Hallo,
seit Januar versuche ich mit der Strategie regelmässiger Bewegung im Fitness-Studio abzunehmen. Die ersten Kilos sind ja schon gepurzelt.
Meine Unsicherheit bezieht sich auf den Punkt Ernährung/Mengen/Kalorien.
Ich bemerke, dass ich seit ich seit Januar regelmässig ins Fitness-Studio gehe und dort Kraft und Ausdauer mache, deutlich weniger Hunger verspüre. Früher hatte ich ständig ein latentes Hungergefühl und einmal angefangen, konnte ich nicht aufhören bis ich satt war und habe daher auch viel zwischendurch genascht und gesnackt. Dieses Bedürfnis hab ich momentan gar nicht mehr. Bei meinen gewohnten Portionen bin ich heute schon vorher satt und bleibe es auch locker über 5 Stunden und mehr.
Man liest hier ja viel, dass man auch zuwenig essen kann.
Meinen Leistungsumsatz auszurechnen hab ich auch schon mal versucht, kriege aber je wo ich schaue unterschiedliche Werte. Auch ist das abschätzen von Zeiten mit bestimmten Belastungsintensitäten find ich schwer.
Meine eigentliche Frage:
Soll man einfach auf seinen Körper hören und essen, wenn Hunger kommt, und wenn eben kein richtiges Hungergefühl da ist nicht essen und sich keinen Kopf machen?
Oder muss ich nun ausrechnen, was ich laut Leistungsumsatz essen müsste und diese Kalorien auch ohne Hunger zuführen, damit "mein Stoffwechsel intakt bleibt"?
Ein Beispiel was ich gegessen hab gestern, wobei das noch ein Tag war wo ich für meine momentanen Verhältnisse viel gegessen hab (1,74 cm/ ca. 79 kg/ Büroangestellte)
Arbeit von 9-18.30 im Büro
Morgens: Ein Brötchen mit 2 Scheiben Mortadella, ein Ei, ein Kakao (ca. 200ml)
Mittags: Ein Teller Hähnchencurry mit Reis, konnte ich nicht ganz aufessen, Menge kann ich leider gar nicht schätzen.
Vor dem Sport: Ein Bananenshake 300ml
ca 2h Walking im Fitness-Studio (Verbrauch lt. Anzeige 1100 Kalorien)
Nach dem Sport: 2 Scheiben Brot mit magerer Salami, Kakao 200ml
Getränke ausser dem Kakao nur Sprudel und ein Fitness-Drink im Studio, der 1 Kalorie auf 100ml hat.
An Tagen, an denen ich nicht zum Sport gehe, habe ich in letzter Zeit abends kaum Hunger und esse vielleicht nur eine Scheibe Brot mit was drauf.
Ist das zuviel, zuwenig, angemessen, wenn mein Leistungsumsatz bei irgendwas um 2500 laut diverser Rechenprogramme ausfällt?!
Ich hab da echt kein Gefühl für.
Passen mein Hungergefühl und benötigte Kalorien halbwegs zusammen?
Bei der Kalorienzufuhr und den Tätigkeiten im o.g. Beispiel war ich jedenfalls sättigkeitsmässig zufrieden oder fast schon zu satt.
Mein Wunsch ist es einfach normal essen zu können und mich auf mein Hungergefühl verlassen zu können und mit Sport in den Normalbereich zu kommen und das Gewicht mit Sport zu halten.
Eine Einschätzung wäre sehr nett....bitte keine Hinweise auf das SIS-Prinzip oder so...das hab ich durchdacht und getestet und es ist nichts für mich.
Danke!