, dass unsere Ärzte und auch leider Ernährungsberater ganz offensichtlich keine Ahnung haben, welche Zusammenhänge bei der Gewichtsreduzierung eine Rolle spielen.

Das stell ich jetzt einfach ganz provokativ in den Raum.

Meine eigenen Erfahrungen - und nicht nur meine - sprechen ganz klar eine andere Sprache.

Hätte ich schon viel früher erfahren, was ich mir inzwischen mühsam zusammengelesen habe, in mich hineingehört habe, Erfahrungen gesammelt habe, ich hätte niemals 25 Kilo im Laufe der Jahre zugelegt.
Wohlgemerkt mit empfohlener, frischer, gesunder Nahrung - und vielen ''"guten" Ratschlägen......!

Bittere Grüsse
Maxl
Maxl ist offline   Mit Zitat antworten
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