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Hallo, wollte euch einen Beitrag zur Verfügung stellen, den ich mal zu einer interessaenten Sendung im TV herausgesucht habe.
Sendung vom 21.04.2004
Weg mit dem Speck - Sinn und Unsinn von Diäten
Gefuttert wird, was reingeht. Am liebsten das, was dick macht. Rausreden kann sich niemand. Denn jeder Dicke kennt sein Laster:
"Dann isst man hier - dann isst man da."
"Ich esse gern süße Sachen."
"Ich beweg mich sehr wenig."
Häufig ein Schaden für die Gesundheit. Und manchmal auch für die Seele. Bevor es immer dicker kommt: abspecken! Mit der "South-Beach-Diät" – der neuen Diät-Bibel aus Amerika.
Kohlenhydraten wird der Krieg erklärt
"Fett macht fett" war gestern. Heute wird den Kohlenhydraten der Krieg erklärt. Eine Diät mit viel Fleisch und Eiern, dafür "low-carb" – wenig Kohlenhydrate. Den Big-Mac gibt’s nur noch ohne Brötchen. Denn Brot gehört bei dieser Diät zu den Dickmachern. Ebenso wie Kartoffeln, Nudeln, Reis. Auch Obst steht nicht auf diesem Speiseplan. Eine Revolution unserer Ernährung ?
Die Diät-Assistentin Anna Zebe testet seit 30 Jahren alle möglichen Diäten. "Low-carb", glaubt sie, wird ihren übergewichtigen Patienten helfen: "Ich habe in unseren Ernährungsprotokollen zu unseren Studien gesehen, ganz deutlich: Die, die nur das Eiweißbilanzminimum gegessen haben, aber eben reichlich Kohlehydrate, die haben einfach nicht abgenommen. Und die hatten wirklich Probleme mit ihrem Gewicht. Die haben nicht abgenommen, die haben wieder zugenommen. Und das änderte sich schlagartig, wenn sie mehr magere Eiweißträger gegessen haben."
Also: Fisch essen, wenn die Hose kneift. Zubereitet natürlich nur mit ungesättigten Fetten. Das Baguette dazu: verboten, wegen der Kohlenhydrate. Auch vom guten deutschen Abendbrot müsste man dann Abschied nehmen.
Gegessen werden nur noch "low-carb"-Nudeln, -Pizza, -Brot, -Schokolade mit extra wenig Kohlenhydraten. In Amerika bereits ein Milliardengeschäft.
Doch machen Kohlenhydrate wirklich dick?
Die Ernährungsforscher sind wieder mal herausgefordert. Es geht um solche Zellen. Je besser man sie füttert, desto dicker werden auch Bauchspeck und Hüftpolster.
Und die Kohlenhydrate sollen die Übeltäter sein: Ihr chemischer Grundbaustein ist Glukose – ein Zuckermolekül. Glukose liefert die Energie für Gehirn und Muskulatur. Doch nimmt der Körper zuviel Glukose auf, wird es in der Leber zu Fett umgewandelt und in die Fettpolster eingebaut.
Aber wenn Dicke auf Kohlenhydrate verzichten, dann sollen die Pfunde wieder verschwinden. Kann es wirklich so einfach sein? Professor Dr. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung hat es an Mäusen getestet. Und tatsächlich: low-carb macht schlank. Doch der Professor hat wiederum ein anderes Motto:
"Die Frage ist, gibt es tatsächlich Kohlenhydrate, die günstiger sind im Sinne von slow-carb, also langsamen Kohlenhydraten, gegenüber low-carb, also wenig Kohlenhydraten. Ich würde mich eher für das slow-carb aussprechen als für low-carb. Ich denke, bei low-carb wird man auf die Dauer einen Mangel an einigen Nährstoffen haben, mit ziemlicher Sicherheit sogar, insbesondere auch an Vitaminen und anderen Komponenten, die man braucht für eine gesunde Ernährung."
Slow-carb stattfür low-carb?
Also: Slow-carb, Schon bekannt von der sogenannten Glyx-Diät. Darüber hat Professor Hamm ein Buch geschrieben. Das Prinzip des Glyx: nicht low – wenig, sondern slow - langsam. Das heißt, nur langsame Kohlehydrate essen. Die haben einen, wie der Fachmann sagt, niedrigen "glykämischen Index". Gut sind demnach Fleisch oder Nüsse, verboten dagegen Bananen, Kartoffeln und Wassermelone. Gemüse ist erlaubt und auch manches Süße, bei der "low-carb-Diät" streng verboten.
Die Diät-Verwirrung ist für den Anfänger komplett. Deshalb sind die Ratschläge der Diät-Profis direkt zum Mitschreiben:
"Sie dürfen auch stärkehaltige Komponenten einsetzen, also auch die Nudeln. Die sollten allerdings 'al-dente' sein, dann ist der glykämische Index besser, als wenn sie weich gekocht sind. Und ähnlich ist es bei dem asiatisch orientierten Gericht, wo wir ein Wokgemüse mit Lachs ausgewählt haben, was durchaus mit einer kleinen Menge Reis gegessen werden darf. Ein ideales Gericht, leichtes Gericht mittags, ist immer ein schöner bunter Salatteller – wir sollen ja viel Gemüse essen", erklärt Professor Dr. Michael Hamm, Ernährungsberater und Buchautor.
Lust auf ein gesundes Leben
Ob vielleicht die Glyx-Diät unsere Gesellschaft rettet, vor allem den Nachwuchs, der aus allen Nähten platzt? In Hamburg versuchen Jugendliche ihren Speck in der Gruppe loszuwerden. Diäten haben hier schon alle gemacht – ohne Erfolg:
"Bei mir hat es nichts gebracht."
"Bei mir auch nicht."
"Bei mir auch nicht. Das hilft nicht bei mir. Ich kann es auch nicht durchhalten."
"Ich auch nicht."
"Ich habe es schon versucht, aber ich kann es nicht aushalten, ich schaffe es nicht."
Ein Psychologe hilft jetzt den Jugendlichen, falsche Drinks und Snacks zu meiden. Sie sollen, geschmacklich ebenso gutes, aber besseres Essen kennen lernen und sie sollen Gefallen daran finden, Sport zu treiben. Denn Abnehmen, sagen die Ernährungspsychologen, beginnt im Kopf – so auch Professor Dr. Joachim Westenhöfer: "Generell kann man zu Diäten sagen: Die meisten Diäten sind darauf angelegt, dass man eine Zeitlang irgendwas macht. Und dann hoffen die meisten Leute, dass sie auch wieder zur normalen Ernährung zurückgehen können. Und da genau liegt die Falle. Im Grunde genommen wissen wir, dass Erfolg langfristig nur funktioniert, wenn man sein Verhalten dauerhaft umstellt. Letztendlich geht es darum, sein ganzes Leben umzustellen. Alles andere wird dazu führen, dass die Gewichtsprobleme früher oder später auch wieder da sind."
Statt Diät: bewusst und weniger essen, regelmäßig bewegen – ein Leben lang. Ist der erste Frust einmal überwunden, so die Botschaft, kommt die Lust wie von selbst - die Lust auf ein gesundes Leben.
Studiogast
Nicolai Worm
Diplom-Oekotrophologe
Ernährungswissenschaftler
Maxhöhe 40
D-82335 Berg/Starnberger See
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Weitere Fragen rund ums Abnehmen beantworten die Beratungskräfte der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik:
Ernährungsmedizinischer Beratungsdienst
Übergewicht "Hilfe ich bin zu dick !"- Abnehmen kann nur wer satt i(s)st!:
Gesund und schlank mit der LOGI-Methode
An der Medizinischen Fakultät der Harvard Universität (Boston, USA), der weltweit einflussreichsten Forschungsinstitution in Sachen Gesundheit, haben Stoffwechselexperten die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengetragen und auf dieser Basis ein neues Ernährungskonzept entwickelt. Als ideale Basis für die tägliche Ernährung. Für jedermann! Für Personen mit Normalgewicht, die dauerhaft gesund und schlank bleiben wollen. Und genauso für alle Personen mit mehr oder weniger stark ausgeprägtem Übergewicht, um das überflüssige Körpergewicht zu reduzieren: die LOGI-Methode.
LOGI steht für "Low Glycemic Index", auf deutsch "niedriger Glykämischer Index". Charakteristisch für die Ernährung nach der LOGI-Methode ist eine niedrige Blutzuckerwirkung. Wer sich nach dieser Methode ernährt, vermeidet starke Blutzuckerschwankungen und -spitzen, und auch der Insulinspiegel im Blut bleibt relativ niedrig. Was wiederum einer unerwünscht starken Kalorienspeicherung vorbeugen kann und viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Die LOGI-Pyramide
Um die neue Ernährungsbotschaft allen zu vermitteln, wurde die LOGI-Pyramide entwickelt. Sie setzt die LOGI-Methode optisch um. Stärkefreies bzw. stärkearmes Gemüse und Obst stellen die Basis der Ernährung dar. Von Salaten und Gemüse kann man täglich reichlich essen – im Prinzip so viel man kann und will. Ideal, wenn dabei der Schwerpunkt auf den stärkearmen, ballaststoffreichen Vertretern aus dieser Lebensmittelgruppe liegt. Sie sättigen am besten, und da ihr Glykämischer Index zudem äußerst niedrig ist, beeinflussen sie den Stoffwechsel in idealer Weise.
Auch Obst kann man im Prinzip reichlich essen. Ideal sind beispielsweise die verschiedenen Beerensorten. Bei sehr süßen Früchten ist es allerdings geschickter, jeweils nur kleine Portionen zu naschen. Denn je süßer die Frucht, desto größere Mengen Zucker bzw. Kohlenhydrate können sie enthalten und so eine relativ hohe Glykämische Last bewirken. Für den Gemüse- und Obst-Konsum gilt auch bei der LOGI-Methode die bekannte "Fünf am Tag"-Empfehlung. Allerdings sollte die Gewichtung auf mindestens drei Portionen Gemüse liegen, ergänzt durch zwei Portionen Obst pro Tag.
Da Menschen Individuen mit ganz unterschiedlichen Ansprüchen, Vorlieben und Abneigungen sind, wird es unmöglich sein, jedem von Ihnen durch ganz persönliche Tipps gerecht zu werden. Doch gehen in dieses Kapitel die vielseitigen Erfahrungen zahlreicher Ernährungsberater, Ärzte und Patienten und nicht zuletzt die des Autors ein.
LOGI für alle
Es gibt keine medizinische bzw. gesundheitliche Begründung, sich nicht nach LOGI zu ernähren. Am meisten profitieren davon Übergewichtige und Patienten mit erhöhten Blutfett- und Blutzuckerwerten und vor allem solche mit einem voll ausgeprägten Metabolischen Syndrom, aber auch Patienten mit Diabetes mellitus. Trotz des hohen Fleischanteils müssen auch übergewichtige Patienten mit krankhaft erhöhten Harnsäurewerten bzw. mit Gicht keine Angst davor haben, diese Ernährungsmethode einzuhalten. Selbst gesunde und schlanke Menschen können von LOGI profitieren. Denn mit hoher Wahrscheinlichkeit werden sie mit LOGI ihr Gewicht auf Dauer besser kontrollieren können und die Entwicklung von Übergewicht bzw.das Risiko, eines gestörten Fett- und Zuckerstoffwechsels oder Diabetes Mellitus zu entwickeln, minimieren. Und da LOGI absolut bedarfsdeckend ist, ist es selbstverständlich auch Schwangeren und stillenden Müttern zu empfehlen.
Auch für Kinder ist Essen nach der LOGI-Methode im Prinzip sehr günstig und einfach. Denn LOGI liefert alle Nährstoffe, die Kinder brauchen. Kinder sind Nudelfans und es spricht sicherlich nichts dagegen, ihnen die leckeren LOGI-Rezepte zuzubereiten und dazu eine kleine Portion Nudeln zu kochen. Aber denken Sie daran, wenn Kinder in ihrer Freizeit nicht sehr intensiv toben oder Sport treiben, benötigen sie gar nicht soviel Kalorien und Kohlenhydrate. Kinder bewegen sich heute im allgemeinen weit weniger als noch vor wenigen Jahrzehnten. Viele ihrer Freizeitaktivitäten finden – wie bei den Erwachsenen – im Sitzen statt: lernen und spielen oder fernsehen. Entsprechend ist LOGI besonders empfehlenswert für die vielen bewegungsarm aufwachsenden Kinder mit leichtem oder schon deutlichem Übergewicht.
Auch für Hobbysportler aller Art, die ein paar Mal die Woche ihren Körper in Schwung bringen, birgt LOGI keinerlei Hindernis. Auch wenn es auf den ersten Blick befremdlich scheint, nur noch wenig von dem Sportler-Supertreibstoff "Kohlenhydrate" zu essen. Neue Studien haben gezeigt, dass man nach einer Adaptionsphase von ein bis zwei Wochen auch mit einer relativ fettreichen, kohlenhydratarmen Kost hohe Ausdauerbelastungen ohne Leistungseinbruch, aber mit verbesserten medizinischen Werten absolvieren kann.
Nur bei Leistungsportlern gibt es klare Ausnahmen: Alle Sportarten, die intervallartige Höchstbelastungen abverlangen, wie zum Beispiele die Ballsportarten, bedingen eine hohe Verfügbarkeit des Kohlenhydrat-Treibstoffes für die beanspruchte Muskulatur. Das gleiche gilt für Ausdauersportarten, bei denen zwischendurch Maximalbelastungen auftreten (Zwischenspurt, Berganstiege etc.). Solchen Leistungssportlern sei guten Gewissens geraten, einige Tage vor geplanten Höchstleistungen, zum Beispiel vor Wettkämpfen, eine hohe Kohlenhydratzufuhr anzustreben, um die Glykogenreserven maximal aufzufüllen. Auch direkt nach solchen Belastungen empfiehlt es sich zur schnelleren Regeneration, mindestens einen Tag noch sehr kohlenhydratbetont zu essen. Aber für das Training zwischendurch oder auch für Ausdauersportarten, wie z.B. Fitness-Biking, die keine Belastungsspitzen abverlangen, ist LOGI sehr empfehlenswert.
Etwas schwieriger wird es für Vegetarier sein, LOGI zu leben. Wer bei der Lebensmittelauswahl Fleisch, Fisch und Geflügel ausspart und als tierische Nahrungsmittel nur Milch, Milchprodukte und Eier akzeptiert, dem wird die LOGI-Methode sehr wenig Abwechslung bieten.
Selbstverständlich kann und muss man bei vegetarischer Lebensweise umso mehr pflanzliche Eiweißträger wie beispielsweise die diversen Soja-Produkte einbeziehen. Aber ein großes Vergnügen wird es wohl für die wenigsten werden. Manche »Vegetarier« akzeptieren auch Fisch. Dann sind sie zwar per Definition keine Vegetarier, tun sich aber aller Voraussicht nach viel leichter mit der LOGI-Methode. Veganer hingegen, also Menschen, die auf alle tierischen Produkte verzichten, werden sich so extrem einschränken müssen, dass eine adäquate Nährstoffversorgung sicherlich gefährdet wäre.
Speziell für Gichtpatienten noch ein Wort: eine Ernährungsumstellung kann möglicherweise ihr schmerzhaftes Leiden lindern. An erster Stelle steht die Gewichtsabnahme. An zweiter Stelle steht die Einschränkung von Alkohol. An dritter Stelle die Reduktion der Kohlenhydrate – einerseits um den Insulinspiegel möglichst niedrig zu halten und andererseits um besser abnehmen zu können. Beides ist mit LOGI mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichbar. Erst wenn diese beiden Maßnahmen wirklich nicht helfen sollten, kann eine Senkung der Purinaufnahme über die Nahrung die günstigere Lösung sein. Dann sollten Sie auf Innereien, Zunge, Ölsardinen, Sardellen, Sprotten, Heringe, Bücklinge sowie Miesmuscheln und Hummer möglichst ganz verzichten. Zudem ist ein eingeschränkter Verzehr von Fleisch, Fleischwaren, Fleischsuppen, Saucen und Hülsenfrüchten sowie Spargel, Spinat und frischen Erbsen ratsam.
Aber: maßvoller Konsum von Fleisch und Geflügel und anderer Fischarten ist in der modernen Gichtdiät erlaubt. Der Großteil der Eiweißversorgung muss dann aber über Milchprodukte (Sauermilchprodukte bevorzugen!), Eier und pflanzliche Eiweiße gestaltet werden. Auch durch Kochen von Fleisch können Purine herausgelöst werden. Von Fleischbrühe ist jedoch entsprechend eher abzuraten. Wenn das alles nicht ausreicht, wird der Arzt schließlich eine gezielte medikamentöse Therapie empfehlen.
Mit LOGI fit und schlank
Die vielen Vorteile der Ernährung nach LOGI tragen dazu bei, gesund und schlank zu bleiben. Aber genauso ideal ist LOGI als langfristige Ernährung für alle, die Übergewicht abbauen oder das aktuelle Körpergewicht halten wollen. Die LOGI-Methode ist nach heutigen Erkenntnissen der einzig erfolgversprechende Weg, dem ewigen Jojo-Effekt zu entkommen. LOGI ist simpel, da die Methode auf nur vier einfachen Prinzipien basiert. Auf komplizierte Reglementierungen kann sie verzichten. 1. Prinzip: Massig essenzielle Nährstoffe.
Die meisten herkömmlichen Diäten legen ihren Schwerpunkt auf eine Mischkost mit verhältnismäßig niedriger Energiezufuhr – im weitesten Sinn also FdH, friss die Hälfte. Die LOGI-Methode liefert alle lebenswichtigen Nährstoffe im Überfluss. Aber gleichzeitig stecken weniger Kalorien in dieser Nahrung als der Körper an Energie benötigt. Das ist die Basis für gesundes, erfolgreiches Abnehmen. 2. Prinzip: Viele Sattmacher.
Wesentliche Faktoren, die zur Sättigung einer Mahlzeit beitragen, sind einerseits das Gewicht und andererseits das Volumen einer Mahlzeit. Ganz unabhängig davon, wie hoch der Energiegehalt der jeweiligen Speise ist, beeinflusst das Volumen der Nahrung die Sättigung. Denn wir Menschen sind darauf geeicht, immer ein bestimmtes Gewicht, beziehungsweise eine bestimmte Menge an Nahrung aufzunehmen. Eiweißreiche Mahlzeiten helfen mit verhältnismäßig wenig Kalorien auszukommen. Dank ihrer guten Sättigung und lang anhaltenden Sattheit. 3. Prinzip: Wenig Hungermacher.
Von den verschiedenen Faktoren, die Hungersignale auslösen, geht die stärkste Wirkung wahrscheinlich von einem niedrigen Blutzuckerspiegel aus. Eine Senkung der Kohlenhydratzufuhr vor allem der Kohlenhydrate mit hohem Glykämischen Index, und eine Anhebung der Eiweißzufuhr hilft Hungerattacken zu vermeiden. 4. Prinzip: Viele Energy-Booster.
Treffend übersetzt könnte das "Energieverbrauchs-Ankurbler" lauten. Ein gutes Beispiel dafür, dass es sich manchmal kaum vermeiden lässt, englische Begriffe zu verwenden, weil sie so kurz und prägnant sind. Was können diese Energy-Booster? Tatsächlich helfen einige Nahrungskomponenten, den Energieumsatz ganz ohne Einsatz von Muskelaktivität anzuheben. Und zwar über den so genannten "Spezifisch Dynamischen Effekt" oder Thermischen Effekt (TE) – im Grunde "verschenkte" Energie. Dieser "Spezifisch Dynamische Effekt" erklärt sich durch den Energiebedarf, den die energieliefernden Nährstoffe für ihre eigene Verdauung und Stoffwechsel verbrauchen. Und er unterscheidet sich je nach Energieträger – Eiweiß, Fett oder Kohlenhydrate – erheblich. Darüber hinaus wird nach einer eiweißreichen Mahlzeit die Wärmeproduktion im Körper angeregt. Die dadurch freigesetzte Energie wird über die Haut abgegeben – sie verpufft. Dadurch verheizt man quasi zusätzlich Kalorien, ohne weniger essen oder sich mehr bewegen zu müssen.
Gemüsequark mit Oliven
Zutaten
· Frische Petersilie und Dill
· Je 1 gelbe und rote Paprikaschote
· 1 kleine Tomate
· 1 Möhre
· 150 g Quark
· 2 EL Joghurt
· 2 EL Milch
· 0,5 TL Kräutersalz
· 1 Msp. Pfeffer
· 1 Msp. Cayennepfeffer
· 10 schwarze Oliven ohne Stein
Zubereitung
Petersilie und Dill - Menge nach Geschmack - waschen und trockentupfen. Paprika, Tomate und Möhren putzen, waschen und in Stücke schneiden. Zusammen mit den Kräutern im Blender oder mit dem Pürierstab fein zerkleinern. Quark, Joghurt, Milch, Kräutersalz und Pfeffer cremig rühren. Das Gemüse-Kräuter-Püree unterziehen. Mit Cayennepfeffer abschmecken. Die Oliven in Ringe schneiden und unter die Quarkcreme ziehen.
Nährwertsangaben pro Portion
ca. 316 kcal. 34% Eiweiß. 40% Fett. 26% Kohlenhydrate.
Dieses Gericht liefert nur 54 kcal pro 100 g.
Cremige Tomatensuppe
Zutaten für 2 Personen:
· 1 Zwiebel
· 2 Knoblauchzehen
· 2 EL Olivenöl
· 400 g Tomatenfruchtfleisch in Stückchen
· 50 ml Rotwein
· 1 TL Kräutersalz
· 1 TL getrocknetes Basilikum
· 125 g saure Sahne
· 1 TL eingelegter grüner Pfeffer
· 1 Handvoll frische Basilikumblättchen
· Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und fein würfeln. Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Die Tomaten hinzufügen und 5 Minuten köcheln lassen. Wein, Salz und das getrocknete Basilikum zugeben und einmal aufkochen lassen. Im Blender oder mit dem Pürierstab mit der sauren Sahne cremig pürieren. Basilikumblättchen in feine Streifen schneiden. Mit dem grünen Pfeffer zur Suppe geben. Mit Pfeffer abschmecken. Schmeckt warm und kalt. Tipp: Statt Rotwein können Sie auch Tomatensaft verwenden.
Nährwertsangaben pro Portion
ca. 287 kcal. 6% Eiweiß. 74% Fett. 20% Kohlenhydrate.
Dieses Gericht liefert nur 87 kcal pro 100 g.
Rinderfiletsteak mit Rotkraut-Salat
Zutaten für 4 Personen
· 800 g Rotkohl
· 4 rote Zwiebeln
· 4 EL Rotweinessig
· Salz
· Weißer Pfeffer
· 7 EL Rapsöl
· 100 g Preiselbeeren (Glas)
· 4 EL Meerrettich (frisch oder Glas)
· 4 Rinderfiletsteaks à 180 g
· Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zubereitung
Rotkohl putzen, vierteln und in sehr feine Streifen schneiden oder in der Küchenmaschine fein raspeln. Zwiebeln abziehen und fein hacken. Essig, Salz, Pfeffer und Zwiebeln gut verrühren, 5 EL Öl unterschlagen. Das Dressing über den Rotkohl gießen, Preiselbeeren und Meerrettich hinzufügen und alles gut durchkneten - am besten mit den Händen. 15-30 Minuten abgedeckt durchziehen lassen.
Nährwertsangaben pro Portion
ca. 665 kcal. 35% Eiweiß. 51% Fett. 14% Kohlenhydrate.
Dieses Gericht liefert nur 129 kcal pro 100 g.
Vanillequark mit frischen Erdbeeren
Zutaten
· 150 g Magerquark
· 100 g Joghurt
· 2 EL Milch
· 1 EL Honig
· 1 Msp. gem
· Bourbon-Vanille
· 250 g Erdbeeren
Zubereitung
Quark, Joghurt, Milch, Honig und Vanille cremig rühren. Erdbeeren vorsichtig waschen und trockentupfen. Die Blütenkelche entfernen, die Früchte halbieren oder vierteln. Auf dem Quark in einem Schälchen anrichten.
Nährwertsangaben pro Portion
ca. 318 kcal. 35% Eiweiß. 17% Fett. 48% Kohlenhydrate.
Dieses Gericht liefert nur 60 kcal pro 100 g.
Weitere Rezepte finden Sie im Buch "Die LOGI-Methode"
Alles Atkins, oder was?
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Entspricht das nicht der Atkins-Diät? Nein, tut es nicht! Atkins schränkt die Kohlenhydrataufnahme radikal ein.
Nach der Theorie von Atkins ist es entscheidend, dass man eine ketogene Diät einhält. Das bedeutet, so wenige Kohlenhydrate übers Essen aufzunehmen, dass der Körper keine Zuckerreserven mehr anlegen kann. Er muss seinen Energiebedarf dann aus anderen "Treibstoffen" beziehen. Primär läuft die Energiegewinnung in einer solchen Stoffwechselsituation über die Fettverbrennung, bei der Ketone entstehen, die dann den Zellen an Stelle von Zucker als Energielieferanten dienen. Damit kommt der Körper in eine Ketose. Klingt gefährlich – ist es aber nicht.
Dieser Stoffwechselweg war in der Evolution der Menschheit aufgrund ständiger Kohlenhydratknappheit gang und gäbe. Heute ist bekannt, dass es nicht entscheidend ist, den Zustand der Ketose zu erreichen, um günstige Stoffwechselreaktionen oder einen Gewichtsverlust zu erreichen. Es genügt eine deutliche Kohlenhydrat-Reduktion.
Es gilt nicht, den Stoffwechsel komplett umzukrempeln! Aufgrund seiner Ketose-These legt Atkins das Hauptgewicht auf eiweiß- und fetthaltige Lebensmittel. Stärkefreies Gemüse darf unbegrenzt gegessen werden, aber Kohlenhydratträger wie Obst, Vollkornbrot und Nudeln empfiehlt er wegen ihres Kohlenhydratgehalts am besten komplett vom Speiseplan zu verbannen. Und die Atkins-Diät legt auch keinen Wert auf eine optimierte Fettqualität. Noch komplizierter wird die Ernährung nach Atkins dadurch, dass verschiedene Diätphasen durchlaufen werden, in denen unterschiedliche Nahrungsmittel erlaubt sind. Das schränkt die Ernährung überflüssig ein und macht die Mahlzeitenauswahl unnötig kompliziert. Ein Grund, dass viele diese Ernährung nicht durchhalten.
Also doch nach dem GLYX essen?
Vielleicht fragen Sie sich jetzt: Ist die LOGI-Methode nicht wie die GLYX- oder die Montignac-Diät? Nein, ist sie auch nicht!
Bei der GLYX-Diät ist man aufgefordert, reichlich "Fatburner" zu essen. Das sind vermeintlich auch Müsli, Vollkorn- und Schrotbrot, Pumpernickel, Vollkornnudeln, Vollkornreis etc. Das Essen ist also – trotz GLYX -Bewusstseins recht kohlenhydratreich und entsprechend eher eiweiß- und fettarm. Genau dieses Ernährungsmuster will die LOGI-Methode aber vermeiden!
Darüber hinaus verteufelt Montignac auch noch – ohne wissenschaftliche Basis – alle tierischen Fette. Bei der LOGI-Methode werden tierische Fette nicht diskreditiert, denn das wäre physiologisch unsinnig. Für die Verbesserung des Fettstoffwechsels spielt es keine Rolle, ob tierische Fette verzehrt werden oder nicht! Es ist nämlich ein entscheidender Unterschied, ob man tierisches Fett bzw. gesättigte Fettsäuren und Eiweiß im Rahmen einer kohlenhydratreichen oder einer kohlenhydratreduzierten, ballaststoffreichen Kost zuführt.
Neue Studien belegen: Eine Kost mit rund 30 Prozent Eiweiß und rund 60 Prozent Fett, die überwiegend aus tierischen Lebensmitteln stammen, verbessert die Blutfettwerte deutlich und senkt den Insulinspiegel, wenn die Kohlenhydrate auf etwa zehn Prozent der Energiezufuhr reduziert werden.
Die LOGI-Methode vereint im Grunde alle sinnvollen und vorteilhaften Aspekte der beschriebenen Diäten, vermeidet aber deren Ungereimtheiten und überflüssige Komplikationen. Die LOGI-Methode ist eine moderne Adaptation der Ur-Ernährung des Menschen. Zudem ist sie ganz einfach umzusetzen. Sie ist im Grunde eine reine Lebensmittelempfehlung. Sie erfordert weder die Berechnung von Kalorien, noch von Nährstoffrelationen oder das Einhalten strenger Diätphasen mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln. Die LOGI-Methode ist eine Anleitung zur Gewichtung von Lebensmitteln: Sie gibt eine Orientierung, von welchen Lebensmitteln man weniger und von welchen man mehr essen sollte, um gesund und fit und schlank zu werden und zu bleiben. Jeder kann das Prinzip mit Hilfe der LOGI-Pyramide ganz einfach verstehen und auch problemlos in die tägliche Praxis umsetzen.
Hi, hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber diese South-Beach Diät.....sie wollen uns alles immer verkaufen, als wäre es erst erfunden worden. Das hab ich schon so oft gehört, irgendwie find ich aus, dass diese Diät sehr verwandt mit der Glyx-Diät ist....oder irre ich.
ja, diese Ernährungsumstellungen (Kohlenhydrate reduzieren), gibt es schon lange - ich glaube seit den 60ern. Aber damals wurde alles als völliger Unsinn abgestempelt und weiterhin propagiert, man solle Kalorien zählen und Fette reduzieren. Die South-Beach-Diät kenne ich zwar nicht im Detail, aber ich glaube, die ist sehr ähnlich...
Hmmm...
ich finde diese ganzen erkenntnisse sind so schrecklich verwirrend ! Und da die wissenschaft eh alle paar Jahre was neues rausfindet, muss man sich nicht unbedingt danach richten, finde ich!
Als ich das gehört hab mit den "keine Kohlenhydrate!!!!" hab ich zuerst n schock gekriegt.... ich mein wo einem jahrelang erzählt wird, das wäre der Grundstein der Ernährungspyramide????
Das is eh bei jedem anders.....
Das einzige was für mich unumstritten si,t ist folgendes: zu viel essen, was auch immer, macht dick.
Sport verbrennt fett, entstehende Muskeln verbrennen noch mehr!
Und ehrlich gesagt...diese Glyx-diät...das ist zu kompliziert für mich, zu viele vorschriften! da fühlt man sich doch gleich total eingeschränkt....